Die Therapie hängt vom konkreten Krankheitsbild und vom Befund ab. Wir wählen für jede Patientin und jeden Patienten die Methode, die zur Situation passt – konservativ wo immer möglich, operativ wo nötig.
Kniescheibe / Patella
Über Kniescheibe / Patella
Die Kniescheibe (Patella) ist ein zentraler Baustein im Streckapparat des Knies. Sie schützt das Gelenk, leitet die Kraft des Oberschenkelmuskels und gleitet bei jeder Beuge- und Streckbewegung präzise in ihrer knöchernen Führung. Probleme an der Kniescheibe äußern sich auf vielfältige Weise, wir helfen Ihnen, die Ursache zu klären und die passende Therapie zu finden.
Häufige Symptome
Schmerz hinter der Kniescheibe
Dumpfer Schmerz hinter oder rund um die Patella, oft beim Treppensteigen, längeren Sitzen oder beim Hocken. Hinweis auf eine Reizung der Knorpelrückfläche oder eine Fehlführung der Kniescheibe.
Schmerz an der Kniescheibenspitze beim Sport
Belastungsabhängiger Schmerz an der Unterkante der Patella, beginnend beim Aufwärmen und nach der Belastung. Typisch für ein Patellaspitzensyndrom (Springerknie) in sprungreichen Sportarten.
Verrutschen oder Springen der Kniescheibe
Plötzliches Gefühl, dass die Kniescheibe „rausspringt“ oder zur Seite rutscht, meist beim Sport oder bei Drehbewegungen. Ein klarer Hinweis auf eine Patellaluxation oder -subluxation.
Schwellung und Hämatom nach Unfall
Nach einer Luxation entsteht häufig ein deutlicher Bluterguss im Gelenk, das Knie schwillt an und ist druckschmerzhaft. Auch ohne klares Trauma kann das Gelenk anschwellen, wenn die Kniescheibe wiederholt subluxiert.
Streckdefizit und Kraftverlust
Wenn das Knie sich plötzlich nicht mehr aktiv strecken lässt, kann ein Patellasehnenriss oder ein Knochenbruch der Patella vorliegen. Die Kniescheibe steht dann oft sichtbar höher als auf der Gegenseite.
Knacken oder Reibegeräusche beim Beugen
Knirschen unter der Kniescheibe beim Treppensteigen oder Hocken kann auf eine Knorpelschädigung an der Patellarückfläche (Chondropathia patellae) hinweisen.
Instabilität beim Gehen
Das Gefühl, dass das Knie „wegknickt“, kann nach einer Patellaluxation persistieren – Hinweis darauf, dass die stabilisierenden Bänder noch nicht ausgeheilt oder fehlfunktional sind.
Ursachen & Risikofaktoren
Anlagebedingte Faktoren
Eine flach ausgeformte Gleitrinne am Oberschenkel, eine ungünstig geformte Kniescheibenrückfläche, X-Bein-Stellungen oder eine generelle Bindegewebsschwäche begünstigen eine instabile Kniescheibe.
Muskuläre Dysbalance
Wenn der äußere Anteil der Oberschenkelmuskulatur (Vastus lateralis) gegenüber dem inneren (Vastus medialis) überwiegt, zieht die Kniescheibe nach außen. Das erhöht das Risiko für Luxationen und Subluxationen.
Traumatische Auslöser
Ein Sturz auf das gebeugte Knie, ein direkter Schlag von der Innenseite oder eine ungünstige Drehbewegung können die Kniescheibe akut aus ihrer Führung katapultieren. Häufig reißt dabei das stabilisierende mediale Band (MPFL).
Sportartspezifische Überlastung
Sprungstarke Sportarten wie Basketball, Volleyball, Hochsprung oder Weitsprung belasten die Patellasehne extrem. Das ist die typische Konstellation für ein Patellaspitzensyndrom.
Verkürzte oder kontrakte Muskulatur
Eine kontrakte vordere Oberschenkelmuskulatur, ein verkürzter Tractus iliotibialis oder eine schwache Rumpfmuskulatur erhöhen die Zugbelastung auf Sehne und Kniescheibe.
Fehlstellungen anderer Gelenke
Fehlstellungen an Hüfte, Becken, Wirbelsäule oder Füßen (Plattfuß, Senkfuß) können sich bis ins Knie auswirken und Beschwerden an der Kniescheibe begünstigen.
Vorgeschichte
Wer einmal eine Patellaluxation erlitten hat, erleidet häufiger weitere Episoden. Mit jeder Luxation steigt das Risiko von Knorpelschäden und einer chronischen Instabilität.
