Zum Inhalt springen

Patellaspitzensyndrom

Über Patellaspitzensyndrom

Das Patellaspitzensyndrom, auch Jumper’s Knee genannt, ist eine Überlastungsreaktion am Ansatz der Patellasehne, also der Sehne unterhalb der Kniescheibe. Betroffen sind vor allem Sportlerinnen und Sportler aus Sprung- und Stop-and-go-Disziplinen. Der Schmerz sitzt typischerweise auf einen kleinen Bereich begrenzt unterhalb der Kniescheibe und ist dort auf Druck empfindlich. Ob tatsächlich der Sehnenansatz betroffen ist oder eine andere Ursache dahintersteckt, klärt die körperliche Untersuchung, bei Bedarf ergänzt durch Ultraschall.

Wann Sie nicht auf einen Termin warten sollten

Wenn Sie beim Sport einen plötzlichen, stechenden Schmerz unterhalb der Kniescheibe gespürt haben, womöglich mit einem hörbaren Knall, und das Knie danach nicht mehr aktiv strecken oder das Bein nicht mehr belasten können, ist das kein Überlastungsschmerz. Dann kann die Sehne gerissen sein, und das muss sofort untersucht werden.

Auch bei einem stark geschwollenen, überwärmten Knie mit Fieber gehört die Abklärung nicht in die nächste Woche.

Rufen Sie uns bei diesen Zeichen zuerst an, dann schauen wir kurzfristig nach Ihnen. Wenn Sie uns nicht erreichen, etwa außerhalb der Sprechzeiten, wenden Sie sich an eine Notaufnahme oder an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117. Bei einem schweren Unfall oder starker Blutung rufen Sie den Rettungsdienst unter 112.

Häufige Symptome

Umschriebener Druckschmerz an der Kniescheibenspitze

Der Bereich direkt unterhalb der Kniescheibe ist auf Druck empfindlich. Welche Struktur beteiligt ist, ordnen wir in der Untersuchung ein.

Schmerz zu Belastungsbeginn

Zu Trainingsbeginn deutlich, während des Aufwärmens kurzzeitig besser. Dieses Muster führt oft dazu, dass unverändert weitertrainiert wird.

Beschwerden nach der Belastung

Am Abend oder am nächsten Morgen kehrt der Schmerz verstärkt zurück. Diese verzögerte Reaktion weist auf die Sehne hin.

Schmerz beim Treppabgehen und bei der Landung

Bewegungen, bei denen die Sehne bremsen muss, sind besonders unangenehm: Treppabgehen, Bergabgehen und die Landung nach einem Sprung.

Steifigkeitsgefühl nach längerem Sitzen

Nach langem Sitzen mit gebeugtem Knie fühlt sich der Bereich beim Aufstehen steif an.

Veränderte Form am Sehnenansatz

Manche bemerken, dass der Bereich unterhalb der Kniescheibe voller wirkt als auf der Gegenseite. Das beurteilen wir mit Ultraschall.

Nachlassende Sprungkraft

Sprünge fühlen sich kraftloser an, die verträgliche Trainingsmenge sinkt. Viele bemerken das früher als den Schmerz.

Ursachen & Risikofaktoren

Hohe Sprungbelastung

Sportarten mit vielen Sprüngen, Landungen und abrupten Stopps belasten den Sehnenansatz besonders, etwa Volleyball, Basketball und Handball.

Zu schneller Trainingsaufbau

Sehnengewebe passt sich langsamer an als Muskulatur. Steigen Umfang oder Intensität zu schnell, entsteht ein Missverhältnis zwischen Belastung und Belastbarkeit.

Verkürzte Oberschenkelmuskulatur

Eine verkürzte vordere und eine straffe rückseitige Oberschenkelmuskulatur erhöhen den Zug auf die Patellasehne bei jeder Beugung.

Beinachsenfehlstellung

Abweichungen der Beinachse, also zum Beispiel X- oder O-Beine, verändern die Krafteinleitung und können den Zug am Sehnenansatz erhöhen.

Harte Böden und abgenutzte Schuhe

Wenig nachgebende Hallenböden und Schuhe mit verbrauchter Dämpfung erhöhen die Belastungsspitzen bei jeder Landung.

Wenig Beweglichkeit in Sprunggelenk und Hüfte

Bieten Sprunggelenk oder Hüfte bei einer Landung wenig Bewegung an, muss das Knie mehr davon aufnehmen.

