Die richtige Therapie hängt von der Ursache, von Ihrer Beschwerdedauer und von Ihrem Aktivitätsniveau ab. In unserer Praxis verbinden wir konservative und operative Verfahren unter einem Dach. So entscheiden wir gemeinsam mit Ihnen den Weg, der zu Ihrer Situation passt – und nicht umgekehrt.
Knieschmerzen
Über Knieschmerzen
Knieschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden in unserer Praxis. Sie können plötzlich nach einem Unfall einsetzen oder sich langsam über Wochen und Monate entwickeln. Wo genau es schmerzt, wann der Schmerz auftritt und wie er sich anfühlt, liefert uns die wichtigsten Hinweise auf die Ursache.
Häufige Symptome
Akuter Schmerz nach einem Unfall
Plötzlich einsetzender Schmerz nach einem Sturz, einer Verdrehung beim Sport oder einem direkten Stoß. Häufig begleitet von Schwellung, Hämatom und Bewegungseinschränkung.
Belastungsabhängiger Schmerz
Der Schmerz tritt beim Gehen, Treppensteigen oder beim Sport auf und bessert sich in Ruhe. Typisch für Überlastung, Reizungen am Sehnenansatz, beginnende Arthrose oder eine Meniskusproblematik.
Innenseitiger Knieschmerz
Schmerz an der Innenseite des Knies. Häufige Ursachen sind ein Innenmeniskusriss, eine Innenband-Reizung oder eine medial betonte Arthrose.
Außenseitiger Knieschmerz
Schmerz an der Außenseite, oft beim Laufen oder Radfahren. Mögliche Ursachen sind der Außenmeniskus, eine Reizung des Tractus iliotibialis (Läuferknie) oder eine Bandverletzung außen.
Schmerz hinter der Kniescheibe
Dumpfer Schmerz hinter oder rund um die Patella, oft beim Treppensteigen, langem Sitzen oder Hocken. Hinweis auf ein patellofemorales Schmerzsyndrom, Knorpelschäden oder eine Fehlführung der Kniescheibe.
Schmerz in der Kniekehle
Ziehender oder spannungsartiger Schmerz hinten am Knie. Häufig durch eine Bakerzyste, eine Reizung der hinteren Kapsel oder eine Verletzung des hinteren Kreuzbandes verursacht.
Anlauf- und Ruheschmerz
Der Schmerz tritt nach längerem Sitzen beim ersten Schritt auf, „läuft sich aber ein“. Klassisches Zeichen einer beginnenden oder fortgeschrittenen Kniearthrose.
Schwellung und Gelenkerguss
Ein tastbar geschwollenes Knie deutet auf eine Reizung im Gelenk hin. Tritt die Schwellung schnell nach einem Unfall auf, ist eine umgehende Abklärung sinnvoll, weil häufig eine Bandverletzung oder ein Knorpelschaden vorliegt.
Instabilitätsgefühl
Das Knie gibt nach, „rutscht weg“ oder wirkt unkontrolliert. Typisch nach Kreuzbandverletzungen, ausgeprägten Meniskusrissen oder bei muskulärer Schwäche nach längerer Schonung.
Ursachen & Risikofaktoren
Meniskusriss und Meniskusverschleiß
Akute Risse entstehen meist bei Drehbewegungen unter Belastung, degenerative Risse schleichend durch Verschleiß. Typisch sind Schmerzen im Gelenkspalt, Schwellungen und manchmal Blockaden im Knie.
Kreuzbandverletzung
Häufig bei Sportarten mit abrupten Richtungswechseln. Akut spüren Betroffene oft ein „Knacken“, gefolgt von Schwellung und einem instabilen Gefühl im Knie.
Knorpelschäden
Umschriebene Defekte am Gelenkknorpel oder eine flächige Schädigung führen zu belastungsabhängigen Schmerzen, Reibegeräuschen und manchmal zu Gelenkergüssen. Sie sind häufig die Vorstufe einer Kniearthrose.
Kniearthrose
Der natürliche Verschleiß des Gelenkknorpels äußert sich zunächst durch Anlaufschmerz und reduzierte Beweglichkeit. Mit der Zeit nehmen die Belastungsschmerzen zu, häufig sind X- oder O-Bein-Stellungen mitbeteiligt.
