Beim EMG werden die elektrischen Ströme erfasst, die bei jeder Muskelanspannung entstehen. Schmerzfreie Oberflächen-Elektroden werden auf die Haut über dem zu untersuchenden Muskel geklebt und nehmen die Aktivität auf.
Ein Computer wertet die Signale aus und stellt sie als Kurve dar – ähnlich wie ein EKG für das Herz. So sehen wir auf einen Blick, ob der Muskel normal aktiviert wird, ob er überspannt oder abgeschwächt ist.
Die Untersuchung erfolgt in drei Phasen: im Ruhetonus (ohne aktive Anspannung), in isometrischer Kontraktion (Anspannung ohne Bewegung) und in dynamischer Aktivität (Anspannung mit Bewegung im zugehörigen Gelenk). So entsteht ein vollständiges Bild der Muskeltätigkeit.
Im Gegensatz zur Nadel-EMG, die in der Neurologie zum Einsatz kommt, arbeitet unsere Oberflächen-EMG vollständig schmerzfrei – keine Nadeln, keine Eindringung, nur Klebeelektroden auf der Haut.




