Eine klassische Blutuntersuchung misst Nährstoffe meist nur im Blutserum – der flüssigen Komponente des Blutes ohne Zellen. Diese Werte spiegeln nur die kurzfristige Versorgung wider, nicht die tatsächliche Speicherung in den Zellen.
Die Vollblutanalyse geht weiter: Das Blut wird zentrifugiert und die Konzentration der Nährstoffe wird sowohl im Serum als auch in den abgetrennten Blutzellen (Erythrozyten) gemessen. Damit zeigt sich die langfristige Versorgungslage – ein Mangel wird sichtbar, bevor er klinische Symptome verursacht.
In der orthopädischen Praxis ist die Vollblutanalyse besonders wertvoll bei chronischen Beschwerden, schleichendem Leistungsabfall, schlechter Heilung nach Verletzungen oder bei der Begleitung von Athletinnen und Athleten. Mikronährstoff-Mängel können sich erheblich auf Muskeln, Knochen, Sehnen und Regeneration auswirken.
Auf Basis der Vollblutanalyse-Ergebnisse können wir gezielte Ernährungsempfehlungen, individuelle Supplemente und ggf. medikamentöse Substitutionen empfehlen – passgenau für Ihre Versorgungslücken.