Therapien
Bei leichten Patellabeschwerden, beim Patellaspitzensyndrom und bei ersten Patellasubluxationen ohne wesentliche Bandverletzungen ist eine konservative Behandlung oft der richtige Weg. Sie kombiniert mehrere Bausteine.
- Schonung und Reizminderung: In Reizphasen reduzieren wir die Belastung kurzfristig. Kühlung und antientzündliche Maßnahmen unterstützen, eine Kniebandage stabilisiert das Gelenk im Alltag.
- Spezifische Physiotherapie: Eine gezielte Kräftigung der medialen Oberschenkelmuskulatur und der Hüftaußenrotatoren zentriert die Kniescheibe in ihrer Bahn. Dehnung verkürzter Muskelgruppen ergänzt das Programm.
- Patellasehnenbehandlung: Beim Patellaspitzensyndrom helfen exzentrische Kraftübungen, eine Belastungssteuerung und ergänzende Methoden wie Stoßwellentherapie, um die gereizte Sehne wieder belastbar zu machen.
- Einlagen, Tape und Orthesen: Tapeanlagen, Patella-Bandagen und individuell angepasste Einlagen können die Belastungssituation deutlich verbessern und sind ein wichtiger Baustein in vielen konservativen Konzepten.
Bei wiederkehrenden Patellaluxationen oder einem klaren Befund eines gerissenen medialen patellofemoralen Bandes (MPFL) ist die MPFL-Plastik heute das Verfahren der Wahl. Im ersten Schritt prüfen wir arthroskopisch das gesamte Gelenk und versorgen begleitende Knorpel- oder Meniskusschäden. Im zweiten Schritt entnehmen wir eine schlanke Sehne aus der Oberschenkelinnenseite (M. gracilis), präparieren sie und führen sie als Bandersatz über zwei Bohrkanäle. Die Sehnenenden werden mit bioresorbierbaren Schrauben in der Kniescheibe und am Oberschenkelknochen fixiert. So gewinnt die Kniescheibe ihre Führung zurück.
Bei mittelgradiger Instabilität ohne ausgeprägten Bandriss kann ein mediales Realignment helfen: Wir raffen den medialen Bandapparat und durchtrennen bei Bedarf einen Teil der lateralen Kapselfasern (laterales Release), um die Kniescheibe wieder ins Zentrum zu bringen. Der Eingriff erfolgt häufig arthroskopisch.
Bei einem vollständigen Riss der Patellasehne nähen wir die Sehnenstümpfe mit stabilem Nahtmaterial wieder zusammen. Wenn die Sehne am Knochen abgerissen ist, befestigen wir sie mit Bohrkanälen oder Fadenankern. Die Nachbehandlung ist langwierig, weil Sehnengewebe nur langsam heilt – über mehrere Monate steigern wir die Belastung schrittweise.
Welches Verfahren für Sie sinnvoll ist, hängt vom Befund, vom Aktivitätsniveau und von Ihren Zielen ab. Wir besprechen mit Ihnen die MRT-Bilder, erklären die Optionen und planen den Eingriff gemeinsam – oft ist eine Kombination mehrerer Verfahren mit Knorpeltherapien sinnvoll.
Eine konsequente Nachbehandlung entscheidet darüber, wie zuverlässig die Kniescheibe wieder ihren Dienst tut. Wir begleiten Sie engmaschig durch alle Phasen.
Direkt nach der Operation
Nach MPFL-Plastik oder Realignment beginnt die Krankengymnastik bereits am ersten Tag nach dem Eingriff. Eine Mecronschiene schützt das Knie für etwa zwei Tage, anschließend tragen Sie eine bewegliche Knieorthese mit freier Beweglichkeit für rund sechs Wochen. Eine Wunddrainage entfernen wir am Folgetag.
Belastungsaufbau
In den ersten zwei bis drei Wochen belasten Sie das operierte Bein mit etwa der Hälfte des Körpergewichts. Ab der vierten Woche ist Vollbelastung erlaubt. Leichte sportliche Aktivitäten wie Laufen oder Schwimmen sind häufig ab dem dritten Monat möglich, Kontakt- und Stop-and-go-Sportarten frühestens ab dem sechsten Monat.
Nach Patellasehnen-Naht
Hier ist Geduld besonders wichtig. Über mehrere Wochen vermeiden wir Zugbelastung und übermäßige Beugung. Passive Bewegung über Krankengymnastik oder eine Motorschiene hält das Gelenk beweglich. Die volle Belastbarkeit baut sich über Monate auf.
