Ob ein Bruch operiert werden muss, entscheidet sich erst nach der Bildgebung, also Röntgen und häufig einer Computertomographie. Maßgeblich sind vier Punkte: ist der Bruch verschoben, reicht er in die Gelenkfläche, ist er in sich stabil, und wie belastbar ist der Knochen ringsherum. Konservativ bedeutet dabei: Behandlung ohne Operation. Die operative Versorgung eines Knochenbruchs heißt fachlich Frakturversorgung.
Frakturen am Knie
Über Frakturen am Knie
Fraktur ist der medizinische Begriff für einen Knochenbruch. Am Knie können der körpernahe Unterschenkel, also der Schienbeinkopf direkt unter dem Gelenk, der körperferne Oberschenkel, also der Bereich knapp oberhalb des Gelenks, und die Kniescheibe brechen. Bei jüngeren Menschen steckt meist ein Unfall mit hoher Krafteinwirkung dahinter, bei älteren Menschen mit verminderter Knochendichte genügen schon geringere Kräfte. Ein Bruch am Knie gehört immer sofort untersucht.
Ein Knochenbruch am Knie ist ein Notfall
Ein Knochenbruch am Knie gehört nicht in die Terminsprechstunde, sondern sofort untersucht. Warten Sie damit nicht.
Sofort abklären lassen müssen Sie: ein sichtbar verformtes Bein, eine Wunde, die bis auf den Knochen reicht, einen Fuß, der kalt, blass oder taub wird, und einen zunehmenden, prall spannenden Schmerz im Unterschenkel, der sich durch Hochlegen nicht bessert. Dahinter können Verletzungen von Gefäßen und Nerven oder ein gefährlicher Druckanstieg in der Muskulatur stecken, und beides ist zeitkritisch.
Auch ohne diese Zeichen gilt: wenn Sie das Bein nach einem Unfall nicht belasten können, gehört es noch am selben Tag untersucht.
Melden Sie sich außerdem, wenn in den Wochen der Ruhigstellung die Wade oder der Unterschenkel einseitig anschwillt, spannt oder druckschmerzhaft wird, oder wenn plötzlich Luftnot, Brustschmerz oder Herzrasen auftreten. Dahinter kann ein Blutgerinnsel stecken. Das kann auch dann passieren, wenn Sie die verordnete Thrombosespritze zuverlässig anwenden.
Bei einem schweren Unfall oder starker Blutung rufen Sie den Rettungsdienst unter 112. Bei den übrigen Zeichen wenden Sie sich umgehend an eine Notaufnahme oder außerhalb der Sprechzeiten an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117.
Für die Beurteilung des Befunds, die Planung der Versorgung und die Nachbehandlung sind wir anschließend für Sie da. Rufen Sie uns dafür an.
Häufige Symptome
Sofortiger starker Schmerz
Der Schmerz setzt unmittelbar mit dem Unfall ein und baut sich nicht wie bei einer Überlastung über Tage auf.
Keine Belastung möglich
Das Bein kann nicht mehr belastet werden. Wenn Auftreten und Gehen nach einem Unfall nicht mehr möglich sind, spricht das für eine knöcherne Verletzung.
Schwellung und Bluterguss
Das Knie schwillt rasch an, oft mit deutlichem Bluterguss. Reicht der Bruch in das Gelenk, sammelt sich häufig Blut im Gelenk selbst.
Sichtbare Fehlstellung
In manchen Fällen ist eine Fehlstellung von außen sichtbar. Das ist ein Notfallzeichen.
Bewegungsunfähigkeit
Beugen und Strecken sind nicht mehr möglich, und das Bein wird instinktiv in einer Schonhaltung gehalten.
Kein aktives Strecken
Bei einem Bruch der Kniescheibe lässt sich das gestreckte Bein häufig nicht mehr aktiv anheben, weil die Kraft der Oberschenkelmuskulatur nicht mehr übertragen wird.
Taubheit oder kalter Fuß
Ein taubes Gefühl, blasse Haut oder ein auffallend kalter Fuß können auf eine Beteiligung von Gefäßen oder Nerven hinweisen. Das ist zeitkritisch.
