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Schulterchirurgie

Über Schulterchirurgie

Die operative Schulterchirurgie kommt dann zum Einsatz, wenn Schmerzen und Bewegungseinschränkungen an der Schulter durch konservative Behandlung nicht mehr ausreichend zu bessern sind. Am Orthopädie MediaPark Köln verantwortet Prof. Dr. med. Marc Banerjee als zertifizierter Schulter- und Ellenbogenchirurg (DVSE) das gesamte Spektrum, von der arthroskopischen Schlüssellochtechnik bis zum künstlichen Gelenkersatz. Im Vordergrund steht immer die sorgfältige Indikation: Wir operieren erst, wenn es der beste Weg für Sie ist.

Wann eine Schulter-OP infrage kommt

Anhaltender Schulterschmerz

Ruhe- und Nachtschmerz trotz konservativer Behandlung.

Kraft- und Bewegungsverlust

Zunehmende Einschränkung im Alltag und beim Sport.

Rotatorenmanschettenriss

Struktureller Sehnenschaden, der rekonstruiert werden kann.

Wiederkehrende Instabilität

Schulter kugelt aus oder fühlt sich unsicher an.

Fortgeschrittene Arthrose

Gelenkverschleiß mit dauerhaften Beschwerden.

Konservativ ausgeschöpft

Physiotherapie und Injektionen helfen nicht mehr.

So läuft die Behandlung ab

1. Diagnostik und Beratung

Untersuchung, Bildgebung, gemeinsame Indikation.

2. Vorbereitung

Abklärung von Risiken und gezielte Planung.

3. Arthroskopische OP

Schonende Schlüssellochtechnik, wo möglich.

4. Reha und Nachsorge

Strukturierte Physiotherapie, gesteuerter Aufbau.

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Die Schulter ist das beweglichste Gelenk des Körpers und dadurch besonders anfällig für Verschleiß, Verletzungen und Sehnenschäden. Nicht jede Schulterbeschwerde muss operiert werden. Ein Eingriff ist dann sinnvoll, wenn anhaltende Schmerzen, ein spürbarer Kraft- oder Beweglichkeitsverlust oder eine strukturelle Schädigung (etwa ein Riss der Rotatorenmanschette oder eine wiederkehrende Instabilität) den Alltag deutlich einschränken und konservative Maßnahmen nicht mehr greifen.

Konservativ zuerst: Bevor wir zu einer Operation raten, schöpfen wir die nicht-operativen Möglichkeiten aus, von gezielter Physiotherapie und Muskelaufbau über Injektions- und Infiltrationstherapie bis hin zu ergänzenden Verfahren. Erst wenn diese nicht mehr ausreichen oder der Befund von vornherein eine operative Versorgung erfordert, planen wir den Eingriff gemeinsam mit Ihnen.

Ein Großteil der Schultereingriffe erfolgt heute arthroskopisch, also in minimalinvasiver Schlüssellochtechnik. Über wenige kleine Hautschnitte werden eine Kamera und feine Instrumente in das Gelenk eingebracht. Das schont Weichteile und Muskulatur, ermöglicht eine präzise Beurteilung des gesamten Gelenks und führt in der Regel zu weniger Schmerzen und einer schnelleren Erholung als offene Verfahren.

Wo es der Befund erfordert, etwa beim Gelenkersatz oder bei ausgedehnten Rekonstruktionen, kombinieren wir die Arthroskopie mit offenen oder minimal-offenen Techniken. Die Wahl des Verfahrens richtet sich immer nach Schaden, Gewebequalität und Ihren persönlichen Ansprüchen.

Rotatorenmanschette

Risse der Rotatorenmanschette werden arthroskopisch rekonstruiert, die gerissene Sehne wird wieder am Knochen verankert. Ziel sind eine schmerzfreie, kräftige und gut geführte Schulter.

Schulterinstabilität und SLAP-Läsion

Nach Auskugelungen oder bei wiederkehrender Instabilität stabilisieren wir das Gelenk, indem Kapsel, Bänder und Gelenklippe (Labrum) refixiert werden. Auch SLAP-Läsionen am oberen Labrum werden gezielt versorgt.

Kalkschulter und Impingement

Bei schmerzhafter Enge unter dem Schulterdach (Impingement) oder hartnäckigen Kalkdepots schaffen wir arthroskopisch Platz und entfernen den Kalk, wenn konservative Verfahren ausgeschöpft sind.

Schultereckgelenk (AC-Gelenk)

Verletzungen des Schultereckgelenks, etwa eine Sprengung nach Sturz, versorgen wir je nach Schweregrad stabilisierend, um Funktion und Belastbarkeit wiederherzustellen.

Schulterendoprothetik (Gelenkersatz)

Bei fortgeschrittener Schulterarthrose oder nach schweren Schäden ersetzen wir das Gelenk durch eine Prothese. Ob anatomische oder inverse Prothese, richtet sich vor allem nach dem Zustand der Rotatorenmanschette. Details dazu finden Sie auf der Seite zum Schultergelenkersatz.