Rückkehr zu Alltag, Beruf und Sport
Berufliche und sportliche Belastungen sprechen wir individuell mit Ihnen ab. Bei Sportlerinnen und Sportlern setzen wir vor der Freigabe auf objektive Funktionstests und eine Bewegungsanalyse, um eine erneute Verletzung zu vermeiden.
Manche Beschwerden an der Kniescheibe sind anlagebedingt. Mit ein paar gezielten Routinen können Sie das Risiko trotzdem deutlich reduzieren.
- Muskelbalance pflegen: Eine kräftige innere Oberschenkelmuskulatur und gut trainierte Hüftaußenrotatoren halten die Kniescheibe in ihrer Spur. Krafttraining mit Fokus auf diese Bereiche zahlt sich aus.
- Sehnenbelastung aufbauen: Wer in sprunglastigen Sportarten aktiv ist, sollte die Patellasehne mit progressivem, exzentrischem Training auf die Belastung vorbereiten. So lässt sich einem Patellaspitzensyndrom vorbeugen.
- Beweglichkeit erhalten: Regelmäßiges Dehnen der Oberschenkelmuskulatur, der Wadenmuskulatur und des Tractus iliotibialis hält das Bewegungsspiel im Knie ausgewogen und entlastet die Kniescheibe.
- Aufwärmen und Technik: Sportspezifisches Aufwärmen und saubere Lande- und Sprungtechnik reduzieren die Belastungsspitzen auf die Kniescheibe und ihre Sehne.
- Schuhwerk und Untergrund: Gut sitzende Sportschuhe und ein passender Untergrund schützen vor unkontrollierten Drehbewegungen, die die Kniescheibe aus der Bahn werfen können.
- Frühzeitig zum Facharzt: Nach einer ersten Patellaluxation oder bei wiederkehrenden Patellabeschwerden ist eine fachärztliche Abklärung wichtig. Frühe Diagnostik und Therapie schützen den Knorpel langfristig.
Die Kniescheibe ist ein flacher, scheibenförmiger Knochen, der vor dem Kniegelenk liegt. Sie ist in die Sehne des großen Oberschenkelmuskels eingebettet und schützt das Gelenk vor direktem Stoß. Vor allem aber hebelt sie die Kraft des Oberschenkelmuskels, sodass wir mit weniger Aufwand strecken können – ein einfacher und wirkungsvoller mechanischer Vorteil.
Die Rückfläche der Kniescheibe ist mit Knorpel überzogen und gleitet in einer dafür vorgesehenen Rinne am Oberschenkelknochen (Trochlea). Diese Gleitführung wird durch Bänder, Sehnen und Muskulatur stabilisiert. Auf der Vorderseite der Kniescheibe liegt ein Schleimbeutel, der ein reibungsloses Gleiten der Haut über dem Knochen ermöglicht.
Probleme an der Kniescheibe können verschiedene Ursachen haben – von angeborenen Formvarianten über Sehnenüberlastungen bis hin zu traumatischen Verletzungen. Drei besonders häufige Krankheitsbilder sind die Patellaluxation, das Patellaspitzensyndrom und der Patellasehnenriss.
Die Patellaluxation und Subluxation: Bei einer Luxation springt die Kniescheibe vollständig aus ihrer Führung, meist nach außen. Bei einer Subluxation verlässt sie ihre Bahn nur teilweise. Beide Formen können einmalig nach einem Unfall auftreten oder als wiederkehrende, anlagebedingte Form ohne klares Trauma.
Das Patellaspitzensyndrom, auch Springerknie genannt, ist eine Überlastungserkrankung am Übergang von Patellasehne zur Kniescheibenspitze. Es betrifft typischerweise Sportlerinnen und Sportler in sprung- und stoßreichen Sportarten wie Basketball, Volleyball oder Leichtathletik.
Der Patellasehnenriss tritt meist plötzlich auf, etwa nach einem Sturz auf das gebeugte Knie oder bei extremer Muskelanspannung. Wenn die Sehne komplett durchreißt, kann das Knie nicht mehr aktiv gestreckt werden – die Kniescheibe wird vom Muskel nach oben gezogen.
Beschwerden an der Kniescheibe zeigen sich sehr unterschiedlich, abhängig vom zugrunde liegenden Krankheitsbild. Die folgenden Muster helfen Ihnen, Ihre Beschwerden zu beschreiben.
- Schmerz hinter der Kniescheibe: Dumpfer Schmerz hinter oder rund um die Patella, oft beim Treppensteigen, längeren Sitzen oder beim Hocken. Hinweis auf eine Reizung der Knorpelrückfläche oder eine Fehlführung der Kniescheibe.
