In den meisten Fällen beginnt die Behandlung konservativ, also ohne Operation. Welcher Weg langfristig passt, hängt vom Befund ab: von der betroffenen Struktur, von der Stabilität des Gelenks, von Achse und Rückfußstellung, von Ihrem Alltag und von Ihren Zielen. Wir besprechen die Optionen mit ihren Vor- und Nachteilen und entscheiden nach Untersuchung und Bildgebung gemeinsam mit Ihnen.
Sprunggelenkschmerzen
Über Sprunggelenkschmerzen
Schmerzen im Sprunggelenk gehören zu den Beschwerden, die uns in der Praxis häufig begegnen. Sie treten nach einer Verletzung auf, etwa nach dem Umknicken, können sich aber auch langsam über Wochen entwickeln. Weil im Sprunggelenk Knochen, Bänder, Sehnen und Knorpel auf engem Raum zusammenarbeiten, sagt der Schmerz allein noch nicht, woher er kommt. Erst die Untersuchung und die Bildgebung, also Röntgen, Ultraschall oder MRT, zeigen, welche Struktur betroffen ist.
Wann Sie nicht auf einen Termin warten sollten
Wenn Sie nach einem Umknicken oder Sturz das Bein gar nicht belasten können, gehört das Sprunggelenk zeitnah geröntgt, weil dann ein Bruch möglich ist.
Wenn das Gelenk stark geschwollen, gerötet und überwärmt ist, Sie Fieber haben oder sich krank fühlen, ist das kein Fall für abwarten. Dahinter kann eine Gelenkentzündung stecken, die schnell behandelt werden muss.
Wenn nur ein Bein anschwillt und dabei spannt oder in der Wade schmerzt, muss auch an eine Thrombose gedacht werden, besonders nach längerer Ruhigstellung, nach einer Operation oder nach einer langen Reise. Kommen plötzlich Luftnot, Brustschmerz oder Herzrasen dazu, rufen Sie den Notruf.
Wenn Sie an Diabetes leiden und in den Füßen weniger spüren als früher: Ein Fuß, der ohne erkennbaren Anlass anschwillt, sich warm anfühlt und die Form verändert, muss sofort untersucht werden, auch wenn er kaum schmerzt. Dahinter kann eine Schädigung der Fußknochen stecken, die sich nur durch schnelle Entlastung aufhalten lässt.
Rufen Sie uns bei diesen Zeichen zuerst an, dann schauen wir kurzfristig nach Ihnen. Wenn Sie uns nicht erreichen, etwa außerhalb der Sprechzeiten, wenden Sie sich an eine Notaufnahme oder an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117. Bei einem schweren Unfall oder starker Blutung rufen Sie den Rettungsdienst unter 112.
Häufige Symptome
Schmerz beim Auftreten
Belastungsschmerz beim Gehen und beim Abrollen des Fußes. Auf ebenem Boden ist er oft geringer als auf Kopfsteinpflaster, Waldboden oder Treppen.
Schwellung
Schwellung über dem Gelenk, die im Tagesverlauf zunimmt und abends meist stärker ist als morgens.
Gefühl von Unsicherheit
Das Gefühl, auf unebenem Boden wegzuknicken. Manche meiden deshalb bestimmte Wege oder Sportarten, auch ohne dauernde Schmerzen.
Bewegungseinschränkung
Das Gelenk lässt sich nicht mehr frei anheben und absenken. Häufig ist eine Schwellung im Gelenk oder ein knöcherner Anbau am Gelenkrand beteiligt.
Anlaufschmerz
Die ersten Schritte nach längerem Sitzen oder Liegen schmerzen besonders, nach einigen Metern wird es häufig besser.
Druckschmerz an einer klar begrenzten Stelle
Der Schmerz sitzt auf einen kleinen Bereich begrenzt, etwa vor dem Außenknöchel oder hinter dem Innenknöchel. Das gibt einen Hinweis auf die betroffene Struktur.
Geräusche und Blockadegefühl
Knirschen, Knacken oder ein kurzes Hängenbleiben bei der Bewegung. Gemeinsam mit Schmerzen kann das auf einen freien Gelenkkörper oder einen Knorpelschaden hinweisen.
Ursachen & Risikofaktoren
Frische Verletzung
Umknicken, Zerrung oder Bruch. Ein häufiger Anlass für plötzlich auftretende Beschwerden, meist durch das Wegknicken des Fußes über den Außenrand.
