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Über Rhizarthrose

Rhizarthrose (Daumensattelgelenkarthrose), auch als Sattelgelenksarthrose oder Arthrose des Daumensattelgelenks bekannt, bezeichnet den fortschreitenden Verschleiß des Gelenkknorpels zwischen dem ersten Mittelhandknochen (Os metacarpale I) und dem großen Vieleckbein (Os trapezium). Dieses Sattelgelenk erlaubt die typischen Greif‑ und Drehbewegungen des Daumens.

Häufige Symptome

Rhizarthrose

auch Daumensattelgelenkarthrose oder Sattelgelenksarthrose genannt – äußert sich anfangs häufig durch unspezifische, belastungsabhängige Schmerzen an der Daumenwurzel. Typische Alltagstätigkeiten wie das Öffnen eines Schraubdeckels, das Drehen eines Schlüssels oder das Auswringen eines Tuchs werden zunehmend unangenehm.

Schmerzen beim Greifen und Drehen

Besonders der Zangengriff (Daumen gegen Zeigefinger) schmerzt; selbst alltägliche Tätigkeiten wie Flaschenöffnen, Schreiben oder das Heben einer vollen Wasserflasche können schmerzhaft sein.

Kraftverlust & Koordinationsstörungen

Die Griffkraft nimmt ab, die Hand wirkt unsicher. Viele Patienten berichten, dass ihnen Gegenstände aus der Hand rutschen oder sie Schwierigkeiten haben, Schraubverschlüsse oder Werkzeug zu bedienen.

Bewegungseinschränkung & Morgensteifigkeit

Das Abspreizen (Abduktion), Strecken oder Opponieren (Gegenüberstellen des Daumens) ist eingeschränkt. In fortgeschrittenen Stadien kommt es zu einer steifen, „eingesetzten“ Hand, die das Gegenüberstellen des Daumens zur Handfläche erschwert.

Schwellung & Druckschmerz

Das Daumensattelgelenk kann anschwellen oder druckempfindlich reagieren. Warme Rötungen und entzündliche Phasen können auftreten, was manchmal fälschlich als Tendinitis interpretiert wird.

Reib- oder Knirschgeräusche (Krepitation)

Beim Bewegen oder Zusammenpressen des Gelenks spüren Betroffene ein Knirschen oder Schnappen, das durch unebene Gelenkflächen oder Osteophyten (Knochensporne) entsteht.

Fehlstellungen & Instabilität

In späteren Stadien kann das Gelenk teilweise aus der Achse rutschen (Subluxation). Dadurch entsteht eine sichtbare Z‑ oder Schwanenhalsdeformität, der Daumen wirkt nach außen verbogen.

Ursachen & Risikofaktoren

Mechanische Überlastung & berufliche Belastungen

Tätigkeiten, bei denen der Daumen häufig gedreht oder fest zupackt, fördern den Verschleiß. Dazu zählen handwerkliche Berufe, Musikerinnen und Musiker, Büroarbeit mit viel Tippen oder stundenlanges Nähen, Basteln und intensives Smartphone‑Schreiben.

Anatomische Gegebenheiten & frühere Verletzungen

Angeborene Fehlstellungen der Handwurzelknochen, Bandinstabilitäten oder die Folgen von Frakturen und Bänderrissen führen zu einer ungleichmäßigen Kraftverteilung im Daumensattelgelenk. Eine instabile Gelenkkapsel oder generelle Bindegewebsschwäche begünstigen die Abnutzung, ebenso wie frühere Verletzungen (z. B. Bennett‑ oder Rolando‑Frakturen).

Genetische & hormonelle Faktoren

Eine familiäre Häufung weist auf genetische Einflüsse hin. Darüber hinaus beeinträchtigen hormonelle Faktoren (Östrogenmangel, Schwangerschafts- und Stillhormone) die Regeneration des Knorpels.

Begleiterkrankungen & Stoffwechsel

Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck, Gicht und rheumatoide Erkrankungen stören den Knorpelstoffwechsel. Bindegewebserkrankungen wie Rheuma erhöhen das Risiko einer Daumensattelgelenksarthrose.