Wiedereinstieg nach einer Pause

Nach Verletzung oder Saisonpause ist die Sehne weniger belastbar. Wer dort einsteigt, wo er aufgehört hat, überspringt die Anpassungsphase.

Therapien

Beim Patellaspitzensyndrom steht die konservative Behandlung im Vordergrund, also die Behandlung ohne Operation. Ihr Kern ist nicht Ruhe, sondern ein dosierter Belastungsreiz: die Sehne soll wieder lernen, Kraft zu übertragen. Entscheidend ist Geduld, denn die Sehne braucht Zeit. Operative Verfahren sind selten und kommen erst nach ausgeschöpfter konservativer Behandlung infrage.

Exzentrisches Krafttraining bedeutet, dass die Muskulatur unter Spannung langsam nachgibt, anstatt sich zusammenzuziehen. Ein Beispiel: Sie senken sich auf einem Bein langsam in die Kniebeuge, während der Oberschenkelmuskel bremst; das Hochkommen erfolgt mit beiden Beinen.

Dieser Reiz setzt die Sehne kontrolliert unter Zug und soll das Gewebe schrittweise wieder belastbarer machen. Deshalb ist er der tragende Baustein und keine Ergänzung. Übungsauswahl, Tempo und Steigerung stimmen wir mit Ihnen und Ihrer Physiotherapie ab.

Belastungssteuerung heißt, die Belastung so zu dosieren, dass die Sehne sich anpassen kann. Sie heißt ausdrücklich nicht, den Sport aufzugeben: vollständige Ruhe nimmt dem Gewebe genau den Reiz, den es für den Umbau braucht.

In der Praxis werden Umfang und Härte der Sprungbelastung vorübergehend reduziert, der Sport wird nicht gestrichen. Wer Volleyball spielt, trainiert weiter an Technik, Kraft und Ausdauer, während Sprungserien und harte Landungen eine Zeit lang begrenzt werden. Was das konkret für Ihre Sportart bedeutet, legen wir im Termin gemeinsam fest.

Physiotherapie und Reizminderung: Die Physiotherapie ergänzt das Krafttraining um Dehnung, Beweglichkeit von Hüfte und Sprunggelenk und das Einüben der Landetechnik. In einer stark gereizten Phase können antientzündliche Medikamente über wenige Tage und Kühlung den Alltag erleichtern.

Stoßwellentherapie: Dabei werden mechanische Druckwellen von außen auf das Gewebe gerichtet. Wir halten dieses Verfahren in unseren Räumen vor und setzen es je nach Befund ein. Ob es in Ihrem Fall infrage kommt, besprechen wir vorher mit Ihnen.

Einlagen: Wenn Fußstellung, Beinachse oder Schuhwerk mitspielen, prüfen wir Einlagen oder anderes Schuhwerk.

Spritzen an den Sehnenansatz: Gezielte Infiltrationen, also Spritzen an die gereizte Struktur, setzen wir am Sehnenansatz nur nach Abwägung ein, und dafür gibt es einen konkreten Grund. Eine Kortisonspritze an die Sehne nimmt kurzfristig den Schmerz, sie kann das Sehnengewebe aber schwächen und damit das Risiko erhöhen, dass die Sehne reißt. Bei einer Sehne, die durch Belastung wieder belastbarer werden soll, arbeitet dieses Mittel gegen das Ziel der Behandlung.

Bleiben die Beschwerden trotz konsequentem Programm über längere Zeit bestehen, kann ein Eingriff am Sehnenansatz besprochen werden. Dabei wird das veränderte Gewebe am unteren Pol der Kniescheibe entfernt. Je nach Befund kommt ein offenes Vorgehen oder eine Arthroskopie infrage, also eine Gelenkspiegelung über kleine Hautschnitte. Ein Eingriff ist hier die Ausnahme.

Wir besprechen die Befunde mit Ihnen, zeigen Ihnen die Ultraschallbilder und ordnen ein, welche Rolle Training, Technik und Belastung spielen. Daraus entsteht ein Plan mit klaren Schritten.

Die Behandlung ist ein Aufbauprozess und kein Eingriff mit anschließender Pause. Wie lange der Aufbau dauert, lässt sich am Anfang nicht vorhersagen. Häufig zieht er sich über mehrere Monate, oft etwa drei bis sechs. Das ist ein Erfahrungswert und keine Prognose: der Verlauf hängt von Beschwerdedauer, Sportart und Konsequenz im Training ab.