Nicht ausgeheilte Bandverletzung
Ein nur kurz geschontes Umknicktrauma hinterlässt oft eine Restinstabilität, also eine verbliebene Lockerheit im Bandapparat. Das Gelenk knickt dann leichter erneut weg.
Knorpelschaden und Arthrose
Ein Knorpel-Knochen-Schaden am Sprungbein verursacht tiefen Belastungsschmerz, oft ohne Schwellung. Daraus kann eine Arthrose werden. Am oberen Sprunggelenk ist sie meist Spätfolge einer Verletzung und nicht Folge des Alters.
Sehnenerkrankungen
Die Sehnen am Knöchel können sich entzünden oder verschleißen. Beschwerden innen mit absinkendem Fußgewölbe deuten auf die Sehne des hinteren Schienbeinmuskels, Beschwerden außen auf die Wadenbeinsehnen.
Entzündliche und stoffwechselbedingte Ursachen
Bei der Gicht schmerzt ein Gelenk plötzlich sehr stark, schwillt an und ist überwärmt, ohne dass etwas passiert ist. Bei rheumatischen Erkrankungen dauert die Morgensteifigkeit länger als eine halbe Stunde.
Fehlstellung, Muskelkraft und Körpergewicht
Abweichungen der Beinachse oder des Rückfußes belasten eine Gelenkseite stärker. Eine schwache Waden- und Fußmuskulatur führt das Gelenk weniger gut, höheres Körpergewicht erhöht die Last bei jedem Schritt.
Belastung in Sport und Beruf
Schnelle Richtungswechsel, Sprünge und Landungen belasten den Bandapparat, dauerhaftes Stehen und schweres Tragen wirken über die Zeit. Auch der Knochen kann überlastet werden, ohne Unfall: ein Ermüdungsbruch, im ersten Röntgenbild oft nicht sichtbar.
Therapien
Zuerst geht es darum, die Reizung zu senken. Dazu gehören eine zeitweise Entlastung, Kühlung und Hochlagern in der akuten Phase und, wenn nötig, eine Orthese, also eine Stützschiene, die das Gelenk seitlich stützen soll.
Physiotherapie und Trainingstherapie bilden den Kern. Trainiert werden Beweglichkeit, Wadenkraft, Fußmuskulatur und Gleichgewicht, damit das Gelenk Belastungen besser abfangen kann. Antientzündliche Medikamente setzen wir kurzfristig und gezielt ein. Bei stark gereiztem Gelenk kann eine Infiltration, also eine Spritze direkt an die gereizte Struktur, die Reizphase überbrücken.
Jede Injektion ist ein Eingriff, auch wenn sie nur wenige Minuten dauert. Wir führen sie unter sterilen Bedingungen und, wo sinnvoll, unter Ultraschallkontrolle durch. Wichtig für Sie danach: Wenn die Beschwerden ein bis drei Tage nach einer Spritze stärker werden statt schwächer, das Gelenk anschwillt, heiß wird oder Fieber dazukommt, melden Sie sich sofort bei uns oder gehen Sie in eine Notaufnahme.
Dazu kommt die Belastungssteuerung im Alltag: Wir sprechen über Schuhwerk, Einlagen, Arbeitsplatz und Training und passen Umfänge an.
Bleiben die Beschwerden bestehen oder zeigt die Bildgebung einen Schaden im Gelenk, kommt eine Gelenkspiegelung infrage. Über kleine Zugänge, also Schnitte von wenigen Millimetern, bringen wir eine Kamera und feine Instrumente in das Gelenk. Damit lassen sich freie Gelenkkörper entfernen, Knorpelschäden behandeln, gereizte Gelenkschleimhaut abtragen und knöcherne Anbauten am Gelenkrand glätten.
Bleibt das Gelenk trotz konsequenten Trainings instabil, knickt also weiterhin weg, kann eine Bandrekonstruktion sinnvoll sein: die operative Wiederherstellung der gerissenen Außen- oder Innenbänder mit dem Ziel, die Führung des Gelenks zu verbessern. Ist die bandhafte Verbindung zwischen Schien- und Wadenbein verletzt, prüfen wir zuerst, ob die Knöchelgabel dadurch instabil geworden ist. Bleibt sie stabil, behandeln wir ohne Operation. Ist sie aufgeweitet oder gibt sie unter Belastung nach, wird sie operativ gesichert, damit sie in korrekter Stellung heilen kann.
