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Metallentfernung

Über Metallentfernung

Die Metallentfernung ist ein geplanter Folgeeingriff nach einer Knochenoperation, bei der Implantate wie Schrauben, Platten oder Nägel zur Stabilisierung eingesetzt wurden. Nach vollständiger Knochenheilung kann das Metall entfernt werden, meist nach 6 bis 12 Monaten, als ambulanter Eingriff in Kurznarkose. In unserer Praxis am Mediapark beraten wir Sie zur Notwendigkeit, zum Zeitpunkt und zur sicheren Durchführung der Metallentfernung.

Anwendungsgebiete & Indikationen

Geplante Stellschrauben-Entfernung

Stellschrauben zur Stabilisierung der Syndesmose nach Sprunggelenksfraktur werden routinemäßig nach 8-12 Wochen entfernt – damit die natürliche Mikrobeweglichkeit wieder möglich wird.

Beschwerden durch Implantat

Wenn Schrauben oder Platten Druckbeschwerden, Reizungen der Haut oder Schmerzen verursachen, kann die Entfernung Linderung bringen – besonders bei oberflächennaher Lage.

Bei Kindern und Jugendlichen

Bei Wachstum kann Metall störend wirken oder Wachstumsfugen beeinflussen. Bei jüngeren Patientinnen und Patienten wird Metall häufiger entfernt.

Sportliche Ansprüche

Bei sportlich aktiven Patientinnen und Patienten – besonders bei Sportarten mit Sturzrisiko – kann das Entfernen oberflächennaher Implantate die Belastbarkeit verbessern.

Geplante zweite Operation

Wenn an derselben Körperregion eine zweite Operation geplant ist (z. B. Endoprothese nach Frakturversorgung), wird das alte Metall meist im Zuge der neuen OP entfernt.

Implantat-Lockerung

Wenn ein Implantat sich gelockert hat oder Position verändert, ist die Entfernung meist nötig – auch wenn der Bruch verheilt ist.

Material-Unverträglichkeit

In sehr seltenen Fällen entstehen Unverträglichkeitsreaktionen auf Implantatmaterial – Schmerzen, Schwellungen, Hautveränderungen. Auch hier kann Entfernung sinnvoll sein.

Wirkprinzip & Vorteile

Wiederherstellung der natürlichen Knochenstruktur

Nach Entfernung des Metalls bleibt die natürliche Knochenstruktur erhalten – ohne Fremdmaterial im Körper.

Beseitigung von Druckbeschwerden

Bei oberflächennahen Implantaten lindert die Entfernung oft Druck- oder Reibungsbeschwerden – besonders bei dünner Hautdecke.

Bessere sportliche Belastbarkeit

Bei Sportlerinnen und Sportlern kann das Entfernen oberflächennaher Implantate die Belastbarkeit verbessern und Komfort bei intensiver Aktivität erhöhen.

Vermeidung später entstehender Probleme

Implantate können sich nach Jahren lockern oder zu Reizungen führen. Frühzeitige Entfernung beugt späteren Komplikationen vor.

Meist kleinerer Eingriff als die Erstoperation

Die Metallentfernung ist in der Regel ein deutlich kleinerer und schneller Eingriff als die Ersteinpflanzung – oft ambulant in Kurznarkose.

Freie Bahn für spätere Bildgebung

Metall kann in CT und MRT Bildartefakte erzeugen. Nach Entfernung sind spätere Bildgebungen wieder uneingeschränkt aussagekräftig.

Optisch unauffällig

Bei dünner Hautdecke kann Metall sich abzeichnen. Nach Entfernung verschwindet diese sichtbare Veränderung.

Mehr zum Thema

Bei vielen Knochenoperationen werden Metallimplantate eingesetzt – Schrauben, Platten, Nägel oder Drähte. Sie stabilisieren den Bruch in korrekter Stellung, bis der Knochen vollständig verheilt ist.

Nach der Knochenheilung ist das Metall in vielen Fällen entbehrlich. Die Metallentfernung ist dann ein meist kleinerer, planbarer Folgeeingriff. Sie ist nicht in allen Fällen zwingend nötig – die Indikation prüfen wir individuell.

