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Magnetfeldtherapie

Über Magnetfeldtherapie

Die Magnetfeldtherapie ist ein nicht-invasives, schmerzfreies Verfahren der konservativen Orthopädie, bei dem pulsierende elektromagnetische Felder auf das Gewebe einwirken. Ziel ist es, Stoffwechsel und Durchblutung im behandelten Bereich anzuregen und so die Heilung zu unterstützen. In unserer Praxis am Mediapark setzen wir die Magnetfeldtherapie als ergänzenden Baustein ein und ordnen ihren Nutzen offen und ehrlich ein.

Typische Anwendungsgebiete

Verzögerte Knochenheilung

Unterstützend bei Brüchen und verzögerter Heilung.

Arthrose und Gelenkbeschwerden

Begleitend bei Verschleißbeschwerden.

Reizzustände und Schwellungen

Zur Beruhigung des Gewebes nach Überlastung.

Rehabilitation

Begleitend nach Verletzungen und Operationen.

Chronische Beschwerden

Als Baustein eines Gesamtkonzepts.

Schonende Ergänzung

Wenn ein nebenwirkungsarmes Zusatzverfahren gesucht wird.

So läuft Ihre Behandlung ab

1. Abklärung und Eignung

Orthopädische Abklärung, Prüfung von Gegenanzeigen.

2. Region und Programm

Festlegung von Behandlungsbereich und Programm.

3. Anwendung

Schmerzfreie Anwendung, Sie liegen entspannt.

4. Verlauf und Einbindung

Beurteilung und Einbindung ins Gesamtkonzept.

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Bei der Magnetfeldtherapie, fachlich auch pulsierende elektromagnetische Feldtherapie (PEMF), wird der zu behandelnde Körperbereich pulsierenden Magnetfeldern niedriger Intensität ausgesetzt. Diese Felder durchdringen das Gewebe schmerzfrei und sollen Stoffwechselprozesse in den Zellen, die Durchblutung und den Zellstoffwechsel anregen.

Die Anwendung ist nicht-invasiv und wird in der Regel über eine Liege, ein Kissen oder einen Applikator durchgeführt, durch den der betroffene Bereich in das Magnetfeld gebracht wird. Die Behandlung ist schmerzlos und wird von den meisten Menschen als angenehm und entspannend empfunden.

In unserer Praxis am Mediapark verstehen wir die Magnetfeldtherapie als ergänzenden Baustein der konservativen Orthopädie, nicht als alleinige Behandlung. Vor dem Einsatz steht immer die orthopädische Abklärung der Beschwerden.

Wir setzen die Magnetfeldtherapie ergänzend ein, um Heilungs- und Regenerationsprozesse zu unterstützen. Übliche Anwendungsgebiete sind:

Knochenheilung und verzögerte Heilung: Bei Knochenbrüchen und insbesondere bei verzögerter Knochenheilung wird die Magnetfeldtherapie unterstützend eingesetzt, hier liegen noch die vergleichsweise besten Hinweise auf einen Nutzen vor.

Arthrose und Gelenkbeschwerden: Bei Verschleißbeschwerden kann die Magnetfeldtherapie begleitend zur Linderung und Aktivierung des Gewebestoffwechsels eingesetzt werden.

Reizzustände und Schwellungen: Bei Reizzuständen, Schwellungen und nach Überlastung kann sie unterstützend zur Beruhigung des Gewebes beitragen.

Begleitend in der Rehabilitation: Nach Verletzungen oder Operationen kann die Magnetfeldtherapie die übrige Behandlung und Rehabilitation begleiten.

Chronische Schmerzen des Bewegungsapparats: Als Teil eines Gesamtkonzepts kann sie begleitend bei chronischen Beschwerden eingesetzt werden.

Die pulsierenden Magnetfelder sollen auf Zellebene wirken, indem sie Stoffwechselvorgänge und die Durchblutung anregen. Daraus leitet sich der Anspruch ab, Regeneration und Heilung zu unterstützen sowie Reizzustände zu beruhigen.

Die wesentlichen praktischen Vorteile liegen auf der Hand: Die Behandlung ist schmerzfrei, nicht-invasiv, kommt ohne Medikamente aus und ist gut verträglich. Sie lässt sich problemlos mit anderen konservativen Verfahren kombinieren und stellt für viele Patientinnen und Patienten eine angenehme, belastungsarme Ergänzung dar.

Uns ist eine offene Kommunikation wichtig: Die wissenschaftliche Datenlage zur Magnetfeldtherapie ist begrenzt und uneinheitlich. Am ehesten gibt es Hinweise auf einen Nutzen bei der Unterstützung der Knochenheilung, insbesondere bei verzögerter Heilung. Für viele andere Anwendungen, etwa bei Arthroseschmerz, sind die Studienergebnisse widersprüchlich und ein eindeutiger Wirknachweis fehlt.

Wir setzen die Magnetfeldtherapie deshalb bewusst als ergänzendes Verfahren ein, niemals als Ersatz für eine notwendige medikamentöse, physiotherapeutische oder operative Behandlung. Sie ist eine schonende, nebenwirkungsarme Option, deren Nutzen wir realistisch einordnen, statt überzogene Versprechen zu machen.

Ärztliche Abklärung: Vor der Behandlung klären wir, ob die Magnetfeldtherapie für Ihre Beschwerden ein sinnvoller ergänzender Baustein ist.

Wichtige Gegenanzeigen: Bei einem Herzschrittmacher oder anderen aktiven elektronischen Implantaten darf die Magnetfeldtherapie nicht angewendet werden. Auch bei Schwangerschaft, akuten Infektionen, Fieber oder bestimmten Tumorerkrankungen ist sie nicht oder nur nach besonders sorgfältiger Abwägung möglich. Bitte teilen Sie uns Implantate und Vorerkrankungen unbedingt vorab mit.