Ursachen & Risikofaktoren
Sturz auf das Knie
Direkter Aufprall auf das gebeugte Knie. Typischer Mechanismus für Brüche der Kniescheibe und des körperfernen Oberschenkels.
Stauchung mit Abkippen
Krafteinwirkung von oben bei gleichzeitigem seitlichem Abkippen. Typischer Mechanismus für Brüche des Schienbeinkopfs.
Verkehrsunfall
Hohe Krafteinwirkung, häufig mit Beteiligung der Gelenkfläche. Bei Fußgängern und Radfahrenden trifft die Kraft das Knie oft von der Seite.
Sportunfall
Zusammenprall oder Sturz aus der Bewegung, vor allem in Kontaktsportarten und bei Sportarten mit hohem Tempo.
Verminderte Knochendichte
Bei Osteoporose reichen geringere Kräfte, etwa ein Sturz im Haushalt. Der Bruch verläuft dann oft unauffälliger und wird leicht unterschätzt.
Erhöhtes Sturzrisiko
Nachlassende Kraft und Balance, eingeschränktes Sehen, Schwindel, dämpfende Medikamente und Stolperfallen in der Wohnung machen einen Sturz wahrscheinlicher.
Vorgeschwächter Knochen
Auch andere Erkrankungen und manche Medikamente, etwa eine langjährige Behandlung mit Cortison, können die Knochenstruktur schwächen.
Therapien
Stabile Brüche ohne Verschiebung können in Ruhigstellung und mit schrittweisem Belastungsaufbau behandelt werden, meist in einer Orthese, also einer abnehmbaren Stützschiene, die die Beugung begrenzt. Röntgenkontrollen im Verlauf sollen zeigen, ob die Stellung während der Heilung erhalten bleibt. Verschiebt sich der Bruch doch, kann auch später noch operativ versorgt werden.
Verschobene Brüche und Brüche mit Gelenkbeteiligung werden in der Regel operativ versorgt. Operative Frakturversorgung heißt: der Bruch wird über einen Zugang dargestellt, die Bruchstücke werden zueinander ausgerichtet und mit Platten, Schrauben, Drähten oder einem Nagel fixiert, fachlich Osteosynthese genannt. Ziel ist es, die Gelenkfläche so genau wie möglich wiederherzustellen und den Bruch stabil zu halten. Welches Verfahren infrage kommt, hängt von Bruchform, Knochenqualität und Zustand der Weichteile ab.
Bei der Kniescheibe steht die Streckfunktion im Mittelpunkt: ist sie auseinandergewichen oder das Anheben des gestreckten Beins nicht möglich, wird sie in der Regel operativ zusammengefügt. Häufig sind zusätzlich Bänder, Menisken oder Knorpel verletzt. Was davon sofort mitversorgt und was erst nach dem Abschwellen behandelt wird, ist eine Einzelfallentscheidung.
Wir zeigen Ihnen die Bilder, erklären, was darauf zu sehen ist, und gehen die Möglichkeiten mit ihren Grenzen durch. Wo ein Bruch versorgt wird, hängt von Bruchform und Dringlichkeit ab, bei einem akuten Bruch in Abstimmung mit der Klinik, die die Erstversorgung übernommen hat. Wir sagen Ihnen vor der Entscheidung, wo der Eingriff stattfindet.
Nach der Versorgung beginnt die Nachbehandlung früh: kontrollierte Bewegung soll die Beweglichkeit erhalten, während der Bruch heilt.
Erste Phase: Bewegung, bevor volle Belastung möglich ist
Am Anfang stehen Abschwellung, Schmerzlinderung und geführte Bewegung im erlaubten Bereich, oft an Gehstützen und mit einer Orthese. Parallel wird die Muskulatur angespannt, ohne das Gelenk zu belasten, um dem Muskelabbau entgegenzuwirken.
Wie viel Gewicht auf das Bein darf, legen wir für Sie einzeln fest, und wir sagen Ihnen auch, warum. Bei einem Bruch, der bis in die Gelenkfläche reicht, hält das eingebrachte Material die wiederhergestellte Fläche nur so lange, bis der Knochen darunter tragfähig geworden ist. Wird zu früh voll belastet, kann die Gelenkfläche einsinken, und das lässt sich später nicht mehr rückgängig machen. Deshalb ist eine Teilentlastung über mehrere Wochen üblich, auch wenn sich das Bein längst gut anfühlt.