Patella-Probleme
Eine fehlgeführte Kniescheibe, Knorpelweichheit (Chondropathia patellae) oder wiederholte Luxationen führen zu Schmerzen hinter der Patella, besonders beim Treppensteigen, Bergablaufen und tiefen Hocken.
Bandverletzungen am Innen- oder Außenrand
Innen- oder Außenband können bei seitlichen Krafteinwirkungen überdehnt oder gerissen werden. Die Folge sind seitliche Druckschmerzen und ein Gefühl von Unsicherheit beim Gehen auf unebenem Boden.
Beinachsenfehlstellung
X- oder O-Beine verteilen das Körpergewicht ungleich auf den Innen- oder Außenanteil des Knies. Über Jahre belasten sie eine Gelenkseite stärker und begünstigen Meniskus-, Knorpel- und Arthroseprobleme.
Überlastung und Sehnenreizungen
Patellaspitzensyndrom (Jumpers Knee), Tendinopathien der Kniesehnen, Bursitis (Schleimbeutelentzündung) oder das Tractus-iliotibialis-Syndrom entstehen meist durch zu schnelles Trainingspensum, ungewohnte Bewegungsmuster oder ungeeignete Schuhe.
Therapien
Bei vielen Beschwerden steht eine nicht-operative Behandlung am Anfang. Sie kombiniert mehrere Bausteine, die wir individuell zusammenstellen.
- Physiotherapie und Bewegungstherapie: Gezielte Kräftigung der Oberschenkel-, Hüft- und Rumpfmuskulatur entlastet das Knie. Koordinations- und Stabilitätsübungen schulen die Bewegungssteuerung. Wir arbeiten eng mit erfahrenen Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten in Köln zusammen.
- Injektionen und biologische Therapien: Bei Reizzuständen, Knorpelschäden oder beginnender Arthrose können Hyaluronsäure-Injektionen oder Eigenbluttherapien (ACP/PRP) helfen, die Gelenkschmierung zu verbessern und Entzündungsreize zu reduzieren.
- Medikamentöse Schmerztherapie: Antientzündliche Medikamente und gezielte schmerzlindernde Maßnahmen unterstützen kurzfristig, damit die Bewegungstherapie ihre Wirkung entfalten kann. Dauerlösung sind sie nicht, eingebettet in das Gesamtkonzept aber sinnvoll.
- Hilfsmittel und Achsenkorrektur: Maßgefertigte Einlagen, Bandagen oder eine Orthese können die Belastungsverteilung im Knie verbessern. Bei Achsfehlstellungen prüfen wir, ob eine konservative Korrektur ausreicht oder eine operative Achsenkorrektur sinnvoll ist.
Wenn Bänder gerissen sind, ein Meniskus blockiert, ein Knorpelschaden mechanisch stört oder die Arthrose weit fortgeschritten ist, bringt eine konservative Therapie allein keine dauerhafte Lösung. Dann zeigen wir Ihnen die operativen Optionen.
- Arthroskopie (Kniespiegelung): Minimal-invasiver Eingriff über zwei kleine Hautschnitte. Wir versorgen Meniskusrisse mit Naht oder sparsamer Teilresektion, glätten Knorpelränder oder entfernen freie Gelenkkörper. Die Belastung ist meist nach wenigen Tagen wieder möglich.
- Kreuzbandrekonstruktion: Bei ausgeprägter Instabilität oder bei Sportlern ersetzen wir das gerissene Kreuzband durch eine körpereigene Sehne. Der Eingriff erfolgt arthroskopisch und wird durch ein strukturiertes Reha-Programm begleitet.
- Knorpelregenerative Verfahren: Bei klar umschriebenen Knorpelschäden bieten wir gezielte Verfahren wie Mikrofrakturierung, Knorpel-Knochen-Transplantation oder Knorpelzelltransplantation an, um die Gelenkfläche zu reparieren.