Typische Zeitpunkte: Bei Schlüsselbein- oder Sprunggelenksfrakturen oft nach 6-12 Monaten, bei Wirbelsäulen-Implantaten häufig später oder gar nicht. Bei Stellschrauben der Syndesmose meist nach 8-12 Wochen.

Bei der Metallentfernung kommt es auf die richtige Indikation, sorgfältige Planung und schonende operative Technik an. Moderne Implantate sind oft so klein, dass sie problemlos belassen werden können – in anderen Fällen erleichtert die Entfernung den Alltag oder die sportliche Belastung.

Die Metallentfernung kommt bei verschiedenen Indikationen in Betracht.

  • Geplante Stellschrauben-Entfernung: Stellschrauben zur Stabilisierung der Syndesmose nach Sprunggelenksfraktur werden routinemäßig nach 8-12 Wochen entfernt – damit die natürliche Mikrobeweglichkeit wieder möglich wird.
  • Beschwerden durch Implantat: Wenn Schrauben oder Platten Druckbeschwerden, Reizungen der Haut oder Schmerzen verursachen, kann die Entfernung Linderung bringen – besonders bei oberflächennaher Lage.
  • Bei Kindern und Jugendlichen: Bei Wachstum kann Metall störend wirken oder Wachstumsfugen beeinflussen. Bei jüngeren Patientinnen und Patienten wird Metall häufiger entfernt.
  • Sportliche Ansprüche: Bei sportlich aktiven Patientinnen und Patienten – besonders bei Sportarten mit Sturzrisiko – kann das Entfernen oberflächennaher Implantate die Belastbarkeit verbessern.
  • Geplante zweite Operation: Wenn an derselben Körperregion eine zweite Operation geplant ist (z. B. Endoprothese nach Frakturversorgung), wird das alte Metall meist im Zuge der neuen OP entfernt.
  • Implantat-Lockerung: Wenn ein Implantat sich gelockert hat oder Position verändert, ist die Entfernung meist nötig – auch wenn der Bruch verheilt ist.
  • Material-Unverträglichkeit: In sehr seltenen Fällen entstehen Unverträglichkeitsreaktionen auf Implantatmaterial – Schmerzen, Schwellungen, Hautveränderungen. Auch hier kann Entfernung sinnvoll sein.

Die Metallentfernung hat spezifische Vorteile, die wir individuell abwägen.

  • Wiederherstellung der natürlichen Knochenstruktur: Nach Entfernung des Metalls bleibt die natürliche Knochenstruktur erhalten – ohne Fremdmaterial im Körper.
  • Beseitigung von Druckbeschwerden: Bei oberflächennahen Implantaten lindert die Entfernung oft Druck- oder Reibungsbeschwerden – besonders bei dünner Hautdecke.
  • Bessere sportliche Belastbarkeit: Bei Sportlerinnen und Sportlern kann das Entfernen oberflächennaher Implantate die Belastbarkeit verbessern und Komfort bei intensiver Aktivität erhöhen.
  • Vermeidung später entstehender Probleme: Implantate können sich nach Jahren lockern oder zu Reizungen führen. Frühzeitige Entfernung beugt späteren Komplikationen vor.
  • Meist kleinerer Eingriff als die Erstoperation: Die Metallentfernung ist in der Regel ein deutlich kleinerer und schneller Eingriff als die Ersteinpflanzung – oft ambulant in Kurznarkose.
  • Freie Bahn für spätere Bildgebung: Metall kann in CT und MRT Bildartefakte erzeugen. Nach Entfernung sind spätere Bildgebungen wieder uneingeschränkt aussagekräftig.
  • Optisch unauffällig: Bei dünner Hautdecke kann Metall sich abzeichnen. Nach Entfernung verschwindet diese sichtbare Veränderung.

Die Vorbereitung erfolgt ambulant und unkompliziert.