Solange Sie das Bein nur teilweise belasten dürfen, ist das Risiko für ein Blutgerinnsel in den Beinvenen erhöht. Wir verordnen dafür in der Regel eine Thrombosespritze, die Sie selbst anwenden, und erklären Ihnen Dauer und Handhabung. Bitte setzen Sie sie nicht eigenmächtig ab, auch wenn das Bein sich gut anfühlt.
Belastungsaufbau und Muskelaufbau
Sobald die Kontrollen es zulassen, wird die Belastung gesteigert. In der Physiotherapie geht es um Beweglichkeit, um Kraft in Oberschenkel- und Hüftmuskulatur und um die Ansteuerung des Beins. Das braucht erfahrungsgemäß mehr Zeit als die knöcherne Heilung selbst.
Rückkehr in Alltag, Beruf und Sport
Wie lange das dauert und wann Sie wie viel belasten dürfen, hängt von der Bruchform und vom Heilungsverlauf ab und wird bei den Kontrollterminen festgelegt. Zurück geht es abgestuft: erst Alltag, dann Arbeit mit Stehen, Gehen oder Heben, zuletzt Sport mit Sprüngen und schnellen Richtungswechseln. Vor der Freigabe schauen wir auf Beweglichkeit, Kraft im Seitenvergleich, Stabilität und Gangbild, nicht auf den Kalender.
Hier ist Ehrlichkeit angebracht: einen Unfall verhindert man nicht. Beeinflussbar sind zwei andere Größen, und die sind bei Brüchen am Knie im höheren Lebensalter oft entscheidend: die Wahrscheinlichkeit zu stürzen und die Belastbarkeit des Knochens.
Knochendichte im Blick behalten: Ist ein Bruch bei geringer Krafteinwirkung entstanden, etwa bei einem Sturz aus dem Stand, ist das ein Anlass, die Knochendichte abklären zu lassen. Eine erkannte Osteoporose lässt sich behandeln. Die Grundlage bilden eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D und Kalzium und regelmäßiges Krafttraining. Ist der Bruch bereits bei geringer Krafteinwirkung entstanden, reicht diese Grundlage in der Regel nicht aus: dann kommt eine Behandlung mit Medikamenten hinzu, die den Knochenabbau bremsen oder den Aufbau anregen sollen. Welche für Sie passt, hängt von Messwerten, Vorerkrankungen und weiteren Brüchen ab. Wir klären das mit Ihnen und ziehen bei Bedarf die entsprechende Fachrichtung hinzu.
Sturzrisiko senken: Kraft und Gleichgewicht lassen sich in jedem Alter trainieren, und das ist der Teil, den Sie selbst in der Hand haben. Dazu kommen die unspektakulären Dinge: Sehstärke prüfen lassen, Stolperfallen wie Teppichkanten und Kabel beseitigen, nachts Licht auf dem Weg zur Toilette und festes Schuhwerk.
Im Sport das Machbare tun: Aufwärmen, saubere Lande- und Drehtechnik und eine dem Trainingszustand angemessene Belastung können das Verletzungsrisiko senken. In Sportarten mit Sturzgefahr, etwa Radsport oder Skisport, gehört Schutzausrüstung dazu.
Nach einem Bruch dranbleiben: Die Nachkontrollen sollen zeigen, ob die Stellung hält, ob das Gelenk frei beweglich bleibt und ob sich eine Achsabweichung entwickelt, die das Knie einseitig belastet.
Das Kniegelenk wird von drei Knochen gebildet, und jeder von ihnen kann brechen. Der körpernahe Unterschenkel, auch Schienbeinkopf genannt, ist der oberste Abschnitt des Schienbeins direkt unter dem Gelenk; körpernah heißt: näher zur Körpermitte gelegen. Der körperferne Oberschenkel ist der unterste Abschnitt des Oberschenkelknochens knapp oberhalb des Gelenks. Die Kniescheibe liegt vor dem Gelenk, eingebettet in die Sehne der Oberschenkelmuskulatur, und über sie läuft die Kraft, mit der Sie das Knie strecken.