Ablauf der Sitzung: Die Anwendung dauert je nach Indikation einige Minuten, in denen Sie entspannt liegen oder sitzen. Sie spüren das Magnetfeld in der Regel nicht.

Realistische Erwartungen: Eine Wirkung stellt sich, wenn überhaupt, meist erst über mehrere Anwendungen ein. Wir besprechen den voraussichtlichen Verlauf offen mit Ihnen.

1. Ärztliche Abklärung und Eignungsprüfung

Wir prüfen die Beschwerden und mögliche Gegenanzeigen, insbesondere elektronische Implantate, und entscheiden gemeinsam über den Einsatz.

2. Festlegung von Region und Programm

Wir legen den zu behandelnden Bereich und das passende Anwendungsprogramm fest.

3. Anwendung

Während der schmerzfreien Anwendung liegen oder sitzen Sie entspannt, der betroffene Bereich wird dem Magnetfeld ausgesetzt.

4. Verlauf und Einbindung

Wir beurteilen den Verlauf und binden die Magnetfeldtherapie sinnvoll in Ihr Gesamtkonzept aus weiteren konservativen Maßnahmen ein.

Am Orthopädie MediaPark Köln ist die Magnetfeldtherapie ein Baustein unseres konservativen Spektrums, das wir je nach Beschwerdebild mit Verfahren wie der Stoßwellentherapie, der Infiltrationstherapie, der Chiropraktik und gezielter Physiotherapie kombinieren. Diagnostik und Behandlung kommen aus einer Hand.

Wenn Sie eine schonende, nebenwirkungsarme Ergänzung Ihrer Behandlung suchen, beraten wir Sie gern ehrlich, ob die Magnetfeldtherapie für Sie sinnvoll ist. Vereinbaren Sie dazu einen Termin in unserer Praxis am Mediapark.

Warum Magnetfeldtherapie am Orthopädie MediaPark Köln

Ärztlich geführt

Abklärung und Eignungsprüfung vor jeder Anwendung.

Schmerzfrei und nicht-invasiv

Ohne Medikamente, ohne Eingriff, gut verträglich.

Ehrliche Einordnung

Wir kommunizieren die begrenzte Evidenz offen.

Sinnvoll kombiniert

Eingebettet in ein konservatives Gesamtkonzept.

Sicher angewendet

Klare Beachtung von Gegenanzeigen wie Implantaten.

Aus einer Hand

Diagnostik und Therapie eng abgestimmt.

Häufige Fragen zum Bereich Konservative Orthopädie

Antworten auf die meistgestellten Fragen unserer Patientinnen und Patienten.

  • Anhaltende oder wiederkehrende Beschwerden im Bereich Konservative Orthopaedie, die länger als zwei bis drei Wochen bestehen oder mit Schwellungen, Bewegungseinschränkungen oder Funktionsverlust einhergehen, sollten orthopädisch abgeklärt werden. Auch nach Stürzen, Sportverletzungen oder Unfällen ist eine zeitnahe Untersuchung sinnvoll, um Folgeschäden zu vermeiden.

  • Nein. Wir verfolgen den Grundsatz „konservativ vor operativ". Die Mehrheit der Beschwerden lässt sich mit Physiotherapie, manueller Therapie, Stoßwellen-Behandlung, Akupunktur oder gezielten Injektionen erfolgreich behandeln. Ein operativer Eingriff kommt nur dann in Frage, wenn konservative Maßnahmen ausgeschöpft sind oder das Verletzungsmuster eine direkte chirurgische Versorgung erfordert.

  • Das hängt stark von der konkreten Diagnose ab. Generell gelten gelenkschonende Aktivitäten wie Schwimmen, Radfahren, Walking und gezieltes Krafttraining unter physiotherapeutischer Anleitung als unbedenklich. Im individuellen Beratungsgespräch erstellen wir einen Sport- und Belastungsplan, der zu Ihrem Befund und Ihren Lebensumständen passt.

  • Kinesiotaping setzen wir bei Bedarf ergänzend innerhalb einer Behandlung ein, zum Beispiel zur Unterstützung bei muskulären Beschwerden, Reizzuständen oder nach Verletzungen. Als eigenständiges Verfahren mit eigener Seite führen wir es nicht mehr separat. Ob ein Tape für Sie sinnvoll ist, entscheiden wir individuell im Rahmen Ihrer orthopädischen Behandlung.

  • Wir setzen je nach Beschwerdebild auf eine Kombination aus klinischer Untersuchung, hochauflösender Sonografie, digitalem Röntgen und MRT-Bildgebung. In der Orthopädie Mediapark Köln arbeiten wir interdisziplinär und mit modernster Gerätetechnik im MediaPark-Komplex, sodass die meisten Diagnostik-Schritte direkt am Standort möglich sind.

  • Über Doctolib können Sie Ihren Termin online direkt einbuchen, in der Regel innerhalb weniger Tage. Für akute Schmerzen oder nach Unfällen halten wir tägliche Sprechstunden-Slots für Akutfälle frei. Bitte rufen Sie uns in dem Fall direkt an, dann finden wir einen kurzfristigen Termin.

  • Sämtliche medizinisch notwendigen orthopädischen Behandlungen werden sowohl von gesetzlichen als auch privaten Krankenversicherungen übernommen. Bei Selbstzahler-Leistungen (z.B. spezielle Sportmedizin-Programme oder bestimmte konservative Therapien) klären wir die Kosten vor Behandlungsbeginn transparent mit Ihnen ab.

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