Sekundäre Rhizarthrosen

Seltener entsteht eine Daumensattelgelenkarthrose sekundär nach Verletzungen oder Operationen an der Hand. Frakturen des ersten Mittelhandknochens, Bandverletzungen oder systemische Erkrankungen (z. B. Rheuma) können zu einer frühzeitigen Arthrose führen.

Therapien

Eine präzise Diagnose ist der Schlüssel zur erfolgreichen Behandlung der Rhizarthrose.. Unsere Spezialisten in Köln beginnen mit einer ausführlichen Anamnese und einer sorgfältigen klinischen Untersuchung. Ein Druckschmerz über dem Daumensattelgelenk und Schmerzen bei Greif‑ und Drehbewegungen sind deutliche Hinweise. Der sogenannte Grind‑Test – bei dem der Daumen axial komprimiert und rotiert wird – kann Reibegeräusche (Krepitation) und einen charakteristischen Schmerz auslösen und so die Diagnose sichern. Ergänzend setzen wir bildgebende Verfahren ein: Röntgenaufnahmen zeigen den Grad der Knorpelabnutzung (Gelenkspaltverschmälerung, Osteophyten, Zysten, Sklerosierung). In speziellen Fällen oder zur Abgrenzung gegenüber anderen Erkrankungen wie einer STT‑Arthrose oder entzündlichen Veränderungen nutzen wir die Kernspintomographie (MRT).

Verlauf & Prognose – das Fortschreiten bremsen

Die Rhizarthrose verläuft in mehreren Phasen. In frühen Stadien dominiert ein belastungsabhängiger Schmerz; mit der Zeit können dauerhafte Schmerzen, Instabilität und eine sichtbare Fehlstellung auftreten. Die Erkrankung schreitet individuell unterschiedlich voran: Manche Patienten erleben über Jahre nur leichte Beschwerden, andere entwickeln schnell deutliche Funktionseinschränkungen. Eine vollständige Heilung ist nicht möglich, da der zerstörte Gelenkknorpel sich nicht regeneriert. Dennoch lässt sich das Fortschreiten mithilfe einer stadiengerechten Therapie häufig deutlich verlangsamen, sodass eine Operation oft über viele Jahre vermieden werden kann.

Konservative Therapie – funktionserhaltend & alltagsnah

Im Mittelpunkt steht zunächst die konservative Behandlung. Unser Team in Köln entwickelt individuell abgestimmte Konzepte, die sowohl Schmerzen lindern als auch die Handfunktion erhalten sollen:

Orthesen und Schienen: Eine speziell angepasste Daumensattelgelenkorthese entlastet das Gelenk, stabilisiert und verhindert Fehlstellungen. Sie wird vor allem bei nächtlichen Beschwerden oder bei Belastungen im Alltag getragen.

Physio‑ und Ergotherapie: Gezielte Übungen, Mobilisation des Daumensattelgelenks und Kräftigung der Muskulatur verbessern Beweglichkeit und unterstützen den Zangen‑ und Pinzettengriff. Physiotherapie‑Experten vermitteln zudem ergonomische Techniken für Beruf und Alltag.

Medikamente & Injektionen: Bei akuten Schmerzen kommen nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) zum Einsatz. Injektionen mit Kortikosteroiden, Hyaluronsäure oder Eigenblut (PRP) können Entzündungen reduzieren und vorübergehend Linderung bringen.

Physikalische Verfahren: Wärme‑ und Kälteanwendungen, Stoßwellentherapie oder Laser‑ und Magnetfeldtherapien fördern die Durchblutung und den Stoffwechsel im Gelenk.

Kinesiotaping, Akupunktur & Naturheilverfahren: Ergänzend nutzen wir Verfahren aus der Komplementären Orthopädie wie Kinesiotaping, Akupunktur, Homöopathie oder Phytotherapie, um Schmerzen zu lindern und das allgemeine Wohlbefinden zu unterstützen.