Zwei Unfallmechanismen führen zu unterschiedlichen Brüchen, und sie lassen sich gut auseinanderhalten. Ein Sturz auf das gebeugte Knie, etwa gegen eine Treppenkante oder gegen das Armaturenbrett im Auto, wirkt direkt von vorn: typisch sind dann Brüche der Kniescheibe und des körperfernen Oberschenkels. Der Schienbeinkopf bricht dagegen typischerweise, wenn Kraft von oben auf das Bein einwirkt und das Knie gleichzeitig seitlich abkippt, fachlich eine axiale Stauchung mit seitlicher Abkippung.
Wie viel Kraft nötig ist, hängt vom Zustand des Knochens ab. Bei jüngeren Menschen braucht es in der Regel eine hohe Krafteinwirkung, etwa einen Verkehrsunfall oder einen Zusammenprall im Sport. Bei älteren Menschen mit verminderter Knochendichte, wie sie bei Osteoporose vorliegt, genügen deutlich geringere Kräfte, zum Beispiel ein Sturz aus dem Stand.
Gelenkbeteiligung: Ob die Bruchlinie bis in die Gelenkfläche reicht, also in die knorpelüberzogene Kontaktfläche zwischen Oberschenkel und Schienbein, entscheidet über die weitere Behandlung. Sichtbar wird das erst in der Bildgebung, also der Darstellung des Knochens mit Röntgen oder Computertomographie. Dazu gehört eine offene Auskunft: Nach einem Bruch mit Gelenkbeteiligung kann sich Jahre später ein Knorpelverschleiß im Knie entwickeln, eine sogenannte posttraumatische Arthrose. Das ist auch bei technisch einwandfreier Versorgung möglich, weil der Knorpelschaden im Moment des Unfalls entsteht.
Zeitkritische Begleitverletzungen: Ein Bruch am Knie kann Strukturen mitverletzen, bei denen es auf Stunden ankommt. Dazu zählen Verletzungen der Blutgefäße und Nerven in der Kniekehle, offene Brüche, bei denen eine Wunde bis auf den Knochen reicht, und das Kompartmentsyndrom, ein gefährlicher Druckanstieg in der Muskulatur des Unterschenkels. Solche Verläufe sind nicht die Regel, sie sind aber der Grund, warum bei einem Bruch am Knie nicht abgewartet wird.
Ein Bruch am Knie macht sich meist sofort bemerkbar. Nach einem Sturz aus dem Stand kann er aber auch wie eine Verstauchung wirken, gerade bei älteren Menschen. Nehmen Sie die folgenden Zeichen deshalb auch dann ernst, wenn sie mild erscheinen.
Sofortiger starker Schmerz: Der Schmerz setzt unmittelbar mit dem Unfall ein und baut sich nicht wie bei einer Überlastung über Tage auf.
Keine Belastung möglich: Das Bein kann nicht mehr belastet werden. Wenn Auftreten und Gehen nach einem Unfall nicht mehr möglich sind, spricht das für eine knöcherne Verletzung.
Schwellung und Bluterguss: Das Knie schwillt rasch an, oft mit deutlichem Bluterguss. Reicht der Bruch in das Gelenk, sammelt sich häufig Blut im Gelenk selbst.
Sichtbare Fehlstellung: In manchen Fällen ist eine Fehlstellung von außen sichtbar. Das ist ein Notfallzeichen.
Bewegungsunfähigkeit: Beugen und Strecken sind nicht mehr möglich, und das Bein wird instinktiv in einer Schonhaltung gehalten.
Kein aktives Strecken: Bei einem Bruch der Kniescheibe lässt sich das gestreckte Bein häufig nicht mehr aktiv anheben, weil die Kraft der Oberschenkelmuskulatur nicht mehr übertragen wird.
Taubheit oder kalter Fuß: Ein taubes Gefühl, blasse Haut oder ein auffallend kalter Fuß können auf eine Beteiligung von Gefäßen oder Nerven hinweisen. Das ist zeitkritisch.
