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Hüftgelenkersatz

Über Hüftgelenkersatz

Ein Hüftgelenkersatz, also der Einbau einer Hüftprothese, ist die bewährte Option bei fortgeschrittener Hüftarthrose (Coxarthrose) oder schwerer Gelenkschädigung, wenn konservative Behandlung und gelenkerhaltende Eingriffe nicht mehr ausreichen. Mit modernen Prothesensystemen und schonenden Operationsverfahren lässt sich die Beweglichkeit der Hüfte zuverlässig wiederherstellen, für ein aktives, schmerzfreies Alltagsleben.

Häufige Symptome

Anhaltende Hüftschmerzen

Dauerschmerz in Leiste, Gesäß oder am vorderen Oberschenkel – auch in Ruhe und nachts. Wenn der Schlaf gestört ist und Schmerzen die Lebensqualität dauerhaft einschränken, ist die Prothese eine echte Option.

Bewegungseinschränkung im Alltag

Wenn die Hüfte beim Anziehen von Schuhen, beim Steigen aus dem Auto oder beim Treppensteigen nicht mehr ausreichend mitmacht, ist die Funktion deutlich beeinträchtigt.

Anlaufschmerzen und Belastungsschmerz

Klassische Arthrose-Zeichen: Die ersten Schritte nach längerem Sitzen sind besonders schmerzhaft. Beim Gehen oder Stehen verstärken sich die Beschwerden, in Ruhe lassen sie nicht mehr ausreichend nach.

Gelenksteifigkeit

Insbesondere nach längeren Ruhephasen ist die Hüfte deutlich steif und in ihrer Bewegung eingeschränkt – ein typisches Hinweiszeichen für fortgeschrittene Arthrose.

Ausstrahlende Schmerzen

Schmerzen können in Oberschenkel, Knie oder Gesäß ausstrahlen und werden manchmal mit Knie- oder Rückenproblemen verwechselt. Eine genaue Untersuchung zeigt die wahre Ursache.

Hinken und Schonhaltung

Wenn das Gangbild durch Schmerzen oder Bewegungseinschränkung verändert ist – Hinken, ausweichende Schonhaltung – leiden auch Knie, Becken und Rücken mit.

Erfolglose konservative Therapie

Wenn Schmerzmedikation, Physiotherapie, Spritzen und andere konservative Verfahren keine ausreichende Linderung mehr bringen, ist die Operation in vielen Fällen der nächste sinnvolle Schritt.

Ursachen & Risikofaktoren

Primäre Hüftarthrose (Coxarthrose)

Mit Abstand häufigste Indikation. Der altersbedingte Knorpelverschleiß führt zum Knochen-auf-Knochen-Kontakt zwischen Oberschenkelkopf und Hüftpfanne – Schmerzen werden chronisch.

Sekundäre Hüftarthrose nach Fehlstellungen

Angeborene Hüftdysplasie, Hüftkopfgleiten in der Jugend oder andere anatomische Varianten können zu vorzeitigem Verschleiß führen – auch im jüngeren Lebensalter.

Posttraumatische Arthrose

Nach Schenkelhalsbrüchen, Hüftkopf-Verletzungen oder Acetabulum-Frakturen kann die Hüfte vorzeitig verschleißen. Die Prothese kann hier die Funktion zuverlässig wiederherstellen.

Hüftkopfnekrose

Wenn der Hüftkopf durch eine Durchblutungsstörung abstirbt – etwa nach Verletzung, unter bestimmter Medikation oder bei Stoffwechselerkrankungen – bricht er ein. Eine Prothese stellt die Funktion wieder her.

Rheumatische Erkrankungen

Rheumatoide Arthritis und andere entzündliche Erkrankungen schädigen das Hüftgelenk schwer. Wenn die medikamentöse Therapie das Gelenk nicht mehr ausreichend schützt, kann eine Prothese die Mobilität zurückbringen.

Akute Schenkelhalsbrüche

Bei älteren Patientinnen und Patienten mit Schenkelhalsbruch ist die primäre Versorgung mit einer Prothese oft die beste Option. Sie ermöglicht eine schnelle Mobilisation und schützt vor Komplikationen durch Bettlägerigkeit.

Versagen früherer Operationen

Wenn frühere gelenkerhaltende Eingriffe nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben oder die Beschwerden zurückkehren, kann die Prothese die nächste sinnvolle Stufe sein.

Therapien

Welche Prothese eingesetzt wird, hängt vom Befund, der Knochenqualität, dem Alter und dem Aktivitätsanspruch ab.