  • Indikationsklärung und Beratung: Wir besprechen mit Ihnen, ob die Metallentfernung in Ihrer Situation sinnvoll und nötig ist. Nicht jedes Metall muss zwingend entfernt werden.
  • Aktuelle Röntgenkontrolle: Eine aktuelle Röntgenaufnahme bestätigt die vollständige knöcherne Heilung und die Lage des Metalls. Wichtige Voraussetzung für die Entfernung.
  • Narkose-Aufklärung: Bei Kurznarkose erfolgt vorab ein Narkose-Gespräch mit dem Anästhesie-Team. Bei kleinen Eingriffen ist auch lokale Betäubung möglich.
  • Blutverdünner anpassen: Blutverdünnende Medikamente (Marcumar, ASS, neue Antikoagulanzien) müssen rechtzeitig pausiert oder umgestellt werden – wir besprechen das Vorgehen.
  • Hygiene und Vorbereitung am OP-Tag: Vor der OP nicht essen und trinken (Nüchternheit nach Narkose-Anweisung). Wir informieren Sie über alle organisatorischen Schritte.

Die Metallentfernung erfolgt meist ambulant in Kurznarkose oder Lokalanästhesie.

OP-Vorbereitung

Sie kommen am Morgen nüchtern in die Klinik. Nach dem Narkose-Gespräch werden Sie für die OP vorbereitet – Hautdesinfektion, sterile Abdeckung.

Operative Entfernung

Über die alte Narbe oder einen kleinen neuen Zugang wird das Metall freigelegt. Schrauben werden mit dem passenden Schraubendreher entfernt, Platten mit zugehörigen Schrauben gelöst. Marknägel werden über die ursprüngliche Insertionsstelle ausgezogen.

Hautverschluss

Nach Entfernung wird die Wunde sorgfältig schichtweise verschlossen. Wir verwenden meist resorbierbare Fäden für die tiefen Schichten und Hautnähte oder Klammern für die Hautoberfläche.

Aufwachen und Beobachtung

Nach der OP verbringen Sie kurze Zeit im Aufwachraum. Bei stabilen Vitalwerten und nach Klärung der ersten Schmerzen können Sie meist nach 1-2 Stunden nach Hause.

Entlassung mit Anleitung

Sie erhalten Schmerzmittel, ggf. eine Thromboseprophylaxe und Anleitung zur Wundpflege. Wundkontrolle erfolgt nach wenigen Tagen, Fadenzug nach 10-14 Tagen.

Nachsorge und Belastung

In den ersten Tagen Schonung der operierten Region. Schrittweise Belastungssteigerung ist meist schon nach 1-2 Wochen möglich. Volle Belastung – auch sportlich – meist nach 4-6 Wochen.

Die Metallentfernung ist bei sorgfältiger Durchführung sehr sicher. Einige Aspekte sind wichtig.

  • Niedriges OP-Risiko: Im Vergleich zur Erstoperation ist das OP-Risiko bei der Metallentfernung gering. Trotzdem bestehen allgemeine OP-Risiken wie Infektion, Blutung oder Wundheilungsstörung.
  • Nerven-Verletzungsrisiko bei tiefer Lage: Bei Implantaten in der Nähe wichtiger Nerven (z. B. an Sprunggelenk oder Ellenbogen) besteht ein geringes Risiko für Nervenirritationen. Wir operieren mit größter Sorgfalt.
  • Schraubenbruch bei langer Liegezeit: Selten können Schrauben über die Jahre brechen und sich schwer entfernen lassen. Spezialinstrumente helfen uns auch in diesen Fällen.
  • Bone-Plug oder Knochendefekt: Nach Entfernung großer Implantate bleibt ein Defekt im Knochen. Dieser füllt sich meist binnen Wochen mit neuem Knochen – kurzfristig ist die Stabilität reduziert.
  • Refraktur-Risiko: Sehr selten kann es nach Entfernung großer Implantate zu einem erneuten Bruch kommen – wenn der Knochen noch nicht voll belastbar ist. Schrittweise Belastung schützt.
  • Nicht immer komplette Entfernung möglich: In seltenen Fällen ist die komplette Entfernung nicht möglich – etwa bei zu tief eingewachsenem Material. Wir besprechen das vorher und entscheiden gemeinsam.

