Die CT nutzt Röntgenstrahlen, die aus vielen Richtungen den Körper durchleuchten. Ein rotierender Detektorring zeichnet die Strahlung auf der Gegenseite auf. Aus diesen Daten berechnet der Computer Schnittbilder – in beliebigen Ebenen und auch dreidimensional.
Anders als beim normalen Röntgen zeigt die CT keine überlagerten Strukturen, sondern saubere Schnittbilder ohne Überlagerung. Damit lassen sich komplexe knöcherne Strukturen, kleinste Frakturlinien oder Gelenkflächen exakt beurteilen.
Die CT ist besonders stark in der Darstellung von Knochen, dichten Strukturen und postoperativen Befunden. Auch Gelenkverletzungen, Wirbelsäulen-Frakturen und Beckenbrüche werden präzise abgebildet.
Moderne CT-Geräte arbeiten mit reduzierter Strahlendosis und sind deutlich schneller als frühere Generationen. Die Untersuchung dauert oft nur wenige Minuten – ein wichtiger Vorteil bei Patientinnen und Patienten mit Schmerzen oder Bewegungseinschränkung.