- Achsenkorrektur (Umstellungsosteotomie): Bei jüngeren Patienten mit einseitig belasteter Arthrose und Beinachsenfehlstellung verlagern wir die Belastung durch eine Knochenumstellung auf den gesunden Anteil des Gelenks und schieben damit den Bedarf einer Endoprothese hinaus.
- Endoprothese (Knie-Teilersatz oder Vollprothese): Bei fortgeschrittener Arthrose ersetzt eine maßgefertigte Prothese die zerstörten Gelenkflächen. Wir prüfen, ob ein Teil- oder ein Vollersatz zu Ihrer Befundlage passt, und planen den Eingriff individuell.
Wir besprechen mit Ihnen alle Befunde, zeigen Ihnen Ihre MRT- und Röntgenbilder und erklären, welche Optionen für Ihre Situation in Frage kommen. Erst wenn Sie das Konzept verstehen und mittragen, beginnen wir mit der Behandlung.
Egal welche Therapie wir wählen – die Rehabilitation entscheidet wesentlich darüber, wie gut und wie dauerhaft Sie wieder schmerzfrei werden. Wir begleiten Sie in mehreren Phasen.
Frühe Phase – Schmerz und Schwellung lindern
In den ersten Tagen und Wochen geht es um Reizminderung. Kühlung, Hochlagerung, schonende Belastung und vorsichtige Mobilisation helfen, dass das Gelenk zur Ruhe kommt. Physiotherapie beginnt zeitnah mit Beweglichkeits- und Aktivierungsübungen.
Aufbauphase – Kraft und Stabilität zurückgewinnen
Sobald der Reizzustand abklingt, steigern wir Belastung und Trainingsreize. Ziel ist eine kräftige Oberschenkel- und Rumpfmuskulatur, eine saubere Beinachse und eine gut koordinierte Bewegung. Je nach Behandlung dauert diese Phase mehrere Wochen bis Monate.
Rückkehr zu Alltag, Beruf und Sport
Im letzten Abschnitt prüfen wir, ob das Knie für Ihre Anforderungen bereit ist. Berufliche Belastungen, Hobbys und sportliche Ziele fließen in die Entscheidung ein. Bei sportlich aktiven Patientinnen und Patienten setzen wir auf objektive Tests und eine Bewegungsanalyse, um die Rückkehr sauber zu planen.
Viele Knieschmerzen lassen sich nicht vollständig verhindern, aber das Risiko und die Schwere lassen sich durch ein paar Routinen deutlich reduzieren.
- Bein- und Rumpfmuskulatur stärken: Eine kräftige Oberschenkel- und Hüftmuskulatur ist der wichtigste passive Schutz für das Knie. Schon zwei kurze, regelmäßige Krafteinheiten pro Woche bringen deutlich spürbare Effekte.
- Koordination und Beweglichkeit trainieren: Übungen auf instabilem Untergrund, Yoga oder gezieltes Beweglichkeitstraining halten die Gelenkführung präzise und reduzieren Fehlbelastungen im Alltag und Sport.
- Trainingsumfang behutsam steigern: Wer nach langer Pause wieder mit Sport beginnt oder den Umfang stark erhöht, riskiert Überlastungen. Eine ruhige, schrittweise Steigerung der Belastung ist der zuverlässigste Schutz vor Schmerzen.
- Körpergewicht im Blick behalten: Übergewicht erhöht die Belastung im Knie dauerhaft. Schon wenige Kilogramm weniger entlasten das Gelenk und können Beschwerden lindern, bevor sie zum Problem werden.
- Passende Schuhe und Untergrund: Gut sitzende, abgestimmte Schuhe sorgen für eine saubere Druckverteilung. Für Lauf- und Stop-and-go-Sportarten ist die Wahl des richtigen Schuhwerks ein unterschätzter Faktor.
- Frühzeitig zum Facharzt: Knieschmerzen, die länger als zwei Wochen bestehen oder regelmäßig wiederkehren, gehören in fachärztliche Hände. Eine frühe Abklärung verhindert, dass sich eine harmlose Reizung in einen langwierigen Schaden auswächst.