- Schmerz an der Kniescheibenspitze beim Sport: Belastungsabhängiger Schmerz an der Unterkante der Patella, beginnend beim Aufwärmen und nach der Belastung. Typisch für ein Patellaspitzensyndrom (Springerknie) in sprungreichen Sportarten.
- Verrutschen oder Springen der Kniescheibe: Plötzliches Gefühl, dass die Kniescheibe „rausspringt“ oder zur Seite rutscht, meist beim Sport oder bei Drehbewegungen. Ein klarer Hinweis auf eine Patellaluxation oder -subluxation.
- Schwellung und Hämatom nach Unfall: Nach einer Luxation entsteht häufig ein deutlicher Bluterguss im Gelenk, das Knie schwillt an und ist druckschmerzhaft. Auch ohne klares Trauma kann das Gelenk anschwellen, wenn die Kniescheibe wiederholt subluxiert.
- Streckdefizit und Kraftverlust: Wenn das Knie sich plötzlich nicht mehr aktiv strecken lässt, kann ein Patellasehnenriss oder ein Knochenbruch der Patella vorliegen. Die Kniescheibe steht dann oft sichtbar höher als auf der Gegenseite.
- Knacken oder Reibegeräusche beim Beugen: Knirschen unter der Kniescheibe beim Treppensteigen oder Hocken kann auf eine Knorpelschädigung an der Patellarückfläche (Chondropathia patellae) hinweisen.
- Instabilität beim Gehen: Das Gefühl, dass das Knie „wegknickt“, kann nach einer Patellaluxation persistieren – Hinweis darauf, dass die stabilisierenden Bänder noch nicht ausgeheilt oder fehlfunktional sind.
Verletzungen und Reizzustände an der Kniescheibe haben unterschiedliche Auslöser. Häufig kombinieren sich anlagebedingte Faktoren mit Belastungssituationen.
- Anlagebedingte Faktoren: Eine flach ausgeformte Gleitrinne am Oberschenkel, eine ungünstig geformte Kniescheibenrückfläche, X-Bein-Stellungen oder eine generelle Bindegewebsschwäche begünstigen eine instabile Kniescheibe.
- Muskuläre Dysbalance: Wenn der äußere Anteil der Oberschenkelmuskulatur (Vastus lateralis) gegenüber dem inneren (Vastus medialis) überwiegt, zieht die Kniescheibe nach außen. Das erhöht das Risiko für Luxationen und Subluxationen.
- Traumatische Auslöser: Ein Sturz auf das gebeugte Knie, ein direkter Schlag von der Innenseite oder eine ungünstige Drehbewegung können die Kniescheibe akut aus ihrer Führung katapultieren. Häufig reißt dabei das stabilisierende mediale Band (MPFL).
- Sportartspezifische Überlastung: Sprungstarke Sportarten wie Basketball, Volleyball, Hochsprung oder Weitsprung belasten die Patellasehne extrem. Das ist die typische Konstellation für ein Patellaspitzensyndrom.
- Verkürzte oder kontrakte Muskulatur: Eine kontrakte vordere Oberschenkelmuskulatur, ein verkürzter Tractus iliotibialis oder eine schwache Rumpfmuskulatur erhöhen die Zugbelastung auf Sehne und Kniescheibe.
- Fehlstellungen anderer Gelenke: Fehlstellungen an Hüfte, Becken, Wirbelsäule oder Füßen (Plattfuß, Senkfuß) können sich bis ins Knie auswirken und Beschwerden an der Kniescheibe begünstigen.
- Vorgeschichte: Wer einmal eine Patellaluxation erlitten hat, erleidet häufiger weitere Episoden. Mit jeder Luxation steigt das Risiko von Knorpelschäden und einer chronischen Instabilität.
Eine sorgfältige Untersuchung klärt, welches Krankheitsbild vorliegt und welche Begleitschäden bestehen. Daraus entwickeln wir mit Ihnen den passenden Therapieplan.
- Anamnese und körperliche Untersuchung: Wir erfragen Unfallhergang, Schmerzentwicklung und Belastungssituationen und prüfen Kniescheibengang, Druckschmerz, Beweglichkeit und Stabilität gezielt mit spezifischen Tests.
- Röntgenuntersuchung: Röntgenaufnahmen schließen knöcherne Verletzungen aus und zeigen Lage, Form und Gleitverhalten der Kniescheibe – wichtig bei wiederkehrenden Luxationen.
- Magnetresonanztomographie (MRT): Das MRT macht Knorpel, Sehnen, Bänder und Knochenmark sichtbar. Nach einer Patellaluxation ist es unverzichtbar, um Knorpelschäden, das mediale patellofemorale Band (MPFL) und den Aufhängeapparat zu beurteilen.