Knöchelbrüche mit verschobenen Bruchstücken werden operativ stabilisiert, damit der Knochen in korrekter Stellung heilen kann. Eine gerissene Achillessehne kann je nach Befund und Anspruch operativ wiederhergestellt oder in einer Spezialschiene ohne Operation behandelt werden.
Wir zeigen Ihnen die Aufnahmen, erklären den Befund und legen die nächsten Schritte gemeinsam fest. In den meisten Fällen beginnen wir ohne Operation. Es gibt aber Befunde, bei denen ein Eingriff von Anfang an die richtige Entscheidung ist, etwa ein verschobener Knöchelbruch oder eine instabile Knöchelgabel. Wir sagen Ihnen offen, welcher Fall bei Ihnen vorliegt.
Die Nachbehandlung entscheidet mit darüber, wie belastbar das Sprunggelenk am Ende ist. Wie lange die einzelnen Abschnitte dauern, hängt vom Befund und vom individuellen Verlauf ab. Wir passen den Plan unterwegs an.
Nach konservativer Behandlung
In den ersten Tagen geht es um Abschwellen und Entlasten, oft mit Orthese und Gehstützen. Parallel beginnen Beweglichkeits- und Stabilisationsübungen. Danach steigern wir Belastung und Sport in Stufen.
Nach einem arthroskopischen Eingriff
Krankengymnastik beginnt früh. Wie stark das Gelenk belastet werden darf, richtet sich danach, was im Gelenk gemacht wurde: nach dem Entfernen eines freien Gelenkkörpers ist meist früher Belastung möglich als nach einer Knorpelbehandlung, bei der die Fläche über mehrere Wochen geschützt wird.
Rückkehr in Alltag, Beruf und Sport
Sitzende Tätigkeiten sind oft früh wieder möglich, stehende und gehende Berufe brauchen länger. Vor der Freigabe für Sport mit Richtungswechseln prüfen wir Kraft, Beweglichkeit und Gleichgewicht im Seitenvergleich. Ein erneutes Umknicken auf ein noch nicht stabiles Gelenk kann zusätzlichen Schaden anrichten.
Nicht jedes Umknicken lässt sich verhindern. Einige Gewohnheiten können das Risiko aber senken.
Gleichgewicht trainieren: Übungen auf einem Bein, auf Wackelbrett oder Balancekissen sollen die Tiefensensibilität schulen, also das Gefühl für die Stellung des Gelenks. Es soll dadurch auf unerwartete Belastungen besser reagieren können.
Waden und Fuß kräftigen: Zehenstände, Übungen mit dem Theraband und barfuß laufen auf sicherem Untergrund sollen die Muskulatur stärken, die das Sprunggelenk aktiv führt. In der Praxis empfehlen wir zwei bis drei kurze Einheiten pro Woche.
Aufwärmen und Technik: In Sportarten mit Sprüngen und abrupten Stopps ist ein kurzes Aufwärmprogramm besonders wichtig. Eine saubere Lande- und Drehtechnik gehört dazu.
Schuhe und Untergrund: Schuhe, die im Rückfuß halten und zum Untergrund passen, können unkontrollierte Kippbewegungen verringern. In Sportarten mit hohem Umknickrisiko kann in der Rückkehrphase ein Tape oder eine Bandage sinnvoll sein.
Verletzungen ausbehandeln: Wird die Behandlung abgebrochen, sobald der Schmerz weg ist, kann eine Restinstabilität zurückbleiben. Bei wiederholtem Wegknicken sollten Sie das fachärztlich abklären lassen.
Das Sprunggelenk verbindet den Unterschenkel mit dem Fuß und besteht aus zwei Etagen. Im oberen Sprunggelenk umgreifen Schienbein (Tibia) und Wadenbein (Fibula) mit Innen- und Außenknöchel das Sprungbein (Talus) wie eine Zange. Hier heben und senken Sie den Fuß. Darunter liegt das untere Sprunggelenk zwischen Sprungbein, Fersenbein und Kahnbein; es verkippt die Ferse und lässt den Fuß unebenem Boden folgen.