Operative Therapien – wenn konservativ nicht ausreicht

Reichen konservative Maßnahmen nicht mehr aus oder ist die Funktionsfähigkeit stark eingeschränkt, prüfen wir in unserer Handchirurgie operative Optionen. Moderne Verfahren ermöglichen es, Schmerzen zu reduzieren und die Beweglichkeit wiederherzustellen:

Trapezektomie mit Sehnenaufhängung (Resektions‑Suspensionsarthroplastik): Der abgenutzte Handwurzelknochen (Os trapezium) wird entfernt und durch Sehnenmaterial stabilisiert. Dieses seit Jahrzehnten bewährte Verfahren erzielt gute Langzeitergebnisse.

Denervation: Durch eine minimalinvasive Durchtrennung kleiner Nervenfasern lässt sich der Schmerz reduzieren, ohne die Gelenkfunktion zu beeinträchtigen.

Endoprothese (Daumensattelgelenks‑Prothese/DSG‑TEP): Bei jüngeren, aktiven Patienten kann ein künstliches Gelenk eingesetzt werden. Dies ermöglicht eine rasche Wiederherstellung der Beweglichkeit, setzt aber eine intakte Bandführung voraus.

Arthrodese (Gelenkversteifung): Wird nur noch in Ausnahmefällen angewendet – etwa bei massiver Instabilität oder nach mehreren Voroperationen. Sie stabilisiert das Gelenk auf Kosten der Beweglichkeit, lindert jedoch die Schmerzen.

Unser Therapiekonzept im Kölner MediaPark

In der Orthopädie MediaPark Köln verfolgen wir ein stufenweises, individualisiertes Therapiekonzept. Wir schöpfen konservative Möglichkeiten aus und ziehen operative Eingriffe erst in Betracht, wenn es medizinisch sinnvoll ist. Dank moderner operativer Verfahren, digitaler Bildgebung und einer engen Zusammenarbeit mit Sporttraumatologie, Physiotherapie und Schmerztherapie bieten wir Ihnen eine ganzheitliche Versorgung. Nach einer Operation begleiten wir Sie mit maßgeschneiderten Rehabilitationsprogrammen und orthopädischen Hilfsmitteln, damit Sie möglichst schnell in Ihren Alltag zurückkehren können.

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Rhizarthrose (Daumensattelgelenkarthrose) – auch als Sattelgelenksarthrose oder Arthrose des Daumensattelgelenks bekannt – bezeichnet den fortschreitenden Verschleiß des Gelenkknorpels zwischen dem ersten Mittelhandknochen (Os metacarpale I) und dem großen Vieleckbein (Os trapezium). Dieses Sattelgelenk erlaubt die typischen Greif‑ und Drehbewegungen des Daumens. Wenn der Knorpel durch Abnutzung geschädigt ist, reiben die Gelenkflächen schmerzhaft aufeinander; Betroffene klagen über Schmerzen, Kraftverlust und Bewegungseinschränkungen.

Die Erkrankung gehört zu den häufigsten Arthroseformen der Hand und betrifft vor allem Frauen im Alter zwischen 45 und 70 Jahren. Neben dem natürlichen Alterungsprozess spielen hormonelle Umstellungen (z. B. nach den Wechseljahren), genetische Einflüsse und mechanische Belastungen im Beruf oder Sport eine Rolle. Angeborene Fehlstellungen, Bandinstabilitäten oder frühere Verletzungen können den Verschleiß zusätzlich beschleunigen.

Unsere Orthopäden im Kölner Orthopädie MediaPark sind auf Hand‑ und Daumenerkrankungen spezialisiert. Wir erläutern Ihnen bei einer Untersuchung, ob Ihre Beschwerden durch eine Rhizarthrose, ein Karpaltunnelsyndrom oder eine Tendinitis verursacht werden, und beraten Sie zu konservativen Therapien wie der Stoßwellentherapie oder zu operativen Eingriffen. Durch die gezielte Berücksichtigung lokaler Risikofaktoren und modernster Diagnostik (z. B. Röntgen und MRT) entwickeln wir in Köln einen individuellen Behandlungsplan für Sie.