Warum Orthopädie MediaPark Köln

Ihre Vorteile bei uns

Wir verbinden orthopädische Expertise mit erfahrener operativer Versorgung – sorgfältige Indikationsstellung, sicherer Eingriff, strukturierte Nachsorge.

Erfahrung mit allen Implantat-Typen

Unsere Spezialisten haben Erfahrung mit allen gängigen Implantat-Typen – Schrauben, Platten, Nägel, Drähte. Auch bei alten oder unbekannten Materialien finden wir Lösungen.

Sorgfältige Indikationsstellung

Wir empfehlen Metallentfernung nur, wenn sie wirklich sinnvoll ist – nicht jedes Implantat muss entfernt werden. Klare Beratung ohne Übertherapie.

Ambulante Eingriffe in Kooperation

Metallentfernungen erfolgen meist ambulant in Kooperation mit unseren erfahrenen OP-Partnern – kurze Wege und sichere Versorgung.

Vor- und Nachsorge in einer Hand

Die gesamte Vorbereitung, Indikationsklärung und Nachsorge erfolgt in unserer Praxis. Sie haben einen Ansprechpartner über den gesamten Prozess.

Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung

Bei Indikation durch Beschwerden bringt die Metallentfernung oft deutliche Linderung – wir besprechen realistische Erfolgserwartungen.

Zentrale Lage in Köln

Am Mediapark mit guter Anbindung an Auto und ÖPNV – kurze Wege zwischen Diagnostik, Therapie und Rehabilitation.

Häufige Fragen zum Bereich Operative Therapie

Antworten auf die meistgestellten Fragen unserer Patientinnen und Patienten.

  • Anhaltende oder wiederkehrende Beschwerden im Bereich Operative Therapie, die länger als zwei bis drei Wochen bestehen oder mit Schwellungen, Bewegungseinschränkungen oder Funktionsverlust einhergehen, sollten orthopädisch abgeklärt werden. Auch nach Stürzen, Sportverletzungen oder Unfällen ist eine zeitnahe Untersuchung sinnvoll, um Folgeschäden zu vermeiden.

  • Nein. Wir verfolgen den Grundsatz „konservativ vor operativ". Die Mehrheit der Beschwerden lässt sich mit Physiotherapie, manueller Therapie, Stoßwellen-Behandlung, Akupunktur oder gezielten Injektionen erfolgreich behandeln. Ein operativer Eingriff kommt nur dann in Frage, wenn konservative Maßnahmen ausgeschöpft sind oder das Verletzungsmuster eine direkte chirurgische Versorgung erfordert.

  • Das hängt stark von der konkreten Diagnose ab. Generell gelten gelenkschonende Aktivitäten wie Schwimmen, Radfahren, Walking und gezieltes Krafttraining unter physiotherapeutischer Anleitung als unbedenklich. Im individuellen Beratungsgespräch erstellen wir einen Sport- und Belastungsplan, der zu Ihrem Befund und Ihren Lebensumständen passt.

  • Wir setzen je nach Beschwerdebild auf eine Kombination aus klinischer Untersuchung, hochauflösender Sonografie, digitalem Röntgen und MRT-Bildgebung. In der Orthopädie Mediapark Köln arbeiten wir interdisziplinär und mit modernster Gerätetechnik im MediaPark-Komplex, sodass die meisten Diagnostik-Schritte direkt am Standort möglich sind.

  • Über Doctolib können Sie Ihren Termin online direkt einbuchen, in der Regel innerhalb weniger Tage. Für akute Schmerzen oder nach Unfällen halten wir tägliche Sprechstunden-Slots für Akutfälle frei. Bitte rufen Sie uns in dem Fall direkt an, dann finden wir einen kurzfristigen Termin.

  • Sämtliche medizinisch notwendigen orthopädischen Behandlungen werden sowohl von gesetzlichen als auch privaten Krankenversicherungen übernommen. Bei Selbstzahler-Leistungen (z.B. spezielle Sportmedizin-Programme oder bestimmte konservative Therapien) klären wir die Kosten vor Behandlungsbeginn transparent mit Ihnen ab.

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