Das Kniegelenk ist eines der am stärksten belasteten Gelenke im menschlichen Körper. Vier Knochen, vier Bänder, zwei Menisken, eine Vielzahl von Sehnen, Schleimbeuteln und der Knorpelüberzug arbeiten beim Gehen, Treppensteigen, Hocken und Sport präzise zusammen. Schon eine kleine Störung kann sich als spürbarer Schmerz bemerkbar machen.
Knieschmerz ist deshalb kein eigenständiges Krankheitsbild, sondern ein Hinweis auf eine zugrunde liegende Ursache. Diese kann strukturell sein – etwa ein Meniskusriss, ein Knorpelschaden oder eine beginnende Arthrose – oder funktionell, beispielsweise eine muskuläre Dysbalance, eine Achsfehlstellung oder eine Überlastung im Sport oder Beruf.
Lokalisation und Charakter des Schmerzes geben uns erste wichtige Hinweise. Ein scharfer Schmerz innen oder außen am Gelenkspalt deutet eher auf Meniskus oder Bänder. Ein dumpfer Schmerz hinter der Kniescheibe spricht häufig für ein patellofemorales Problem. Anlauf- und Belastungsschmerzen sind typisch für eine beginnende Arthrose, akute Schwellungen nach einem Unfall für eine traumatische Verletzung.
Wenn Knieschmerzen länger als wenige Tage anhalten, beim Sport plötzlich auftreten oder das Gelenk anschwillt, blockiert oder instabil wirkt, sollten Sie nicht abwarten. Eine frühe Abklärung zeigt, was wirklich vorliegt, und vermeidet, dass aus einem kleinen Problem ein größeres wird.
Knieschmerzen treten in vielen Formen auf. Die nachfolgenden Schmerzmuster helfen Ihnen, Ihre Beschwerden zu beschreiben und ordnen für uns als Behandlungsteam die möglichen Ursachen vor.
- Akuter Schmerz nach einem Unfall: Plötzlich einsetzender Schmerz nach einem Sturz, einer Verdrehung beim Sport oder einem direkten Stoß. Häufig begleitet von Schwellung, Hämatom und Bewegungseinschränkung. Hier liegt meist eine Verletzung von Bändern, Meniskus, Knorpel oder Knochen vor.
- Belastungsabhängiger Schmerz: Der Schmerz tritt beim Gehen, Treppensteigen oder beim Sport auf und bessert sich in Ruhe. Typisch für Überlastung, Reizungen am Sehnenansatz, beginnende Arthrose oder eine Meniskusproblematik.
- Innenseitiger Knieschmerz: Schmerz an der Innenseite des Knies. Häufige Ursachen sind ein Innenmeniskusriss, eine Innenband-Reizung oder eine medial betonte Arthrose. Druck auf den Gelenkspalt ist meist deutlich spürbar.
- Außenseitiger Knieschmerz: Schmerz an der Außenseite, oft beim Laufen oder Radfahren. Mögliche Ursachen sind der Außenmeniskus, eine Reizung des Tractus iliotibialis (Läuferknie) oder eine Bandverletzung außen.
- Schmerz hinter der Kniescheibe: Dumpfer Schmerz hinter oder rund um die Patella, oft beim Treppensteigen, langem Sitzen oder Hocken. Hinweis auf ein patellofemorales Schmerzsyndrom, Knorpelschäden oder eine Fehlführung der Kniescheibe.
- Schmerz in der Kniekehle: Ziehender oder spannungsartiger Schmerz hinten am Knie. Häufig durch eine Bakerzyste, eine Reizung der hinteren Kapsel oder eine Verletzung des hinteren Kreuzbandes verursacht.
- Anlauf- und Ruheschmerz: Der Schmerz tritt nach längerem Sitzen beim ersten Schritt auf, „läuft sich aber ein“. Klassisches Zeichen einer beginnenden oder fortgeschrittenen Kniearthrose.
- Schwellung und Gelenkerguss: Ein tastbar geschwollenes Knie deutet auf eine Reizung im Gelenk hin. Tritt die Schwellung schnell nach einem Unfall auf, ist eine umgehende Abklärung sinnvoll, weil häufig eine Bandverletzung oder ein Knorpelschaden vorliegt.