Rhizarthrose – auch Daumensattelgelenkarthrose oder Sattelgelenksarthrose genannt – äußert sich anfangs häufig durch unspezifische, belastungsabhängige Schmerzen an der Daumenwurzel. Typische Alltagstätigkeiten wie das Öffnen eines Schraubdeckels, das Drehen eines Schlüssels oder das Auswringen eines Tuchs werden zunehmend unangenehm. Mit fortschreitendem Verschleiß verschlimmern sich die Beschwerden und können auch in Ruhe oder nachts auftreten.

Häufige Symptome im Überblick:

Schmerzen beim Greifen und Drehen: Besonders der Zangengriff (Daumen gegen Zeigefinger) schmerzt; selbst alltägliche Tätigkeiten wie Flaschenöffnen, Schreiben oder das Heben einer vollen Wasserflasche können schmerzhaft sein.

Kraftverlust & Koordinationsstörungen: Die Griffkraft nimmt ab, die Hand wirkt unsicher. Viele Patienten berichten, dass ihnen Gegenstände aus der Hand rutschen oder sie Schwierigkeiten haben, Schraubverschlüsse oder Werkzeug zu bedienen.

Bewegungseinschränkung & Morgensteifigkeit: Das Abspreizen (Abduktion), Strecken oder Opponieren (Gegenüberstellen des Daumens) ist eingeschränkt. In fortgeschrittenen Stadien kommt es zu einer steifen, „eingesetzten“ Hand, die das Gegenüberstellen des Daumens zur Handfläche erschwert.

Schwellung & Druckschmerz: Das Daumensattelgelenk kann anschwellen oder druckempfindlich reagieren. Warme Rötungen und entzündliche Phasen können auftreten, was manchmal fälschlich als Tendinitis interpretiert wird.

Reib- oder Knirschgeräusche (Krepitation): Beim Bewegen oder Zusammenpressen des Gelenks spüren Betroffene ein Knirschen oder Schnappen, das durch unebene Gelenkflächen oder Osteophyten (Knochensporne) entsteht.

Fehlstellungen & Instabilität: In späteren Stadien kann das Gelenk teilweise aus der Achse rutschen (Subluxation). Dadurch entsteht eine sichtbare Z‑ oder Schwanenhalsdeformität, der Daumen wirkt nach außen verbogen. Das Gelenk fühlt sich wackelig an und die Hand verliert ihre präzisen Greifbewegungen.

Diese Beschwerden treten nicht immer gleichzeitig auf und können anfangs nur gelegentlich oder belastungsabhängig spürbar sein. Dennoch ist eine frühzeitige Abklärung wichtig, um andere Erkrankungen wie Carpaltunnelsyndrom, Schneller Finger oder Überbein (Ganglion) auszuschließen. Unsere Orthopäden im Orthopädie MediaPark Köln führen eine gezielte Untersuchung des Daumensattelgelenks durch, bei der u. a. der Grind‑Test eingesetzt wird: Dabei wird der Daumen axial gedrückt und gedreht; ein auslösbarer Schmerz und Knirschgeräusche deuten auf eine Rhizarthrose hin. Ergänzend nutzen wir bildgebende Verfahren wie Röntgen oder Kernspintomographie (MRT) zur Sicherung der Diagnose und zur Einschätzung des Schweregrads.

Je nach Ausprägung der Symptome entwickeln wir in unserer Konservativen Orthopädie einen individuellen Therapieplan und beraten darüber, ob eine konservative Behandlung ausreicht oder ob eine operative Versorgung notwendig wird. So können wir rechtzeitig gegensteuern, den Funktionsverlust minimieren und Ihre Lebensqualität langfristig verbessern.