Geführt wird dieses System von Bändern. Außen liegen drei kurze Außenbänder zwischen Wadenbein, Sprungbein und Fersenbein, innen ein kräftiges Innenband. Von den drei Außenbändern ist das vordere am meisten gefordert: es reißt beim Umknicken in der Regel zuerst, und es liegt genau dort, wo Betroffene ihren Druckschmerz angeben, nämlich vor dem Außenknöchel. Deshalb tasten wir diese Stelle gezielt ab. Oberhalb des Gelenks hält die Syndesmose, also die bandhafte Verbindung zwischen Schien- und Wadenbein, die Knöchelgabel zusammen. Ist sie verletzt, wird die Gabel weiter, auch wenn die Außenbänder unverletzt sind.
Um das Gelenk laufen Sehnen: hinten die Achillessehne, außen die Sehnen der Wadenbeinmuskeln, innen die Sehne, die das Fußgewölbe mitträgt. Die Gelenkflächen sind mit Knorpel überzogen, einer glatten Gleitschicht ohne eigene Blutgefäße. Weil bei jedem Schritt die gesamte Körperlast über eine kleine Fläche läuft, sind schon kleine Schäden deutlich zu spüren.
Sprunggelenkschmerz ist deshalb keine Diagnose, sondern ein Hinweis. Dahinter kann ein frischer Bandriss stecken, eine Restinstabilität nach einem alten Umknicken, ein Knorpel-Knochen-Schaden am Sprungbein, eine erkrankte Sehne, ein knöcherner Anbau am Gelenkrand, eine Arthrose oder eine Erkrankung, die gar nicht vom Gelenk selbst ausgeht.
Mitbeurteilt werden auch der Rückfuß, also der hintere Fußabschnitt mit der Ferse, und die Beinachse. Steht die Ferse gekippt, verteilt sich die Last ungleich. Manche Beschwerden haben ihren Ursprung deshalb weiter unten im Fuß oder weiter oben im Bein.
Wie sich die Beschwerden zeigen, hängt von der betroffenen Struktur ab. Nach einem Umknicken stehen Schwellung und Belastungsschmerz im Vordergrund, bei länger bestehenden Beschwerden eher Anlaufschmerz und Unsicherheit.
Belastung, Schwellung und Anlaufschmerz: Typisch ist Schmerz beim Auftreten und beim Abrollen, besonders auf Kopfsteinpflaster, Waldboden oder Treppen. Dazu kommen häufig eine Schwellung über dem Gelenk, die im Tagesverlauf zunimmt, und ein Anlaufschmerz bei den ersten Schritten nach längerem Sitzen.
Unsicherheit, Steifigkeit und Geräusche: Eine verbliebene Lockerheit im Bandapparat, fachlich Restinstabilität, gibt vielen das Gefühl, das Gelenk könne wegknicken. Lässt sich der Fuß nicht mehr frei anheben und absenken, ist oft eine Schwellung im Gelenk oder ein knöcherner Anbau am Gelenkrand beteiligt. Knirschen oder ein kurzes Hängenbleiben kann auf einen freien Gelenkkörper oder einen Knorpelschaden hinweisen.
Hinweis: Halten Beschwerden länger als wenige Tage an, schwillt das Gelenk immer wieder an oder knickt es wiederholt weg, sollten Sie einen Termin in einer orthopädischen Praxis vereinbaren. Je früher die Ursache geklärt ist, desto genauer lässt sich die Behandlung darauf abstimmen.
Sprunggelenkschmerzen entstehen entweder durch ein einzelnes Ereignis oder durch Belastung über längere Zeit. Beides wird unterschiedlich behandelt.
Nach einer Verletzung: Ein häufiger Anlass ist das Umknicken, in der Fachsprache Supinationstrauma, also das Wegknicken des Fußes über den Außenrand. Dabei können die Außenbänder überdehnen oder reißen, die Syndesmose mitverletzt werden oder ein Knöchel brechen. Wird ein Umknicken nur kurz geschont und dann wieder voll belastet, bleibt häufig eine Restinstabilität zurück, und jedes weitere Wegknicken kann den Knorpel zusätzlich schädigen. Anders als an Hüfte und Knie ist die Arthrose am oberen Sprunggelenk deshalb meist Spätfolge einer früheren Verletzung und nicht Folge des Alters. Sie trifft auch jüngere Menschen.