Ein Bruch am Knie hat immer ein auslösendes Ereignis. Wie viel Kraft dafür nötig war, sagt viel über die Bruchform und über die Belastbarkeit des Knochens.
Unfallmechanismus: Ein direkter Aufprall auf das gebeugte Knie ist der typische Mechanismus für Brüche der Kniescheibe und des körperfernen Oberschenkels. Krafteinwirkung von oben bei gleichzeitigem seitlichem Abkippen führt eher zu Brüchen des Schienbeinkopfs. Bei Verkehrsunfällen ist die Gelenkfläche häufig mitbetroffen, bei Fußgängern und Radfahrenden trifft die Kraft das Knie oft von der Seite. Im Sport sind es Zusammenprall oder Sturz aus der Bewegung, vor allem in Kontaktsportarten und bei hohem Tempo.
Zustand des Knochens: Bei Osteoporose reichen geringere Kräfte, etwa ein Sturz im Haushalt; der Bruch verläuft dann oft unauffälliger und wird leicht unterschätzt. Auch andere Erkrankungen und manche Medikamente, etwa eine langjährige Behandlung mit Cortison, können die Knochenstruktur schwächen.
Erhöhtes Sturzrisiko: Nachlassende Kraft und Balance, eingeschränktes Sehen, Schwindel, dämpfende Medikamente und Stolperfallen in der Wohnung machen einen Sturz wahrscheinlicher.
Bei einem frischen Bruch geht es zuerst um Durchblutung, Gefühl und Beweglichkeit, danach um die genaue Bruchform.
Erstversorgung: Das Bein wird ruhiggestellt und nicht belastet, das Knie hochgelegt und gekühlt. Geprüft werden der Fußpuls, das Gefühl an Fuß und Zehen und die Beweglichkeit der Zehen. Diese drei Prüfungen entscheiden darüber, wie dringend es ist.
Unfallhergang und körperliche Untersuchung: Der Ablauf des Unfalls weist bereits auf die betroffene Struktur hin. In der Untersuchung beurteilen wir Schwellung, Bluterguss, Druckschmerz, Beinstellung und, soweit der Schmerz es zulässt, die Bänder.
Röntgen: Die Aufnahme in zwei Ebenen steht am Anfang jeder Bruchdiagnostik. Sie zeigt, ob ein Bruch vorliegt, welcher Knochen betroffen ist und ob Bruchstücke gegeneinander verschoben sind.
Computertomographie: Reicht der Bruch in das Gelenk, folgt in der Regel eine Computertomographie, also eine Untersuchung mit Röntgenschichtbildern. Erst sie stellt die Gelenkfläche genau genug dar, um die Versorgung planen zu können.
Magnetresonanztomographie: Das MRT arbeitet ohne Röntgenstrahlen und stellt Weichteile dar. Wir veranlassen es, wenn zusätzlich Bänder, Menisken oder Knorpel verletzt sein können; die Aufnahmen entstehen wie die Computertomographie in der Radiologie im MediaPark, die im selben Gebäude sitzt.
Erst mit diesen Befunden entscheidet sich, ob der Bruch ohne Operation behandelt werden kann, also konservativ, oder ob er operativ versorgt wird.
Warum Orthopädie MediaPark Köln
Was Sie bei uns erwartet
Wir beurteilen den Bruchbefund, ordnen die Möglichkeiten mit ihren Grenzen ein und begleiten die Nachbehandlung über Wochen und Monate.
Schwerpunkt Knie
Kniechirurgie und Sportverletzungen am Knie sind ein Schwerpunkt unserer Arbeit. Wir behandeln das Spektrum von der Bandverletzung bis zur knöchernen Verletzung.
Röntgen im Haus, MRT und CT im selben Gebäude
Digitales Röntgen und Ultraschall führen wir in unserer Praxis durch. Eine Computertomographie der Gelenkfläche und ein MRT veranlassen wir bei Bedarf in der Radiologie im MediaPark, die im selben Gebäude sitzt.
Befunde einordnen
Wenn Sie nach der Erstversorgung in einer Klinik unsicher sind, sehen wir Ihre Bilder mit Ihnen durch und ordnen die Möglichkeiten ein.