Die Rhizarthrose (auch Sattelgelenksarthrose oder Arthrose des Daumensattelgelenks) ist meist eine primäre Arthrose: Der Knorpel nutzt sich über viele Jahre langsam ab, ohne dass ein einzelnes Ereignis als Auslöser identifiziert werden kann. Dennoch gibt es Faktoren, die das Risiko erhöhen oder den Verschleiß beschleunigen und die Ärzte in Köln in die Diagnostik und Beratung einbeziehen:

Alter & Geschlecht: Mit zunehmendem Lebensalter verringert sich die Elastizität des Knorpels – im mittleren bis höheren Lebensalter (5.–7. Lebensjahrzehnt) steigt das Erkrankungsrisiko. Frauen sind wesentlich häufiger betroffen, weil hormonelle Umstellungen nach den Wechseljahren den Bandapparat am Daumensattelgelenk erschlaffen lassen. Auch Schwangerschaft und Stillzeit können hormonell bedingte Lockerungen begünstigen.

Mechanische Überlastung & berufliche Belastungen: Tätigkeiten, bei denen der Daumen häufig gedreht oder fest zupackt, fördern den Verschleiß. Dazu zählen handwerkliche Berufe, Musikerinnen und Musiker, Büroarbeit mit viel Tippen oder stundenlanges Nähen, Basteln und intensives Smartphone‑Schreiben. Einseitige Belastungen, falsche Grifftechniken oder der dauerhafte Gebrauch von schweren Gartengeräten wirken als Beschleuniger.

Anatomische Gegebenheiten & frühere Verletzungen: Angeborene Fehlstellungen der Handwurzelknochen, Bandinstabilitäten oder die Folgen von Frakturen und Bänderrissen führen zu einer ungleichmäßigen Kraftverteilung im Daumensattelgelenk. Eine instabile Gelenkkapsel oder generelle Bindegewebsschwäche begünstigen die Abnutzung, ebenso wie frühere Verletzungen (z. B. Bennett‑ oder Rolando‑Frakturen). In der Sporttraumatologie betreuen wir Patienten nach solchen Verletzungen und beraten sie zur Prävention.

Genetische & hormonelle Faktoren: Eine familiäre Häufung weist auf genetische Einflüsse hin. Darüber hinaus beeinträchtigen hormonelle Faktoren (Östrogenmangel, Schwangerschafts- und Stillhormone) die Regeneration des Knorpels.

Begleiterkrankungen & Stoffwechsel: Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck, Gicht und rheumatoide Erkrankungen stören den Knorpelstoffwechsel. Bindegewebserkrankungen wie Rheuma erhöhen das Risiko einer Daumensattelgelenksarthrose. Auch Rauchen und ein inaktiver Lebensstil verschlechtern die Versorgung des Gelenkgewebes.

Sekundäre Rhizarthrosen: Seltener entsteht eine Daumensattelgelenkarthrose sekundär nach Verletzungen oder Operationen an der Hand. Frakturen des ersten Mittelhandknochens, Bandverletzungen oder systemische Erkrankungen (z. B. Rheuma) können zu einer frühzeitigen Arthrose führen.

Diese Faktoren wirken oft zusammen; nicht jede Person mit einem Risikofaktor entwickelt zwangsläufig eine Rhizarthrose. Eine ergonomische Gestaltung des Arbeitsumfelds, regelmäßige Pausen, gezielte Kräftigungsübungen der Handmuskulatur und rechtzeitige Beratung durch unsere Orthopäden können helfen, den Verschleiß zu verlangsamen. Bei Unsicherheiten, ob Ihre Beschwerden durch eine Rhizarthrose oder eine andere Handerkrankung wie Fingergelenkarthrose, ein Überbein (Ganglion) oder eine Sehnenscheidenentzündung verursacht werden, beraten wir Sie individuell in unserer Praxis im MediaPark Köln.

Warum Orthopädie MediaPark Köln bei Rhizarthrose?

Stufenweises Therapiekonzept

Statt gleich zur Operation zu raten, schöpfen wir alle konservativen Optionen aus – von individuell angepassten Orthesen über Physio‑/Ergotherapie bis zu Stoßwellen‑, Hyaluronsäure‑ und Eigenbluttherapie. Erst wenn konservative Maßnahmen nicht ausreichen, beraten wir Sie zu operativen Optionen.