Unter Dauerbelastung: Abweichungen der Beinachse, eine gekippte Ferse, höheres Körpergewicht und eine schwache Waden- und Fußmuskulatur wirken in dieselbe Richtung. Auch die Sehnen am Knöchel können sich dabei entzünden oder verschleißen: innen die Sehne des hinteren Schienbeinmuskels, die das Fußgewölbe mitträgt, außen die Wadenbeinsehnen. Und der Knochen selbst kann überlastet werden, ohne dass ein Unfall passiert. Ein solcher Ermüdungsbruch ist im ersten Röntgenbild oft noch nicht zu sehen. Deshalb fragen wir nach Trainingsumfängen und veranlassen bei Verdacht ein MRT.
Entzündliche und stoffwechselbedingte Ursachen: Nicht jeder Sprunggelenkschmerz kommt von einer Verletzung oder von Verschleiß. Bei der Gicht schmerzt ein Gelenk plötzlich sehr stark, schwillt an und ist überwärmt, ohne dass etwas passiert ist. Bei rheumatischen Erkrankungen dauert die Morgensteifigkeit länger als eine halbe Stunde, häufig sind mehrere Gelenke betroffen. Beides behandeln wir nicht mit Orthese und Training, sondern ursächlich, und ziehen dafür bei Bedarf die Rheumatologie hinzu.
Unsere Empfehlung: Ein Teil dieser Faktoren lässt sich verändern. Aus Beinachse, Rückfußstellung, Muskelkraft und Bewegungsmuster leiten wir einen Plan ab, der die Belastung im Gelenk günstiger verteilen soll.
Am Anfang steht die Frage, welche Struktur den Schmerz verursacht. Erst danach lässt sich über die Behandlung sprechen.
Anamnese und körperliche Untersuchung: Wir fragen nach Unfallhergang, Belastbarkeit und früheren Verletzungen. Dann tasten wir Knöchel, Bänder und Sehnenverläufe ab, prüfen Beweglichkeit und Bandstabilität und sehen uns Stand und Gangbild an.
Röntgen: Die Röntgenaufnahme zeigt knöcherne Verletzungen, die Stellung der Knochen zueinander und Zeichen von Verschleiß. Ob eine Aufnahme nötig ist, entscheiden wir anhand der Untersuchung, unter anderem danach, wo genau der Druckschmerz sitzt und ob Sie das Bein belasten können.
Ultraschall: Im Ultraschall lassen sich Sehnen und Bänder in Bewegung beurteilen, ebenso Flüssigkeit im Gelenk und Schwellungen im Weichgewebe. Die Untersuchung kommt ohne Strahlung aus.
Magnetresonanztomographie (MRT): Das MRT stellt Knorpel, Bänder, Sehnen und den Knochen unter der Gelenkfläche dar, ohne Strahlenbelastung. Wir veranlassen es, wenn nach der Untersuchung ein Knorpelschaden, eine Bandverletzung, eine Sehnenerkrankung oder ein Ermüdungsbruch im Raum steht. Die Aufnahmen entstehen in der Radiologie im MediaPark, die im selben Gebäude sitzt, den Befund besprechen wir anschließend mit Ihnen.
Ergänzende Verfahren: Bei knöchernen Fragestellungen kann eine Computertomographie (CT) sinnvoll sein; sie veranlassen wir bei Bedarf ebenfalls dort. Ist ein Eingriff geplant, kann die Arthroskopie, also die Gelenkspiegelung mit einer Kamera, Diagnostik und Behandlung in einem Schritt verbinden.
Warum Orthopädie MediaPark Köln
Was Sie bei uns erwartet
Untersuchung, Bildgebung und Therapieplanung liegen bei uns an einem Ort, konservativ und operativ aus einer Hand.
Erfahrung mit Fuß und Sprunggelenk
Unsere Fachärztinnen und Fachärzte behandeln Bandverletzungen, Knorpelschäden, Arthrose und Brüche am Sprunggelenk regelmäßig.
Röntgen und Ultraschall im Haus, MRT im selben Gebäude
Digitales Röntgen und Ultraschall führen wir in unserer Praxis durch. Für ein MRT arbeiten wir mit der Radiologie im MediaPark zusammen, die im selben Gebäude sitzt.
Konservativ und operativ aus einer Hand
Wir halten beide Wege vor und wählen den, der zum Befund passt. In den meisten Fällen beginnen wir ohne Operation.