Konservativ und operativ aus einer Hand
Beide Wege liegen bei uns in derselben Hand, sodass die Entscheidung am Befund ausgerichtet werden kann und nicht am Fachgebiet.
Strukturierte Rehabilitation
Wir gliedern die Nachbehandlung in Abschnitte und besprechen bei jedem Kontrolltermin Beweglichkeit, Belastung und Kraft. Feste Wochenzahlen nennen wir bewusst nicht vorab.
Zentrale Lage in Köln
Am Mediapark mit guter Anbindung an Auto und ÖPNV, kurze Wege zwischen Diagnostik, Therapie und Rehabilitation.
Häufige Fragen zum Bereich Knie
Antworten auf die meistgestellten Fragen unserer Patientinnen und Patienten.
Anhaltende oder wiederkehrende Beschwerden im Bereich Knie, die länger als zwei bis drei Wochen bestehen oder mit Schwellungen, Bewegungseinschränkungen oder Funktionsverlust einhergehen, sollten orthopädisch abgeklärt werden. Auch nach Stürzen, Sportverletzungen oder Unfällen ist eine zeitnahe Untersuchung sinnvoll, um Folgeschäden zu vermeiden.
Nein. Wir verfolgen den Grundsatz „konservativ vor operativ". Die Mehrheit der Beschwerden lässt sich mit Physiotherapie, manueller Therapie, Stoßwellen-Behandlung, Akupunktur oder gezielten Injektionen erfolgreich behandeln. Ein operativer Eingriff kommt nur dann in Frage, wenn konservative Maßnahmen ausgeschöpft sind oder das Verletzungsmuster eine direkte chirurgische Versorgung erfordert.
Das hängt stark von der konkreten Diagnose ab. Generell gelten gelenkschonende Aktivitäten wie Schwimmen, Radfahren, Walking und gezieltes Krafttraining unter physiotherapeutischer Anleitung als unbedenklich. Im individuellen Beratungsgespräch erstellen wir einen Sport- und Belastungsplan, der zu Ihrem Befund und Ihren Lebensumständen passt.
Wir setzen je nach Beschwerdebild auf eine Kombination aus klinischer Untersuchung, hochauflösender Sonografie, digitalem Röntgen und MRT-Bildgebung. In der Orthopädie Mediapark Köln arbeiten wir interdisziplinär und mit modernster Gerätetechnik im MediaPark-Komplex, sodass die meisten Diagnostik-Schritte direkt am Standort möglich sind.
Über Doctolib können Sie Ihren Termin online direkt einbuchen, in der Regel innerhalb weniger Tage. Für akute Schmerzen oder nach Unfällen halten wir tägliche Sprechstunden-Slots für Akutfälle frei. Bitte rufen Sie uns in dem Fall direkt an, dann finden wir einen kurzfristigen Termin.
Sämtliche medizinisch notwendigen orthopädischen Behandlungen werden sowohl von gesetzlichen als auch privaten Krankenversicherungen übernommen. Bei Selbstzahler-Leistungen (z.B. spezielle Sportmedizin-Programme oder bestimmte konservative Therapien) klären wir die Kosten vor Behandlungsbeginn transparent mit Ihnen ab.
Weitere Behandlungen im Bereich Knie
Hinweis zu diesem Text
Dieser Text informiert allgemein über ein Krankheitsbild und die Behandlungen, die dafür infrage kommen. Er ersetzt keine ärztliche Untersuchung und ist nicht dazu geeignet, die eigenen Beschwerden selbst einzuordnen. Welche Ursache dahintersteckt und welche Behandlung für Sie sinnvoll ist, lässt sich erst nach einem Gespräch, einer körperlichen Untersuchung und, wenn nötig, einer Bildgebung beurteilen.
Die genannten Behandlungen sind Möglichkeiten, keine Zusage eines bestimmten Ergebnisses. Wie eine Behandlung verläuft, hängt vom Befund, von Vorerkrankungen und von der Mitarbeit in der Nachbehandlung ab. Jeder Eingriff hat Risiken. Darüber sprechen wir mit Ihnen persönlich, bevor Sie sich entscheiden. Ob eine Behandlung von Ihrer Krankenversicherung übernommen wird, klären wir vor Behandlungsbeginn mit Ihnen.
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