- Instabilitätsgefühl: Das Knie gibt nach, „rutscht weg“ oder wirkt unkontrolliert. Typisch nach Kreuzbandverletzungen, ausgeprägten Meniskusrissen oder bei muskulärer Schwäche nach längerer Schonung.
Hinter Knieschmerzen kann eine ganze Reihe von Ursachen stehen. Manche entstehen durch ein einzelnes Verletzungsereignis, andere durch langjährige Belastung oder anatomische Voraussetzungen. Die folgenden Krankheitsbilder zählen zu den häufigsten Auslösern.
- Meniskusriss und Meniskusverschleiß: Akute Risse entstehen meist bei Drehbewegungen unter Belastung, degenerative Risse schleichend durch Verschleiß. Typisch sind Schmerzen im Gelenkspalt, Schwellungen und manchmal Blockaden im Knie.
- Kreuzbandverletzung: Häufig bei Sportarten mit abrupten Richtungswechseln. Akut spüren Betroffene oft ein „Knacken“, gefolgt von Schwellung und einem instabilen Gefühl im Knie. Unbehandelt droht eine chronische Instabilität.
- Knorpelschäden: Umschriebene Defekte am Gelenkknorpel oder eine flächige Schädigung führen zu belastungsabhängigen Schmerzen, Reibegeräuschen und manchmal zu Gelenkergüssen. Sie sind häufig die Vorstufe einer Kniearthrose.
- Kniearthrose: Der natürliche Verschleiß des Gelenkknorpels äußert sich zunächst durch Anlaufschmerz und reduzierte Beweglichkeit. Mit der Zeit nehmen die Belastungsschmerzen zu, häufig sind X- oder O-Bein-Stellungen mitbeteiligt.
- Patella-Probleme: Eine fehlgeführte Kniescheibe, Knorpelweichheit (Chondropathia patellae) oder wiederholte Luxationen führen zu Schmerzen hinter der Patella, besonders beim Treppensteigen, Bergablaufen und tiefen Hocken.
- Bandverletzungen am Innen- oder Außenrand: Innen- oder Außenband können bei seitlichen Krafteinwirkungen überdehnt oder gerissen werden. Die Folge sind seitliche Druckschmerzen und ein Gefühl von Unsicherheit beim Gehen auf unebenem Boden.
- Beinachsenfehlstellung: X- oder O-Beine verteilen das Körpergewicht ungleich auf den Innen- oder Außenanteil des Knies. Über Jahre belasten sie eine Gelenkseite stärker und begünstigen Meniskus-, Knorpel- und Arthroseprobleme.
- Überlastung und Sehnenreizungen: Patellaspitzensyndrom (Jumpers Knee), Tendinopathien der Kniesehnen, Bursitis (Schleimbeutelentzündung) oder das Tractus-iliotibialis-Syndrom entstehen meist durch zu schnelles Trainingspensum, ungewohnte Bewegungsmuster oder ungeeignete Schuhe.
- Empfehlung: Wer länger als zwei Wochen Knieschmerzen hat oder nach einem Unfall typische Beschwerden verspürt, sollte die Ursache fachärztlich abklären lassen. Je früher die Diagnose steht, desto gezielter und schonender lässt sich behandeln.
Eine sorgfältige Abklärung ist die Grundlage jeder erfolgreichen Behandlung. Wir nehmen uns Zeit, um Ihre Beschwerden im Kontext zu verstehen, und kombinieren mehrere Untersuchungsschritte.
- Anamnese und Schmerzanalyse: Wir erfragen, wann der Schmerz begonnen hat, ob es ein auslösendes Ereignis gab, welche Bewegungen ihn verstärken oder lindern und welche Vorerkrankungen bestehen. Auch sportliche und berufliche Belastungen fließen ein.
- Klinische Untersuchung: Wir prüfen Beweglichkeit, Stabilität, Erguss und Druckpunkte am Gelenkspalt und an der Patella. Mit gezielten Provokationstests prüfen wir Meniskus, Bänder und Knorpel.
- Bildgebende Diagnostik: Je nach Verdachtsdiagnose nutzen wir digitales Röntgen für die Beurteilung von Knochen und Achse, Ultraschall für Weichteile und Schleimbeutel und das MRT zur differenzierten Beurteilung von Menisken, Knorpel und Bändern.