Am Anfang steht die genaue Diagnostik aus klinischer Untersuchung und Bildgebung (Ultraschall, Röntgen, bei Bedarf MRT). Auf dieser Grundlage besprechen wir Befund, Alternativen und Erwartungen und stellen die Indikation gemeinsam mit Ihnen. Vor dem Eingriff klären wir Vorerkrankungen und Risiken ab. Die Operation erfolgt in schonender Technik, meist arthroskopisch. Entscheidend für das Ergebnis ist die anschließende Rehabilitation: Eine strukturierte, auf den Eingriff abgestimmte Physiotherapie führt die Schulter schrittweise zurück in Beweglichkeit und Belastbarkeit. Wir begleiten die Nachsorge und steuern den Belastungsaufbau.

Eine Schulteroperation kann Schmerzen nehmen, Stabilität herstellen und Beweglichkeit zurückgeben. Wie jeder Eingriff ist auch die Schulterchirurgie mit Risiken verbunden, etwa Infektionen, Nachblutungen, Steifigkeit oder, je nach Verfahren, einer erneuten Schädigung. Ein gutes Ergebnis hängt neben der Operationstechnik wesentlich von der richtigen Indikation und der konsequenten Nachbehandlung ab. Wir klären Sie offen über Nutzen, Grenzen und realistische Erwartungen auf.

Diagnostik, konservative Therapie, Operation und Nachsorge kommen bei uns aus einer Hand und sind eng aufeinander abgestimmt. Mit Prof. Dr. med. Marc Banerjee steht ein zertifizierter Schulter- und Ellenbogenchirurg an der Spitze dieses Bereichs. Wenn Sie unter anhaltenden Schulterbeschwerden leiden und wissen möchten, ob und welche Operation für Sie sinnvoll ist, beraten wir Sie ausführlich und ehrlich. Vereinbaren Sie dazu einen Termin in unserer Praxis am Mediapark.

Warum Schulterchirurgie am Orthopädie MediaPark Köln

Zertifizierte Expertise

Zertifizierter Schulter- und Ellenbogenchirurg (DVSE).

Konservativ zuerst

OP nur, wenn sie wirklich der beste Weg ist.

Minimalinvasiv

Arthroskopische Technik schont Weichteile.

Ehrliche Aufklärung

Offen über Nutzen, Grenzen und Risiken.

Begleitete Nachsorge

Strukturierte Reha und gesteuerter Belastungsaufbau.

Aus einer Hand

Diagnostik, OP und Nachsorge eng abgestimmt.

Verwandte Behandlungen

Häufige Fragen zum Bereich Operative Therapie

Antworten auf die meistgestellten Fragen unserer Patientinnen und Patienten.

  • Anhaltende oder wiederkehrende Beschwerden im Bereich Operative Therapie, die länger als zwei bis drei Wochen bestehen oder mit Schwellungen, Bewegungseinschränkungen oder Funktionsverlust einhergehen, sollten orthopädisch abgeklärt werden. Auch nach Stürzen, Sportverletzungen oder Unfällen ist eine zeitnahe Untersuchung sinnvoll, um Folgeschäden zu vermeiden.

  • Nein. Wir verfolgen den Grundsatz „konservativ vor operativ". Die Mehrheit der Beschwerden lässt sich mit Physiotherapie, manueller Therapie, Stoßwellen-Behandlung, Akupunktur oder gezielten Injektionen erfolgreich behandeln. Ein operativer Eingriff kommt nur dann in Frage, wenn konservative Maßnahmen ausgeschöpft sind oder das Verletzungsmuster eine direkte chirurgische Versorgung erfordert.

  • Das hängt stark von der konkreten Diagnose ab. Generell gelten gelenkschonende Aktivitäten wie Schwimmen, Radfahren, Walking und gezieltes Krafttraining unter physiotherapeutischer Anleitung als unbedenklich. Im individuellen Beratungsgespräch erstellen wir einen Sport- und Belastungsplan, der zu Ihrem Befund und Ihren Lebensumständen passt.

  • Wir setzen je nach Beschwerdebild auf eine Kombination aus klinischer Untersuchung, hochauflösender Sonografie, digitalem Röntgen und MRT-Bildgebung. In der Orthopädie Mediapark Köln arbeiten wir interdisziplinär und mit modernster Gerätetechnik im MediaPark-Komplex, sodass die meisten Diagnostik-Schritte direkt am Standort möglich sind.

  • Über Doctolib können Sie Ihren Termin online direkt einbuchen, in der Regel innerhalb weniger Tage. Für akute Schmerzen oder nach Unfällen halten wir tägliche Sprechstunden-Slots für Akutfälle frei. Bitte rufen Sie uns in dem Fall direkt an, dann finden wir einen kurzfristigen Termin.

  • Sämtliche medizinisch notwendigen orthopädischen Behandlungen werden sowohl von gesetzlichen als auch privaten Krankenversicherungen übernommen. Bei Selbstzahler-Leistungen (z.B. spezielle Sportmedizin-Programme oder bestimmte konservative Therapien) klären wir die Kosten vor Behandlungsbeginn transparent mit Ihnen ab.

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