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Handchirurgie

Über Handchirurgie

Die operative Handchirurgie kommt dann zum Einsatz, wenn Schmerzen, Taubheitsgefühle oder Bewegungseinschränkungen an Hand und Handgelenk durch konservative Behandlung nicht mehr ausreichend zu bessern sind. Am Orthopädie MediaPark Köln verantwortet Dr. med. Konstantin Tsironis als Facharzt für Handchirurgie das operative Spektrum, von der Entlastung eingeengter Nerven über die Behandlung von Ganglien bis zur Versorgung von Arthrosen an Daumen und Fingern. Im Vordergrund steht immer die sorgfältige Indikation: Wir operieren erst, wenn es der beste Weg für Sie ist.

Wann eine Hand-OP infrage kommt

Taubheit und Kribbeln

Nervenzeichen an Hand oder Fingern, oft nachts.

Kraft- und Bewegungsverlust

Zunehmende Einschränkung im Alltag und Beruf.

Schnappender Finger

Finger bleibt hängen und löst sich ruckartig.

Störendes Ganglion

Überbein mit Schmerz oder Wiederkehr.

Arthrose an Daumen oder Fingern

Verschleiß mit dauerhaften Beschwerden.

Konservativ ausgeschöpft

Schiene, Physiotherapie und Injektionen helfen nicht mehr.

So läuft die Behandlung ab

1. Diagnostik und Beratung

Untersuchung, Bildgebung, gemeinsame Indikation.

2. Vorbereitung

Abklärung von Risiken und gezielte Planung.

3. Präziser Eingriff

Feine Technik, oft ambulant und in örtlicher Betäubung.

4. Handtherapie und Nachsorge

Frühe Beübung und gesteuerter Aufbau.

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Die Hand ist unser wichtigstes Greif- und Tastwerkzeug und auf feinste Beweglichkeit angewiesen. Schon kleine Einschränkungen, ein eingeengter Nerv, eine schnappende Sehne oder ein arthrotisches Gelenk, können Alltag und Beruf empfindlich stören. Nicht jede Handbeschwerde muss operiert werden. Ein Eingriff ist dann sinnvoll, wenn anhaltende Schmerzen, zunehmende Taubheit oder Kraftverlust, eine störende Bewegungseinschränkung oder ein fortschreitender Nervenschaden den Alltag deutlich beeinträchtigen und konservative Maßnahmen nicht mehr greifen.

Konservativ zuerst: Bevor wir zu einer Operation raten, schöpfen wir die nicht-operativen Möglichkeiten aus, von Schienenbehandlung und Physiotherapie über gezielte Injektionen bis hin zu ergänzenden Verfahren. Erst wenn diese nicht mehr ausreichen oder der Befund von vornherein eine operative Versorgung erfordert, etwa bei einem fortschreitenden Nervenschaden, planen wir den Eingriff gemeinsam mit Ihnen.

Die Handchirurgie arbeitet auf engstem Raum mit Nerven, Sehnen, Gefäßen und kleinen Gelenken. Viele Eingriffe erfolgen deshalb in feiner, gewebeschonender Technik und häufig in örtlicher Betäubung, oft ambulant. Ziel ist es, mit möglichst kleinen Zugängen ein präzises Ergebnis zu erreichen und Funktion, Kraft und Gefühl der Hand zu erhalten oder wiederherzustellen.

Die Wahl des Verfahrens richtet sich immer nach Diagnose, Ausmaß des Schadens und Ihren persönlichen Ansprüchen an Beruf und Alltag. Wir erklären Ihnen die jeweiligen Möglichkeiten verständlich und ehrlich.

Nervenengpass-Syndrome: Carpaltunnelsyndrom

Beim Carpaltunnelsyndrom ist der Mittelnerv am Handgelenk eingeengt, was zu Taubheit, Kribbeln und nächtlichen Schmerzen führt. In der Operation entlasten wir den Nerv durch Spaltung des einengenden Bandes. Ein rechtzeitiger Eingriff schützt den Nerv vor bleibendem Schaden.

Schnellender Finger

Beim schnellenden Finger bleibt eine Beugesehne an einer Engstelle hängen und löst sich ruckartig. Reicht die konservative Behandlung nicht aus, spalten wir das einengende Ringband, sodass die Sehne wieder frei gleitet.

Überbein (Ganglion)

Ganglien sind gutartige, mit Flüssigkeit gefüllte Aussackungen, meist am Handgelenk. Wenn sie Beschwerden verursachen oder immer wiederkehren, entfernen wir sie gezielt an ihrem Ursprung, um ein erneutes Auftreten möglichst zu vermeiden.

Arthrose an Daumen und Fingern

Bei der Rhizarthrose, dem Verschleiß des Daumensattelgelenks, und bei Fingergelenkarthrose stehen je nach Befund gelenkerhaltende, versteifende oder ersetzende Verfahren zur Verfügung. Ziel ist eine schmerzarme, kräftige und gut nutzbare Hand.