Hüft-Totalendoprothese (Hüft-TEP)

Die Hüft-TEP ist das bewährte Standardverfahren bei fortgeschrittener Hüftarthrose. Hüftpfanne und Oberschenkelkopf werden komplett ersetzt – die Prothese stellt die natürlichen Bewegungsachsen wieder her.

  • Indikationen: Ausgeprägte Arthrose, posttraumatische Arthrose, Hüftkopfnekrose mit Pfannenbeteiligung – die TEP ist das Mittel der Wahl bei den meisten Indikationen.
  • Materialien: Die Komponenten bestehen aus Titan-Legierung, Keramik und hochwertigem Polyethylen. Die Kombination – etwa Keramik-Kopf auf Polyethylen-Inlay – wird je nach Aktivitätsanspruch und Befund gewählt.

Kurzschaftprothese – knochensparend für jüngere und aktive Patienten

Die Kurzschaftprothese wird bevorzugt bei jüngeren oder aktiveren Patientinnen und Patienten eingesetzt. Der kürzere Schaft erhält mehr gesunden Knochen – das vereinfacht einen möglichen späteren Prothesenwechsel.

  • Vorteile: Knochensparend, minimalinvasiv implantierbar, natürlicheres Bewegungsgefühl. Ideal für Patientinnen und Patienten, die noch viele Jahre aktiv mit der Prothese leben werden.
  • Voraussetzungen: Gute Knochenqualität im Schenkelhalsbereich. Bei sehr weichem Knochen oder ausgeprägter Osteoporose ist die klassische Schaftprothese die bessere Wahl.

Oberflächenersatzprothese (Hüftkappenprothese)

Bei der Oberflächenersatzprothese wird nur der geschädigte Gelenkanteil mit einer Kappe überzogen – der Knochen bleibt weitgehend erhalten. Sie kommt nur in ausgewählten Fällen bei sehr gutem Knochenbestand zum Einsatz.

Verankerung der Prothese

Je nach Knochenqualität wird die Prothese unterschiedlich verankert.

  • Zementfreie Verankerung: Die Prothesenteile werden passgenau eingesetzt und mit einer speziellen Oberflächenbeschichtung verankert. Der Knochen wächst an die Prothese heran – ideal bei guter Knochenqualität.
  • Zementierte Verankerung: Die Implantate werden mit antibiotikahaltigem Knochenzement am Knochen fixiert. Bewährtes Verfahren, vor allem bei eingeschränkter Knochenqualität.
  • Hybridverankerung: Eine Komponente zementiert, die andere zementfrei – häufig bei kombinierter Knochenqualität an Pfanne und Schaft. Die Wahl erfolgt individuell.

Minimalinvasive Zugangswege

Wir setzen schonende, muskelerhaltende Zugangswege ein. Das fördert eine schnellere Reha, reduziert postoperative Schmerzen und ermöglicht eine zügige Rückkehr in den Alltag.

Gemeinsam zum individuellen Therapiekonzept

Vor der Operation besprechen wir mit Ihnen ausführlich Befund, Prothesenwahl und Reha-Konzept. Erst wenn Sie das Konzept verstehen und mittragen, planen wir den Eingriff.

Eine gute Rehabilitation ist entscheidend für das Operationsergebnis. Sie beginnt direkt nach der OP und erstreckt sich über mehrere Monate.

Frühphase im Krankenhaus

Der stationäre Aufenthalt dauert in der Regel etwa fünf bis sieben Tage. Bereits am ersten Tag nach der OP beginnt die Frühmobilisation mit Physiotherapie. Mit Unterarmgehstützen ist das Aufstehen und erste Gehen meist nach wenigen Tagen möglich.

Anschlussheilbehandlung (Reha)

Nach Entlassung folgt die Anschlussheilbehandlung – stationär oder ambulant. Sie dauert in der Regel drei bis vier Wochen und konzentriert sich auf strukturierte Mobilisations- und Aufbau-Übungen.

Mittelphase (sechste bis zwölfte Woche)

In dieser Phase verbessert sich die Beweglichkeit schrittweise. Alltagstätigkeiten wie Gehen, Duschen oder Einkaufen werden wieder problemlos möglich. Regelmäßige Physiotherapie bleibt zentral.

Langzeitphase und Rückkehr zu Alltag, Beruf und Sport

Ab dem dritten Monat geht es um Kraftaufbau, Koordination und Rückkehr zu gewohnten Aktivitäten. Schreibtischtätigkeiten sind oft schon früher wieder möglich. Gelenkschonende Sportarten wie Schwimmen, Radfahren, Walken, Nordic Walking oder Wandern können meist nach drei Monaten wieder aufgenommen werden. Volle Belastbarkeit nach sechs bis zwölf Monaten.