Erste Phase: Reizminderung und Grundlagen

Zuerst werden die reizenden Belastungsspitzen herausgenommen und gleichzeitig mit dem Krafttraining begonnen. Sprungserien, harte Landungen und tiefe Beugebelastungen werden begrenzt, während Kraftübungen, Rumpftraining und Ausdauereinheiten mit geringer Stoßbelastung weiterlaufen.

Aufbauphase: Belastung schrittweise steigern

Danach wird die Belastung Stufe für Stufe gesteigert: von langsamen exzentrischen Übungen zu schnelleren Bewegungen, dann zu Sprüngen aus geringer Höhe und schließlich zu sportartspezifischen Landeformen. Maßstab ist die Reaktion am folgenden Tag. Nimmt der Schmerz zu, gehen wir eine Stufe zurück.

Rückkehr in den Wettkampf: Kriterien statt Kalender

Für die Freigabe schauen wir nicht auf das Datum, sondern auf Befund und Funktion: Beschwerdefreiheit bei sportartspezifischer Belastung, ausreichende Kraft im Seitenvergleich, saubere Landetechnik und eine Trainingswoche ohne Nachschmerz. Ein zu früher Wiedereinstieg ins volle Sprungtraining kann zu einem Rückfall führen. Deshalb planen wir ihn in Stufen.

Ein Patellaspitzensyndrom lässt sich nicht vollständig verhindern, gerade nicht in Sprungsportarten. Einige Routinen können das Risiko aber senken.

Belastung planvoll steigern: Umfang und Intensität sollten in kleinen Schritten wachsen, mit Erholungstagen nach harten Sprungeinheiten. Sehnengewebe braucht dafür Zeit.

Beinmuskulatur regelmäßig trainieren: Regelmäßige kurze Krafteinheiten für Oberschenkel, Gesäß und Rumpf sollen die Grundlage erhalten, auf der die Sprungbelastung aufsetzt.

Beweglichkeit pflegen: Eine dehnfähige Oberschenkelmuskulatur und beweglich bleibende Sprunggelenke und Hüften erlauben es, eine Landung auf mehrere Gelenke zu verteilen.

Sprung- und Landetechnik üben: Bei einer weichen Landung über Sprunggelenk, Knie und Hüfte verteilt sich die Kraft auf mehrere Gelenke. Technikübungen gehören in eine Sprungsportart hinein.

Untergrund und Schuhe im Blick behalten: Sehr harte Böden und Schuhe mit verbrauchter Dämpfung erhöhen die Belastungsspitzen.

Frühe Beschwerden ernst nehmen: Ein Schmerz, der zunächst nur zu Trainingsbeginn auftritt, ist ein früher Hinweis und kein Grund zum Durchhalten. Eine frühe Abklärung kann helfen, die Belastung anzupassen, solange die Beschwerden gering sind.

Mehr zum Thema

Der große Streckmuskel an der Vorderseite des Oberschenkels, fachlich Quadrizeps, zieht über die Kniescheibe zum Schienbein. Das Stück zwischen der unteren Kniescheibenspitze und dem Schienbein ist die Patellasehne, also die Sehne unterhalb der Kniescheibe. Sie überträgt bei jedem Absprung hohe Kräfte auf kleiner Fläche.

Beim Patellaspitzensyndrom sitzt das Problem genau dort, wo diese Sehne an der unteren Spitze der Kniescheibe ansetzt. Patella ist der medizinische Begriff für die Kniescheibe. Der Schmerz ist typischerweise umschrieben, also auf einen kleinen, klar abgrenzbaren Bereich begrenzt, und nicht über das ganze Knie verteilt.

Warum der Begriff Entzündung hier nicht passt: Untersuchungen des Sehnengewebes sprechen dafür, dass keine klassische Entzündung vorliegt, sondern ein Umbau der Sehne. Die geordneten Fasern verlieren ihre Struktur, das Gewebe wird weniger belastbar. Fachlich heißt das degenerative Tendinopathie, also eine Sehnenerkrankung durch Gewebeumbau. Das erklärt, warum Kühlen und Abwarten allein meist nicht weiterführen und warum ein gezielter Belastungsreiz im Mittelpunkt der Behandlung steht.