- Bewegungs- und Achsenanalyse: Bei komplexen Beschwerdebildern, wiederkehrenden Schmerzen oder vor Sport-Rückkehr setzen wir eine 3D-Bewegungsanalyse ein. Sie zeigt Gangbild, Beinachse und Muskelfunktion objektiv und hilft, Fehlbelastungen sichtbar zu machen.
- Frühe Klärung lohnt sich: Akute Knieverletzungen klären wir in den ersten Tagen nach dem Unfall ab, um Folgeschäden zu vermeiden. Chronische Schmerzen bekommen wir am besten in den Griff, wenn wir die zugrunde liegende Ursache präzise kennen.
Warum Orthopädie MediaPark Köln
Ihre Vorteile bei uns
Wir verbinden orthopädische Fachexpertise mit Sporttraumatologie, konservativer und operativer Therapie sowie persönlicher Beratung – alles am Mediapark in zentraler Lage in Köln.
Ausgewiesene Kniekompetenz
Unsere Ärztinnen und Ärzte sind auf das Kniegelenk spezialisiert und behandeln das gesamte Spektrum von Sportverletzung bis fortgeschrittener Arthrose.
Diagnostik in unseren Räumen
Digitales Röntgen, Ultraschall und 3D-Bewegungsanalyse stehen Ihnen vor Ort zur Verfügung. Für ein MRT arbeiten wir mit der Radiologie im MediaPark zusammen, die im selben Haus sitzt. So gewinnen wir schnell ein klares Bild Ihres Befunds.
Konservativ und operativ aus einer Hand
Wir wählen die Therapie, die zu Ihrem Knie passt – und nicht zur Spezialisierung des Behandlers. Bei uns laufen Konservative Orthopädie, Sporttraumatologie und Operative Versorgung Tür an Tür.
Persönliche Beratung
Wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen, zeigen Ihnen Ihre Bilder und erklären jede Behandlungsoption. Sie entscheiden, wir begleiten.
Strukturierte Rehabilitation
Unsere Reha-Pläne sind klar getaktet, mit definierten Zielen und Messpunkten. Sportlerinnen und Sportler begleiten wir bis zur Rückkehr in Wettkampfsituationen.
Zentrale Lage in Köln
Direkt am Mediapark mit guter Anbindung an Auto und ÖPNV – kurze Wege zwischen Diagnostik, Therapie und Rehabilitation.
Häufige Fragen zum Bereich Knie
Antworten auf die meistgestellten Fragen unserer Patientinnen und Patienten.
Anhaltende oder wiederkehrende Beschwerden im Bereich Knie, die länger als zwei bis drei Wochen bestehen oder mit Schwellungen, Bewegungseinschränkungen oder Funktionsverlust einhergehen, sollten orthopädisch abgeklärt werden. Auch nach Stürzen, Sportverletzungen oder Unfällen ist eine zeitnahe Untersuchung sinnvoll, um Folgeschäden zu vermeiden.
Nein. Wir verfolgen den Grundsatz „konservativ vor operativ". Die Mehrheit der Beschwerden lässt sich mit Physiotherapie, manueller Therapie, Stoßwellen-Behandlung, Akupunktur oder gezielten Injektionen erfolgreich behandeln. Ein operativer Eingriff kommt nur dann in Frage, wenn konservative Maßnahmen ausgeschöpft sind oder das Verletzungsmuster eine direkte chirurgische Versorgung erfordert.
Das hängt stark von der konkreten Diagnose ab. Generell gelten gelenkschonende Aktivitäten wie Schwimmen, Radfahren, Walking und gezieltes Krafttraining unter physiotherapeutischer Anleitung als unbedenklich. Im individuellen Beratungsgespräch erstellen wir einen Sport- und Belastungsplan, der zu Ihrem Befund und Ihren Lebensumständen passt.
Wir setzen je nach Beschwerdebild auf eine Kombination aus klinischer Untersuchung, hochauflösender Sonografie, digitalem Röntgen und MRT-Bildgebung. In der Orthopädie Mediapark Köln arbeiten wir interdisziplinär und mit modernster Gerätetechnik im MediaPark-Komplex, sodass die meisten Diagnostik-Schritte direkt am Standort möglich sind.