Hilfsmittel und Belastungssteuerung
Einlagen, Orthesen, also Stützschienen, Bandagen und ein Plan für Alltag und Training gehören für uns zur Behandlung dazu.
Nachbehandlung mit klaren Zwischenschritten
Wir legen die Nachbehandlung in Abschnitten fest und besprechen bei jedem Kontrolltermin, was als Nächstes ansteht. Feste Wochenzahlen nennen wir bewusst nicht vorab.
Zentrale Lage in Köln
Am Mediapark mit guter Anbindung an Auto und ÖPNV. Diagnostik, Therapie und Kontrolle liegen räumlich beieinander.
Häufige Fragen zum Bereich Fuß / Sprunggelenk
Antworten auf die meistgestellten Fragen unserer Patientinnen und Patienten.
Anhaltende oder wiederkehrende Beschwerden im Bereich Fuß / Sprunggelenk, die länger als zwei bis drei Wochen bestehen oder mit Schwellungen, Bewegungseinschränkungen oder Funktionsverlust einhergehen, sollten orthopädisch abgeklärt werden. Auch nach Stürzen, Sportverletzungen oder Unfällen ist eine zeitnahe Untersuchung sinnvoll, um Folgeschäden zu vermeiden.
Nein. Wir verfolgen den Grundsatz „konservativ vor operativ". Die Mehrheit der Beschwerden lässt sich mit Physiotherapie, manueller Therapie, Stoßwellen-Behandlung, Akupunktur oder gezielten Injektionen erfolgreich behandeln. Ein operativer Eingriff kommt nur dann in Frage, wenn konservative Maßnahmen ausgeschöpft sind oder das Verletzungsmuster eine direkte chirurgische Versorgung erfordert.
Das hängt stark von der konkreten Diagnose ab. Generell gelten gelenkschonende Aktivitäten wie Schwimmen, Radfahren, Walking und gezieltes Krafttraining unter physiotherapeutischer Anleitung als unbedenklich. Im individuellen Beratungsgespräch erstellen wir einen Sport- und Belastungsplan, der zu Ihrem Befund und Ihren Lebensumständen passt.
Wir setzen je nach Beschwerdebild auf eine Kombination aus klinischer Untersuchung, hochauflösender Sonografie, digitalem Röntgen und MRT-Bildgebung. In der Orthopädie Mediapark Köln arbeiten wir interdisziplinär und mit modernster Gerätetechnik im MediaPark-Komplex, sodass die meisten Diagnostik-Schritte direkt am Standort möglich sind.
Über Doctolib können Sie Ihren Termin online direkt einbuchen, in der Regel innerhalb weniger Tage. Für akute Schmerzen oder nach Unfällen halten wir tägliche Sprechstunden-Slots für Akutfälle frei. Bitte rufen Sie uns in dem Fall direkt an, dann finden wir einen kurzfristigen Termin.
Sämtliche medizinisch notwendigen orthopädischen Behandlungen werden sowohl von gesetzlichen als auch privaten Krankenversicherungen übernommen. Bei Selbstzahler-Leistungen (z.B. spezielle Sportmedizin-Programme oder bestimmte konservative Therapien) klären wir die Kosten vor Behandlungsbeginn transparent mit Ihnen ab.
Weitere Behandlungen im Bereich Fuß / Sprunggelenk
Hinweis zu diesem Text
Dieser Text informiert allgemein über ein Krankheitsbild und die Behandlungen, die dafür infrage kommen. Er ersetzt keine ärztliche Untersuchung und ist nicht dazu geeignet, die eigenen Beschwerden selbst einzuordnen. Welche Ursache dahintersteckt und welche Behandlung für Sie sinnvoll ist, lässt sich erst nach einem Gespräch, einer körperlichen Untersuchung und, wenn nötig, einer Bildgebung beurteilen.
Die genannten Behandlungen sind Möglichkeiten, keine Zusage eines bestimmten Ergebnisses. Wie eine Behandlung verläuft, hängt vom Befund, von Vorerkrankungen und von der Mitarbeit in der Nachbehandlung ab. Jeder Eingriff hat Risiken. Darüber sprechen wir mit Ihnen persönlich, bevor Sie sich entscheiden. Ob eine Behandlung von Ihrer Krankenversicherung übernommen wird, klären wir vor Behandlungsbeginn mit Ihnen.
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