Mit der richtigen Nachsorge bleibt die Hüftprothese lange funktionsfähig. Diese Routinen sind wichtig:

  • Regelmäßige Kontrollen: Nach der OP folgen Kontrollen in fest definierten Abständen. Wir prüfen Sitz der Prothese, Beweglichkeit und Funktion. Auch bei Beschwerdefreiheit sind regelmäßige Kontrollen wichtig.
  • Antibiotika-Prophylaxe bei Eingriffen: Bei zahnärztlichen Eingriffen oder anderen Operationen kann eine vorbeugende Antibiotika-Gabe sinnvoll sein, um Bakterienverschleppung zur Prothese zu vermeiden.
  • Gewicht im gesunden Bereich halten: Jedes Kilogramm zusätzlich belastet die Prothese spürbar. Gewichtsreduktion bei Übergewicht ist ein zentraler Baustein für die Langlebigkeit der Prothese.
  • Stoßbelastung und Kontaktsport vermeiden: Joggen auf hartem Untergrund, Sprünge und Kontaktsportarten wie Fußball, Handball oder Kampfsport sollten langfristig vermieden werden. Sie verkürzen die Lebensdauer der Prothese.
  • Auf Beweglichkeits-Grenzen achten: In den ersten Wochen und Monaten gibt es bestimmte Bewegungsgrenzen – tiefes Beugen, starke Innenrotation, Übereinanderschlagen der Beine. Wir besprechen die individuellen Grenzen ausführlich.
  • Muskelaufbau langfristig fortsetzen: Die hüftnahe Muskulatur regelmäßig trainieren – besonders Gesäß, Hüftbeuger und Oberschenkel. Eine kräftige Muskulatur entlastet die Prothese und hält die Hüfte langfristig stabil.
  • Auf Warnzeichen achten: Neu auftretende Schmerzen, Schwellungen, Überwärmung oder Bewegungseinschränkungen sollten zeitnah fachärztlich abgeklärt werden. Frühe Reaktion verhindert oft größere Probleme.

Mehr zum Thema

Das Hüftgelenk ist ein Kugelgelenk: Der Oberschenkelkopf (Femurkopf) sitzt in der Hüftpfanne (Acetabulum) – wie ein Ball in einer Schale. Beide Gelenkflächen sind mit Knorpel überzogen, der die Bewegung sanft und reibungsarm hält und die Belastung dämpft.

Bei einer Hüftprothese werden die geschädigten Gelenkflächen durch ein künstliches Implantat ersetzt. Die Prothese besteht aus mehreren Komponenten: einer Pfannen-Komponente, einem Gleit-Einsatz (Polyethylen, Keramik) und einer Schaft- oder Kurzschaft-Komponente mit Kugelkopf.

Moderne Hüftprothesen sind aus körperverträglichen Materialien wie Titan, Keramik und hochwertigem Polyethylen gefertigt. Mit den heutigen Materialien und Operationsverfahren erreichen die Prothesen lange Standzeiten und ermöglichen ein natürliches Bewegungsgefühl.

Der Hüftgelenkersatz ist eines der häufigsten und am besten dokumentierten orthopädischen Verfahren weltweit. Welche Prothesenart, welches Material und welcher Zugangsweg die richtigen sind, hängt von Befund, Alter, Aktivitätsanspruch und Knochenqualität ab.

Eine Hüftprothese ist meist dann sinnvoll, wenn folgende Beschwerden trotz konservativer Therapie dauerhaft bestehen:

