Bei vielen Knochenoperationen werden Metallimplantate eingesetzt – Schrauben, Platten, Nägel oder Drähte. Sie stabilisieren den Bruch in korrekter Stellung, bis der Knochen vollständig verheilt ist.
Nach der Knochenheilung ist das Metall in vielen Fällen entbehrlich. Die Metallentfernung ist dann ein meist kleinerer, planbarer Folgeeingriff. Sie ist nicht in allen Fällen zwingend nötig – die Indikation prüfen wir individuell.
Typische Zeitpunkte: Bei Schlüsselbein- oder Sprunggelenksfrakturen oft nach 6-12 Monaten, bei Wirbelsäulen-Implantaten häufig später oder gar nicht. Bei Stellschrauben der Syndesmose meist nach 8-12 Wochen.
Bei der Metallentfernung kommt es auf die richtige Indikation, sorgfältige Planung und schonende operative Technik an. Moderne Implantate sind oft so klein, dass sie problemlos belassen werden können – in anderen Fällen erleichtert die Entfernung den Alltag oder die sportliche Belastung.