Betroffen sind besonders Menschen, die viel springen und abrupt abbremsen, etwa im Volleyball, Basketball oder Handball. Daher der englische Name Jumper’s Knee, also Springerknie. Typisch ist ein schleichender Beginn über Wochen bis Monate: zuerst schmerzt es nur zu Belastungsbeginn, bei anhaltender Vollbelastung auch im Alltag.

Bei Jugendlichen im Wachstum steckt hinter Schmerzen an derselben Stelle häufig nicht die Sehne, sondern der noch offene Wachstumsknochen an der Kniescheibenspitze oder am Schienbeinhöcker. Das ist eine andere Erkrankung. Sie heilt in der Regel mit dem Abschluss des Wachstums aus und wird auch anders behandelt. Deshalb untersuchen wir bei jungen Patientinnen und Patienten gezielt darauf und übertragen das hier beschriebene Trainingsprogramm nicht einfach auf sie.

Die Beschwerden entwickeln sich meist langsam und sind zu Beginn leicht zu übersehen, weil sie beim Aufwärmen kurzzeitig nachlassen. Die folgenden Zeichen sind typisch.

Umschriebener Druckschmerz an der Kniescheibenspitze: Der Bereich direkt unterhalb der Kniescheibe ist auf Druck empfindlich. Welche Struktur beteiligt ist, ordnen wir in der Untersuchung ein.

Schmerz zu Belastungsbeginn: Zu Trainingsbeginn deutlich, während des Aufwärmens kurzzeitig besser. Dieses Muster führt oft dazu, dass unverändert weitertrainiert wird.

Beschwerden nach der Belastung: Am Abend oder am nächsten Morgen kehrt der Schmerz verstärkt zurück. Diese verzögerte Reaktion weist auf die Sehne hin.

Schmerz beim Treppabgehen und bei der Landung: Bewegungen, bei denen die Sehne bremsen muss, sind besonders unangenehm: Treppabgehen, Bergabgehen und die Landung nach einem Sprung.

Steifigkeitsgefühl nach längerem Sitzen: Nach langem Sitzen mit gebeugtem Knie fühlt sich der Bereich beim Aufstehen steif an.

Veränderte Form am Sehnenansatz: Manche bemerken, dass der Bereich unterhalb der Kniescheibe voller wirkt als auf der Gegenseite. Das beurteilen wir mit Ultraschall.

Nachlassende Sprungkraft: Sprünge fühlen sich kraftloser an, die verträgliche Trainingsmenge sinkt. Viele bemerken das früher als den Schmerz.

Hinweis: Halten die Beschwerden über mehrere Wochen an, sollten Sie das in einer orthopädischen Praxis abklären lassen.

Ein Patellaspitzensyndrom entsteht selten aus einem einzelnen Ereignis. Meist kommen mehrere Faktoren zusammen: viel Belastung, wenig Anpassungszeit und ungünstige Voraussetzungen an Muskulatur, Beweglichkeit oder Untergrund.

Hohe Sprungbelastung: Sportarten mit vielen Sprüngen, Landungen und abrupten Stopps belasten den Sehnenansatz besonders, etwa Volleyball, Basketball und Handball.

Zu schneller Trainingsaufbau: Sehnengewebe passt sich langsamer an als Muskulatur. Steigen Umfang oder Intensität zu schnell, entsteht ein Missverhältnis zwischen Belastung und Belastbarkeit.

Verkürzte Oberschenkelmuskulatur: Eine verkürzte vordere und eine straffe rückseitige Oberschenkelmuskulatur erhöhen den Zug auf die Patellasehne bei jeder Beugung.

Beinachsenfehlstellung: Abweichungen der Beinachse, also zum Beispiel X- oder O-Beine, verändern die Krafteinleitung und können den Zug am Sehnenansatz erhöhen.

Harte Böden und abgenutzte Schuhe: Wenig nachgebende Hallenböden und Schuhe mit verbrauchter Dämpfung erhöhen die Belastungsspitzen bei jeder Landung.

Wenig Beweglichkeit in Sprunggelenk und Hüfte: Bieten Sprunggelenk oder Hüfte bei einer Landung wenig Bewegung an, muss das Knie mehr davon aufnehmen.

Wiedereinstieg nach einer Pause: Nach Verletzung oder Saisonpause ist die Sehne weniger belastbar. Wer dort einsteigt, wo er aufgehört hat, überspringt die Anpassungsphase.

Unsere Empfehlung: Viele dieser Faktoren lassen sich verändern. Wir sehen uns Beinachse, Muskelbalance und Trainingsplanung an und leiten daraus Anpassungen ab, die den Sehnenansatz entlasten können.