  • Anhaltende Hüftschmerzen: Dauerschmerz in Leiste, Gesäß oder am vorderen Oberschenkel – auch in Ruhe und nachts. Wenn der Schlaf gestört ist und Schmerzen die Lebensqualität dauerhaft einschränken, ist die Prothese eine echte Option.
  • Bewegungseinschränkung im Alltag: Wenn die Hüfte beim Anziehen von Schuhen, beim Steigen aus dem Auto oder beim Treppensteigen nicht mehr ausreichend mitmacht, ist die Funktion deutlich beeinträchtigt.
  • Anlaufschmerzen und Belastungsschmerz: Klassische Arthrose-Zeichen: Die ersten Schritte nach längerem Sitzen sind besonders schmerzhaft. Beim Gehen oder Stehen verstärken sich die Beschwerden, in Ruhe lassen sie nicht mehr ausreichend nach.
  • Gelenksteifigkeit: Insbesondere nach längeren Ruhephasen ist die Hüfte deutlich steif und in ihrer Bewegung eingeschränkt – ein typisches Hinweiszeichen für fortgeschrittene Arthrose.
  • Ausstrahlende Schmerzen: Schmerzen können in Oberschenkel, Knie oder Gesäß ausstrahlen und werden manchmal mit Knie- oder Rückenproblemen verwechselt. Eine genaue Untersuchung zeigt die wahre Ursache.
  • Hinken und Schonhaltung: Wenn das Gangbild durch Schmerzen oder Bewegungseinschränkung verändert ist – Hinken, ausweichende Schonhaltung – leiden auch Knie, Becken und Rücken mit.
  • Erfolglose konservative Therapie: Wenn Schmerzmedikation, Physiotherapie, Spritzen und andere konservative Verfahren keine ausreichende Linderung mehr bringen, ist die Operation in vielen Fällen der nächste sinnvolle Schritt.

Die häufigsten Gründe, die zu einem Hüftgelenkersatz führen, sind:

  • Primäre Hüftarthrose (Coxarthrose): Mit Abstand häufigste Indikation. Der altersbedingte Knorpelverschleiß führt zum Knochen-auf-Knochen-Kontakt zwischen Oberschenkelkopf und Hüftpfanne – Schmerzen werden chronisch.
  • Sekundäre Hüftarthrose nach Fehlstellungen: Angeborene Hüftdysplasie, Hüftkopfgleiten in der Jugend oder andere anatomische Varianten können zu vorzeitigem Verschleiß führen – auch im jüngeren Lebensalter.
  • Posttraumatische Arthrose: Nach Schenkelhalsbrüchen, Hüftkopf-Verletzungen oder Acetabulum-Frakturen kann die Hüfte vorzeitig verschleißen. Die Prothese kann hier die Funktion zuverlässig wiederherstellen.
  • Hüftkopfnekrose: Wenn der Hüftkopf durch eine Durchblutungsstörung abstirbt – etwa nach Verletzung, unter bestimmter Medikation oder bei Stoffwechselerkrankungen – bricht er ein. Eine Prothese stellt die Funktion wieder her.
  • Rheumatische Erkrankungen: Rheumatoide Arthritis und andere entzündliche Erkrankungen schädigen das Hüftgelenk schwer. Wenn die medikamentöse Therapie das Gelenk nicht mehr ausreichend schützt, kann eine Prothese die Mobilität zurückbringen.
  • Akute Schenkelhalsbrüche: Bei älteren Patientinnen und Patienten mit Schenkelhalsbruch ist die primäre Versorgung mit einer Prothese oft die beste Option. Sie ermöglicht eine schnelle Mobilisation und schützt vor Komplikationen durch Bettlägerigkeit.
  • Versagen früherer Operationen: Wenn frühere gelenkerhaltende Eingriffe nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben oder die Beschwerden zurückkehren, kann die Prothese die nächste sinnvolle Stufe sein.

Die Vorbereitung auf eine Hüftprothese erfolgt sorgfältig und individuell.

  • Anamnese und körperliche Untersuchung: Wir erfragen Schmerzverlauf, Bewegungseinschränkung und Alltagsbeschwerden. Bei der Untersuchung prüfen wir Beweglichkeit, Beinlänge, Gangbild und mögliche Ausstrahlungsmuster.
  • Digitales Röntgen: Standard zur Beurteilung des Gelenkspalts, knöcherner Anbauten und der Achsenstellung. Wichtig zur Planung der Prothesenart und Größe. In unserer Praxis vor Ort verfügbar.
  • MRT zur detaillierten Beurteilung: Stellt Knorpel, Knochenödeme, Weichteile und mögliche Hüftkopfnekrose detailliert dar – ohne Strahlenbelastung. Wichtig bei unklaren Befunden oder begleitenden Weichteilproblemen.
  • Vermessung und Planung: Vor dem Eingriff erfolgt eine exakte digitale Planung. So lassen sich Prothesenart, Größe und Beinlängen-Ausgleich individuell festlegen – für einen passgenauen Sitz.
  • Voruntersuchungen und Eignung: Internistische Untersuchung, Gefäß-Check und ggf. Knochendichtemessung stellen sicher, dass Sie für den Eingriff gut vorbereitet sind. Blutverdünnende Medikamente werden rechtzeitig angepasst.