Über Doctolib können Sie Ihren Termin online direkt einbuchen, in der Regel innerhalb weniger Tage. Für akute Schmerzen oder nach Unfällen halten wir tägliche Sprechstunden-Slots für Akutfälle frei. Bitte rufen Sie uns in dem Fall direkt an, dann finden wir einen kurzfristigen Termin.
Sämtliche medizinisch notwendigen orthopädischen Behandlungen werden sowohl von gesetzlichen als auch privaten Krankenversicherungen übernommen. Bei Selbstzahler-Leistungen (z.B. spezielle Sportmedizin-Programme oder bestimmte konservative Therapien) klären wir die Kosten vor Behandlungsbeginn transparent mit Ihnen ab.
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Meniskusriss
Ein Meniskusriss zählt zu den häufigsten Verletzungen des Kniegelenks. Er kann plötzlich bei einer Drehbewegung entstehen oder schleichend durch Verschleiß. Typisch sind stechende Schmerzen im Gelenkspalt, Bewegungseinschränkungen und in einigen Fällen ein blockiertes Knie. Welche Therapie sinnvoll ist, hängt von Rissform, Lokalisation und Lebensumständen ab.
Mehr erfahren →Kreuzbandriss
Das Kniegelenk wird von zwei zentralen Bandstrukturen stabilisiert: dem vorderen Kreuzband (VKB) und dem hinteren Kreuzband (HKB). Beide Bänder liegen tief im Gelenk, verbinden die Gelenkflächen von Oberschenkel (Femur) und Schienbein (Tibia) und kreuzen sich, daher der Name.
Mehr erfahren →Knorpelschaden im Knie
Der Gelenkknorpel verteilt Belastungen im Knie gleichmäßig und sorgt dafür, dass die Gelenkflächen reibungsarm aufeinander gleiten. Wird er beschädigt, geht diese natürliche Stoßdämpfer- und Gleitfunktion verloren. Je früher wir einen Knorpelschaden erkennen und behandeln, desto besser sind die Chancen, das Knie langfristig zu erhalten.
Mehr erfahren →Kniearthrose (Gonarthrose)
Die Kniearthrose (Gonarthrose) ist die häufigste Verschleißerkrankung des Kniegelenks. Sie entwickelt sich meist über Jahre und führt zu belastungsabhängigen Schmerzen, Steifigkeit und einer eingeschränkten Beweglichkeit. Mit modernen konservativen und operativen Verfahren lässt sich die Lebensqualität bei Gonarthrose in fast jedem Stadium deutlich verbessern.
Mehr erfahren →Kniescheibe / Patella
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Mehr erfahren →Seitenbänder
Die beiden Seitenbänder am Knie, das Innenband (MCL) und das Außenband (LCL), stabilisieren das Gelenk gegen seitliche Belastungen und führen es bei Beuge- und Streckbewegungen. Bei einer Verletzung wird das Knie instabil und schmerzhaft. Wie wir behandeln, hängt davon ab, ob das Band überdehnt oder gerissen ist und welche Strukturen sonst betroffen sind.
Mehr erfahren →Beinachsenfehlstellung
Gerade Beine sorgen für eine ausgewogene Belastung im Kniegelenk. Bei einer Beinachsenfehlstellung verläuft die Belastungslinie zwischen Hüfte, Knie und Sprunggelenk nicht mittig durch das Gelenk, das Knie wird einseitig stärker belastet. Mit der Zeit kann das zu Schmerzen, Knorpelschäden und einer einseitigen Kniearthrose führen.
Mehr erfahren →Meniskus
Die Menisken sind die wichtigsten Stoßdämpfer im Kniegelenk. Sie verteilen die Belastung gleichmäßig, stabilisieren das Knie bei Bewegungen und schützen den Gelenkknorpel. Verletzungen oder Verschleißerscheinungen am Meniskus zählen zu den häufigsten orthopädischen Knieproblemen, mit unserer Hilfe lassen sie sich gezielt behandeln.
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