Ein umschriebener Druckschmerz an der Kniescheibenspitze ist ein deutlicher Hinweis, aber kein Beweis. Die Diagnose ergibt sich aus Gespräch, körperlicher Untersuchung und, wenn nötig, aus der Bildgebung, also bildgebenden Verfahren wie Ultraschall und Röntgen.

Anamnese und körperliche Untersuchung: Wir fragen nach Sportart, Trainingsumfang, Belastungsänderungen der letzten Wochen, Untergrund und Schuhwerk. In der Untersuchung ordnen wir die Schmerzstelle zu, prüfen Beweglichkeit, Kraft und Dehnfähigkeit der Oberschenkelmuskulatur und beurteilen Beinachse und Landetechnik.

Ultraschall: Der Ultraschall, fachlich Sonografie, zeigt die Sehne in Bewegung. Wir beurteilen Dicke, Struktur und Ansatzbereich; der Vergleich mit der Gegenseite ist direkt im Termin möglich.

Röntgen: Die Röntgenaufnahme zeigt knöcherne Veränderungen, Verkalkungen im Ansatzbereich und die Stellung der Kniescheibe. Bei Jugendlichen im Wachstum lässt sich damit die Wachstumszone beurteilen.

Magnetresonanztomographie: Bei unklarem Befund, bei Verdacht auf einen Schaden der Sehne oder wenn die Beschwerden trotz konsequenter Behandlung bleiben, veranlassen wir ein MRT. Diese Magnetresonanztomographie stellt Sehne, Knorpel und Knochen im Detail dar; die Aufnahmen entstehen in der Radiologie im MediaPark, die im selben Gebäude sitzt.

Abgrenzung zu anderen Ursachen: Ein Druckschmerz an der Kniescheibenspitze findet sich auch bei anderen Zuständen. Bei Jugendlichen im Wachstum kann eine Reizung der Wachstumszone dieselbe Stelle empfindlich machen, am Schienbeinhöcker der Morbus Osgood-Schlatter, an der Kniescheibenspitze der Morbus Sinding-Larsen-Johansson. Weitere Möglichkeiten sind ein gereizter Schleimbeutel, eine Reizung des Fettkörpers hinter der Sehne, Beschwerden vom Knorpel der Kniescheibenrückfläche oder eine Instabilität der Kniescheibe. Deshalb steht die Untersuchung am Anfang und nicht der Selbstversuch.

Warum Orthopädie MediaPark Köln

Was Sie bei uns erwartet

Untersuchung, Bildgebung und Therapieplanung an einem Ort. Wir ordnen den Befund ein, besprechen die Möglichkeiten mit ihren Grenzen und legen die nächsten Schritte gemeinsam fest.

Erfahrung mit Sehnenbeschwerden im Sport

Unsere Fachärztinnen und Fachärzte behandeln regelmäßig Überlastungsbeschwerden an Sehnen und Sehnenansätzen und kennen die Anforderungen von Sprungsportarten.

Ultraschall und Röntgen im Haus, MRT im selben Gebäude

Ultraschall und digitales Röntgen führen wir in unserer Praxis durch. Für ein MRT arbeiten wir mit der Radiologie im MediaPark zusammen, die im selben Gebäude sitzt.

Stoßwellentherapie in unseren Räumen

Die Stoßwellentherapie halten wir vor Ort vor und setzen sie je nach Befund ein. Ob sie in Ihrem Fall infrage kommt, besprechen wir vorher mit Ihnen.

Konservativ und operativ aus einer Hand

Wir behandeln zuerst konservativ. Ob und welcher Eingriff infrage kommt, besprechen wir hier mit Ihnen.

Begleitung über den gesamten Aufbau

Wir planen die Stufen des Wiedereinstiegs in Abschnitten, setzen Kontrolltermine und arbeiten mit Ihrer Physiotherapie zusammen.

Zentrale Lage in Köln

Am Mediapark, gut mit Auto und ÖPNV erreichbar, mit kurzen Wegen zwischen Diagnostik, Therapie und Kontrolle.

Häufige Fragen zum Bereich Knie

Antworten auf die meistgestellten Fragen unserer Patientinnen und Patienten.

