Freie Gelenkkörper im Ellenbogen, die Beschwerden verursachen, werden arthroskopisch entfernt. Eine konservative Behandlung kann bei stummen Befunden ohne Blockade ausreichen.
Arthroskopische Entfernung – minimal-invasiv und schonend
Die Entfernung freier Gelenkkörper ist heute der Standardeingriff am Ellenbogen.
- Minimal-invasiver Zugang: Über zwei bis drei kleine Hautschnitte führen wir die Kamera und feine Instrumente in das Gelenk ein. Der Eingriff ist schonend für das umliegende Gewebe.
- Vollständige Entfernung: Wir lokalisieren und entfernen jedes Fragment einzeln. Bei mehreren kleinen Gelenkkörpern arbeiten wir systematisch alle Gelenkkompartimente ab.
- Versorgung der Ursprungsläsion: Wenn der Ursprung des Fragments noch sichtbar ist – etwa ein osteochondraler Defekt – versorgen wir die Stelle im selben Eingriff mit Knorpelglättung, Mikrofrakturierung oder anderen knorpelregenerativen Verfahren.
- Beurteilung des gesamten Gelenks: Während der Arthroskopie prüfen wir den gesamten Knorpel, die Bänder und die Gelenkschleimhaut. Begleitschäden versorgen wir direkt mit.
Konservative Therapie – bei stummen Befunden
Wenn freie Gelenkkörper im Bildgebung sichtbar sind, aber keine Beschwerden verursachen, können wir zunächst beobachten. Regelmäßige Kontrollen helfen, eine Verschlechterung früh zu erkennen.
Versorgung bei begleitender Arthrose
Bei fortgeschrittener Ellenbogenarthrose mit mehreren freien Gelenkkörpern kann eine ausgedehntere Arthroskopie sinnvoll sein – mit Glättung der Knorpelflächen und Versorgung knöcherner Reizpunkte.
Gemeinsam zum individuellen Therapiekonzept
Wir besprechen mit Ihnen die Befunde, zeigen Ihnen die Bilder und planen den Eingriff gemeinsam.