- Bewegungsanalyse: Bei wiederkehrenden Beschwerden oder vor sportlicher Wiederaufnahme ergänzen wir eine 3D-Bewegungsanalyse. Sie zeigt Fehlbelastungen im Bewegungsablauf, die zur Beschwerdesituation beitragen.
Warum Orthopädie MediaPark Köln
Ihre Vorteile bei uns
Wir verbinden Kniekompetenz, modernste Diagnostik und persönliche Beratung mit dem gesamten Spektrum konservativer und operativer Verfahren rund um die Patella.
Erfahrung mit Patellabeschwerden
Unsere Spezialistinnen und Spezialisten behandeln regelmäßig Patellaluxationen, Patellaspitzensyndrome und Patellasehnenverletzungen und kennen die Feinheiten in Diagnostik und Therapie.
Präzise Diagnostik vor Ort
Digitales Röntgen, Ultraschall und 3D-Bewegungsanalyse stehen in unseren Räumen zur Verfügung. Für ein MRT arbeiten wir mit der Radiologie im MediaPark zusammen, die im selben Haus sitzt. So gewinnen wir schnell ein klares Bild Ihrer Kniescheibe.
Konservativ und operativ aus einer Hand
Wir wählen die Therapie, die zu Ihrem Knie passt – und nicht zur Spezialisierung des Behandlers. Wenn Physiotherapie und Trainingstherapie ausreichen, gehen wir diesen Weg konsequent.
Moderne Operationsverfahren
MPFL-Plastik, mediales Realignment, Patellasehnen-Naht und kombinierte Knorpelversorgung gehören zu unserem Standardspektrum – minimal-invasiv, wo immer möglich.
Strukturierte Rehabilitation
Unsere Reha-Pläne sind klar getaktet, mit definierten Zielen und Messpunkten. Sportlerinnen und Sportler begleiten wir bis zur Rückkehr in Wettkampfsituationen.
Zentrale Lage in Köln
Am Mediapark mit guter Anbindung an Auto und ÖPNV – kurze Wege zwischen Diagnostik, Therapie und Rehabilitation.
Häufige Fragen zum Bereich Knie
Antworten auf die meistgestellten Fragen unserer Patientinnen und Patienten.
Anhaltende oder wiederkehrende Beschwerden im Bereich Knie, die länger als zwei bis drei Wochen bestehen oder mit Schwellungen, Bewegungseinschränkungen oder Funktionsverlust einhergehen, sollten orthopädisch abgeklärt werden. Auch nach Stürzen, Sportverletzungen oder Unfällen ist eine zeitnahe Untersuchung sinnvoll, um Folgeschäden zu vermeiden.
Nein. Wir verfolgen den Grundsatz „konservativ vor operativ". Die Mehrheit der Beschwerden lässt sich mit Physiotherapie, manueller Therapie, Stoßwellen-Behandlung, Akupunktur oder gezielten Injektionen erfolgreich behandeln. Ein operativer Eingriff kommt nur dann in Frage, wenn konservative Maßnahmen ausgeschöpft sind oder das Verletzungsmuster eine direkte chirurgische Versorgung erfordert.
Das hängt stark von der konkreten Diagnose ab. Generell gelten gelenkschonende Aktivitäten wie Schwimmen, Radfahren, Walking und gezieltes Krafttraining unter physiotherapeutischer Anleitung als unbedenklich. Im individuellen Beratungsgespräch erstellen wir einen Sport- und Belastungsplan, der zu Ihrem Befund und Ihren Lebensumständen passt.
Wir setzen je nach Beschwerdebild auf eine Kombination aus klinischer Untersuchung, hochauflösender Sonografie, digitalem Röntgen und MRT-Bildgebung. In der Orthopädie Mediapark Köln arbeiten wir interdisziplinär und mit modernster Gerätetechnik im MediaPark-Komplex, sodass die meisten Diagnostik-Schritte direkt am Standort möglich sind.
Über Doctolib können Sie Ihren Termin online direkt einbuchen, in der Regel innerhalb weniger Tage. Für akute Schmerzen oder nach Unfällen halten wir tägliche Sprechstunden-Slots für Akutfälle frei. Bitte rufen Sie uns in dem Fall direkt an, dann finden wir einen kurzfristigen Termin.
Sämtliche medizinisch notwendigen orthopädischen Behandlungen werden sowohl von gesetzlichen als auch privaten Krankenversicherungen übernommen. Bei Selbstzahler-Leistungen (z.B. spezielle Sportmedizin-Programme oder bestimmte konservative Therapien) klären wir die Kosten vor Behandlungsbeginn transparent mit Ihnen ab.
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