Am Anfang steht die genaue Diagnostik aus klinischer Untersuchung und Bildgebung (Ultraschall, Röntgen, bei Bedarf eine Messung der Nervenleitgeschwindigkeit). Auf dieser Grundlage besprechen wir Befund, Alternativen und Erwartungen und stellen die Indikation gemeinsam mit Ihnen. Vor dem Eingriff klären wir Vorerkrankungen und Risiken ab. Viele Handeingriffe erfolgen in örtlicher Betäubung und ambulant. Entscheidend für das Ergebnis ist die anschließende Nachbehandlung: eine frühe, geführte Beübung und, wo nötig, eine gezielte Handtherapie führen die Hand schrittweise zurück in Beweglichkeit und Belastbarkeit. Wir begleiten die Nachsorge und steuern den Belastungsaufbau.

Eine Handoperation kann Schmerzen nehmen, Nerven entlasten und Beweglichkeit zurückgeben. Wie jeder Eingriff ist auch die Handchirurgie mit Risiken verbunden, etwa Infektionen, Nachblutungen, Narbenbeschwerden, vorübergehenden Gefühlsstörungen oder, je nach Befund, einem erneuten Auftreten. Gerade an Nerven kann die Erholung Zeit brauchen. Ein gutes Ergebnis hängt neben der Operationstechnik wesentlich von der richtigen Indikation und der konsequenten Nachbehandlung ab. Wir klären Sie offen über Nutzen, Grenzen und realistische Erwartungen auf.

Diagnostik, konservative Therapie, Operation und Nachsorge kommen bei uns aus einer Hand und sind eng aufeinander abgestimmt. Mit Dr. med. Konstantin Tsironis steht ein erfahrener Facharzt für Handchirurgie an der Spitze dieses Bereichs. Wenn Sie unter anhaltenden Beschwerden an Hand oder Handgelenk leiden und wissen möchten, ob und welche Operation für Sie sinnvoll ist, beraten wir Sie ausführlich und ehrlich. Vereinbaren Sie dazu einen Termin in unserer Praxis am Mediapark.

Warum Handchirurgie am Orthopädie MediaPark Köln

Fachärztliche Expertise

Facharzt für Handchirurgie mit langjähriger Erfahrung.

Konservativ zuerst

OP nur, wenn sie wirklich der beste Weg ist.

Gewebeschonend

Feine Technik an einem empfindlichen Gebiet.

Ehrliche Aufklärung

Offen über Nutzen, Grenzen und Risiken.

Begleitete Nachsorge

Handtherapie und gesteuerter Belastungsaufbau.

Aus einer Hand

Diagnostik, OP und Nachsorge eng abgestimmt.

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Häufige Fragen zum Bereich Operative Therapie

Antworten auf die meistgestellten Fragen unserer Patientinnen und Patienten.

  • Anhaltende oder wiederkehrende Beschwerden im Bereich Operative Therapie, die länger als zwei bis drei Wochen bestehen oder mit Schwellungen, Bewegungseinschränkungen oder Funktionsverlust einhergehen, sollten orthopädisch abgeklärt werden. Auch nach Stürzen, Sportverletzungen oder Unfällen ist eine zeitnahe Untersuchung sinnvoll, um Folgeschäden zu vermeiden.

  • Nein. Wir verfolgen den Grundsatz „konservativ vor operativ". Die Mehrheit der Beschwerden lässt sich mit Physiotherapie, manueller Therapie, Stoßwellen-Behandlung, Akupunktur oder gezielten Injektionen erfolgreich behandeln. Ein operativer Eingriff kommt nur dann in Frage, wenn konservative Maßnahmen ausgeschöpft sind oder das Verletzungsmuster eine direkte chirurgische Versorgung erfordert.

  • Das hängt stark von der konkreten Diagnose ab. Generell gelten gelenkschonende Aktivitäten wie Schwimmen, Radfahren, Walking und gezieltes Krafttraining unter physiotherapeutischer Anleitung als unbedenklich. Im individuellen Beratungsgespräch erstellen wir einen Sport- und Belastungsplan, der zu Ihrem Befund und Ihren Lebensumständen passt.

  • Wir setzen je nach Beschwerdebild auf eine Kombination aus klinischer Untersuchung, hochauflösender Sonografie, digitalem Röntgen und MRT-Bildgebung. In der Orthopädie Mediapark Köln arbeiten wir interdisziplinär und mit modernster Gerätetechnik im MediaPark-Komplex, sodass die meisten Diagnostik-Schritte direkt am Standort möglich sind.

  • Über Doctolib können Sie Ihren Termin online direkt einbuchen, in der Regel innerhalb weniger Tage. Für akute Schmerzen oder nach Unfällen halten wir tägliche Sprechstunden-Slots für Akutfälle frei. Bitte rufen Sie uns in dem Fall direkt an, dann finden wir einen kurzfristigen Termin.

  • Sämtliche medizinisch notwendigen orthopädischen Behandlungen werden sowohl von gesetzlichen als auch privaten Krankenversicherungen übernommen. Bei Selbstzahler-Leistungen (z.B. spezielle Sportmedizin-Programme oder bestimmte konservative Therapien) klären wir die Kosten vor Behandlungsbeginn transparent mit Ihnen ab.

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