  • Anhaltende oder wiederkehrende Beschwerden im Bereich Knie, die länger als zwei bis drei Wochen bestehen oder mit Schwellungen, Bewegungseinschränkungen oder Funktionsverlust einhergehen, sollten orthopädisch abgeklärt werden. Auch nach Stürzen, Sportverletzungen oder Unfällen ist eine zeitnahe Untersuchung sinnvoll, um Folgeschäden zu vermeiden.

  • Nein. Wir verfolgen den Grundsatz „konservativ vor operativ". Die Mehrheit der Beschwerden lässt sich mit Physiotherapie, manueller Therapie, Stoßwellen-Behandlung, Akupunktur oder gezielten Injektionen erfolgreich behandeln. Ein operativer Eingriff kommt nur dann in Frage, wenn konservative Maßnahmen ausgeschöpft sind oder das Verletzungsmuster eine direkte chirurgische Versorgung erfordert.

  • Das hängt stark von der konkreten Diagnose ab. Generell gelten gelenkschonende Aktivitäten wie Schwimmen, Radfahren, Walking und gezieltes Krafttraining unter physiotherapeutischer Anleitung als unbedenklich. Im individuellen Beratungsgespräch erstellen wir einen Sport- und Belastungsplan, der zu Ihrem Befund und Ihren Lebensumständen passt.

  • Wir setzen je nach Beschwerdebild auf eine Kombination aus klinischer Untersuchung, hochauflösender Sonografie, digitalem Röntgen und MRT-Bildgebung. In der Orthopädie Mediapark Köln arbeiten wir interdisziplinär und mit modernster Gerätetechnik im MediaPark-Komplex, sodass die meisten Diagnostik-Schritte direkt am Standort möglich sind.

  • Über Doctolib können Sie Ihren Termin online direkt einbuchen, in der Regel innerhalb weniger Tage. Für akute Schmerzen oder nach Unfällen halten wir tägliche Sprechstunden-Slots für Akutfälle frei. Bitte rufen Sie uns in dem Fall direkt an, dann finden wir einen kurzfristigen Termin.

  • Sämtliche medizinisch notwendigen orthopädischen Behandlungen werden sowohl von gesetzlichen als auch privaten Krankenversicherungen übernommen. Bei Selbstzahler-Leistungen (z.B. spezielle Sportmedizin-Programme oder bestimmte konservative Therapien) klären wir die Kosten vor Behandlungsbeginn transparent mit Ihnen ab.

Weitere Behandlungen im Bereich Knie

Weitere Körperregionen

Hinweis zu diesem Text

Dieser Text informiert allgemein über ein Krankheitsbild und die Behandlungen, die dafür infrage kommen. Er ersetzt keine ärztliche Untersuchung und ist nicht dazu geeignet, die eigenen Beschwerden selbst einzuordnen. Welche Ursache dahintersteckt und welche Behandlung für Sie sinnvoll ist, lässt sich erst nach einem Gespräch, einer körperlichen Untersuchung und, wenn nötig, einer Bildgebung beurteilen.

Die genannten Behandlungen sind Möglichkeiten, keine Zusage eines bestimmten Ergebnisses. Wie eine Behandlung verläuft, hängt vom Befund, von Vorerkrankungen und von der Mitarbeit in der Nachbehandlung ab. Jeder Eingriff hat Risiken. Darüber sprechen wir mit Ihnen persönlich, bevor Sie sich entscheiden. Ob eine Behandlung von Ihrer Krankenversicherung übernommen wird, klären wir vor Behandlungsbeginn mit Ihnen.

Direkter Weg zum Termin

Kommen Sie direkt zur Orthopädie im MediaPark 3

Für dieses Anliegen sind Sie in der Orthopädie im MediaPark 3 richtig. Buchen Sie Ihren Termin direkt online oder kontaktieren Sie die Praxis.

Öffnungszeiten

  • Mo–Do08:00–17:00(nur nach Vereinbarung)
  • Fr08:00–15:00(nur nach Vereinbarung)
Termin in der Orthopädie im MediaPark 3 buchen
Außenansicht des MediaPark-Gebäudes in Köln. Die Etage der Orthopädie und Unfallchirurgie im 3. Obergeschoss rechts ist auf dem Gebäude markiert.

Wir sind Teil der Ortheum Gruppe!

Ortheum Gruppe

Die Orthopädie Mediapark Köln ist Teil der Ortheum Gruppe, einem deutschlandweiten Verbund spezialisierter orthopädischer Einrichtungen, der höchste medizinische Expertise mit innovativen Therapieansätzen verbindet.

Mehr erfahren