Warum Orthopädie MediaPark Köln

Ihre Vorteile bei uns

Wir verbinden Hüft-Endoprothetik-Expertise, moderne Bildgebung und individuelle Reha-Planung – damit Ihre neue Hüftprothese dauerhaft beweglich und schmerzfrei bleibt.

Hüft-Endoprothetik-Erfahrung

Unsere Spezialisten beherrschen alle modernen Verfahren der Hüft-Endoprothetik – TEP, Kurzschaftprothese, Oberflächenersatz und Revisions-Operationen bei Prothesenwechsel.

Präzise Diagnostik und Planung

Ultraschall, digitales Röntgen und moderne Planungssoftware stehen in unseren Räumen zur Verfügung. Für ein MRT arbeiten wir mit der Radiologie im MediaPark zusammen, die im selben Haus sitzt. So gewinnen wir am selben Tag ein klares Bild und können die Prothesenwahl passend planen.

Minimalinvasive Operationstechnik

Wir operieren mit muskelerhaltenden Zugangswegen und exakter Prothesenplanung. So bleibt das umliegende Gewebe weitgehend erhalten – das fördert die Reha und reduziert Schmerzen.

Konservativ und operativ aus einer Hand

Wir wählen die Therapie, die zu Ihrem Befund passt. Konservative Behandlung, gelenkerhaltende Eingriffe und Endoprothetik gehören zu unserem Spektrum – nahtlos abgestimmt.

Strukturierte Nachsorge

Wir begleiten Sie über die akute Phase hinaus mit einem strukturierten Nachsorge-Konzept und einem Reha-Pfad, der zu Ihrem Alltag passt.

Zentrale Lage in Köln

Am Mediapark mit guter Anbindung an Auto und ÖPNV – kurze Wege zwischen Diagnostik, Therapie und Rehabilitation.

Häufige Fragen zum Bereich Hüfte

Antworten auf die meistgestellten Fragen unserer Patientinnen und Patienten.

  • Anhaltende oder wiederkehrende Beschwerden im Bereich Hüfte, die länger als zwei bis drei Wochen bestehen oder mit Schwellungen, Bewegungseinschränkungen oder Funktionsverlust einhergehen, sollten orthopädisch abgeklärt werden. Auch nach Stürzen, Sportverletzungen oder Unfällen ist eine zeitnahe Untersuchung sinnvoll, um Folgeschäden zu vermeiden.

  • Nein. Wir verfolgen den Grundsatz „konservativ vor operativ". Die Mehrheit der Beschwerden lässt sich mit Physiotherapie, manueller Therapie, Stoßwellen-Behandlung, Akupunktur oder gezielten Injektionen erfolgreich behandeln. Ein operativer Eingriff kommt nur dann in Frage, wenn konservative Maßnahmen ausgeschöpft sind oder das Verletzungsmuster eine direkte chirurgische Versorgung erfordert.

  • Das hängt stark von der konkreten Diagnose ab. Generell gelten gelenkschonende Aktivitäten wie Schwimmen, Radfahren, Walking und gezieltes Krafttraining unter physiotherapeutischer Anleitung als unbedenklich. Im individuellen Beratungsgespräch erstellen wir einen Sport- und Belastungsplan, der zu Ihrem Befund und Ihren Lebensumständen passt.

  • Wir setzen je nach Beschwerdebild auf eine Kombination aus klinischer Untersuchung, hochauflösender Sonografie, digitalem Röntgen und MRT-Bildgebung. In der Orthopädie Mediapark Köln arbeiten wir interdisziplinär und mit modernster Gerätetechnik im MediaPark-Komplex, sodass die meisten Diagnostik-Schritte direkt am Standort möglich sind.

  • Über Doctolib können Sie Ihren Termin online direkt einbuchen, in der Regel innerhalb weniger Tage. Für akute Schmerzen oder nach Unfällen halten wir tägliche Sprechstunden-Slots für Akutfälle frei. Bitte rufen Sie uns in dem Fall direkt an, dann finden wir einen kurzfristigen Termin.

  • Sämtliche medizinisch notwendigen orthopädischen Behandlungen werden sowohl von gesetzlichen als auch privaten Krankenversicherungen übernommen. Bei Selbstzahler-Leistungen (z.B. spezielle Sportmedizin-Programme oder bestimmte konservative Therapien) klären wir die Kosten vor Behandlungsbeginn transparent mit Ihnen ab.

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Orthopäde untersucht die Beweglichkeit des Hüftgelenks einer Patientin auf der Behandlungsliege

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