Operative Expertise im Hause

Unsere Handchirurgen beherrschen moderne Eingriffe wie Trapezektomie mit Sehnenaufhängung, Denervation und DSG‑Endoprothetik. Dank kurzer Wege zwischen Diagnostik, OP‑Saal und Nachsorge erhalten Sie eine lückenlose Betreuung – von der Erstberatung bis zur Rehabilitation.

Moderne Diagnostik & Bewegungsanalyse

Neben digitalem Röntgen und Ultraschall steht uns eine apparative 3D‑Bewegungsanalyse zur Verfügung. Diese analysiert segmentale Bewegungen von Hand‑ und Armgelenken in drei Ebenen, quantifiziert Kinetik, Kinematik und Muskelaktivität und liefert wertvolle Daten für Diagnostik und Therapieplanung. So können wir Fehlbelastungen genau erkennen und individuell angepasste Therapie‑ oder Schienenkonzepte entwickeln. Ein MRT erfolgt bei Bedarf in der Radiologie im MediaPark im selben Haus.

Ganzheitliche Betreuung

Neben der Schulmedizin integrieren wir bei Bedarf auch komplementäre Verfahren wie Naturheilverfahren, Kinesiotaping, Akupunktur und Ernährungsberatung. Dadurch können wir Ihre Behandlung ganzheitlich gestalten und an Ihre Lebenssituation anpassen.

Persönlich, effizient & zentral

Unsere Praxis im MediaPark Köln ist gut erreichbar. Online‑Terminvergabe, kurze Wartezeiten und feste Ansprechpartner sorgen für eine angenehme Betreuung – damit Sie sich auf Ihre Genesung konzentrieren können.

Häufige Fragen zum Bereich Hand

Antworten auf die meistgestellten Fragen unserer Patientinnen und Patienten.

  • Anhaltende oder wiederkehrende Beschwerden im Bereich Hand, die länger als zwei bis drei Wochen bestehen oder mit Schwellungen, Bewegungseinschränkungen oder Funktionsverlust einhergehen, sollten orthopädisch abgeklärt werden. Auch nach Stürzen, Sportverletzungen oder Unfällen ist eine zeitnahe Untersuchung sinnvoll, um Folgeschäden zu vermeiden.

  • Nein. Wir verfolgen den Grundsatz „konservativ vor operativ". Die Mehrheit der Beschwerden lässt sich mit Physiotherapie, manueller Therapie, Stoßwellen-Behandlung, Akupunktur oder gezielten Injektionen erfolgreich behandeln. Ein operativer Eingriff kommt nur dann in Frage, wenn konservative Maßnahmen ausgeschöpft sind oder das Verletzungsmuster eine direkte chirurgische Versorgung erfordert.

  • Das hängt stark von der konkreten Diagnose ab. Generell gelten gelenkschonende Aktivitäten wie Schwimmen, Radfahren, Walking und gezieltes Krafttraining unter physiotherapeutischer Anleitung als unbedenklich. Im individuellen Beratungsgespräch erstellen wir einen Sport- und Belastungsplan, der zu Ihrem Befund und Ihren Lebensumständen passt.

  • Wir setzen je nach Beschwerdebild auf eine Kombination aus klinischer Untersuchung, hochauflösender Sonografie, digitalem Röntgen und MRT-Bildgebung. In der Orthopädie Mediapark Köln arbeiten wir interdisziplinär und mit modernster Gerätetechnik im MediaPark-Komplex, sodass die meisten Diagnostik-Schritte direkt am Standort möglich sind.

  • Über Doctolib können Sie Ihren Termin online direkt einbuchen, in der Regel innerhalb weniger Tage. Für akute Schmerzen oder nach Unfällen halten wir tägliche Sprechstunden-Slots für Akutfälle frei. Bitte rufen Sie uns in dem Fall direkt an, dann finden wir einen kurzfristigen Termin.

  • Sämtliche medizinisch notwendigen orthopädischen Behandlungen werden sowohl von gesetzlichen als auch privaten Krankenversicherungen übernommen. Bei Selbstzahler-Leistungen (z.B. spezielle Sportmedizin-Programme oder bestimmte konservative Therapien) klären wir die Kosten vor Behandlungsbeginn transparent mit Ihnen ab.

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