Schleimbeutelentzündung

An der Rückseite des Ellenbogens liegt bei jedem Menschen ein Schleimbeutel. Dieser dient als Puffer bzw. Verschiebeschicht. Bei einer Schleimbeutelentzündung (Bursitis) ist der Schleimbeutel schmerzhaft entzündet.

Bei einer Schleimbeutelentzündung (Bursitis) ist der Schleimbeutel schmerzhaft entzündet und der Ellenbogens reagiert auf Druck mit Schmerzen.
Meist ist Rückseite des Ellenbogens geschwollen und reagiert auf Druck mit Schmerzen. Bei einer bakteriellen Entzündung kann der Bereich stark geschwollen, schmerzempfindlich, gerötet und überwärmt sein. Beim Beugen des Ellenbogengelenks kommt es dann zu einem Spannungsgefühl und Beweglichkeit ist vermindert.
Man unterscheidet bakterielle und nichtbakterielle Schleimbeutelentzündungen. Im ersten Fall ist der Schleimbeutel mit einem Krankheitserreger infiziert. Nichtbakterielle Entzündungen werden meist durch andauernde Überbeanspruchungen der Streckseite des Ellenbogens oder ständigen Druck verursacht.

Bei Anamnese und körperlichen Untersuchung fallen die typischen Entzündungszeichen sofort auf. Eine Ultraschalluntersuchung des Ellenbogens gibt Hinweise auf Flüssigkeitsansammlungen im Gelenk. Eine Punktion des entzündeten Schleimbeutels zeigt, ob sich Eiter darin befindet.

Eine Bursitis kann spontan von selbst abklingen. Allerdings können eitrige Schleimbeutelentzündungen zu einer dauerhaften Schädigung des Ellenbogens führen, und die Infektion kann sich in andere Körperregionen ausbreiten.

Der Ellenbogen sollte primär geschont werden, außerdem erhalten die Patientinnen/die Patienten. Schmerzmittel und Entzündungshemmer, bei einer bakteriellen Infektion nach Bestimmung des Erregers auch ein entsprechendes Antibiotikum. Unter Umständen kann eine Punktion des Schleimbeutels erforderlich sein, um das Gelenk zu entlasten und um Eiter auszuschließen.

Bleibt die konservative Behandlung über einen längeren Zeitraum erfolglos, oder wird eine eitrige Entzündung im Schleimbeutel festgestellt, entfernen wir den Schleimbeutel an der Streckseite des Ellenbogens bei einem kleinen Eingriff. Ggf. leiten wir den Eiter über eine Drainage ab und bringen einen Antibiotikaträger in die Wunde ein.

1. Vorstellung in unserer Sprechstunde:

  • Patientengespräch
  • Körperliche Untersuchung
  • Kernspintomographie (MRT)
  • ggf. Anfertigung von Röntgenbildern
  • Diagnoseerstellung

2. Vorstellung in unserer Sprechstunde:

  • Vereinbarung eines OP-Termins
  • Ab- bzw. Umsetzen von blutverdünnenden Medikamenten (Aspirin®, Plavix®, Marcumar®)
  • Blutabnahme
  • Aufklärungsgespräch
  • Narkosegespräch

Die Blutegeltherapie gehört zu den ausleitenden Verfahren. Durch Blut- oder Lymphödem verursachte lokale Fülle- , Stauungs- und Schmerzzustände werden beseitigt und entzündungshemmende und schmerzstillende Effekte erreicht.

Indikationen:

  • Arthrosen v. a. an Knie, Hüfte und Daumensattelgelenk
  • Schmerzen in der Lendenwirbelsäule (Lumbalgie), Schmerzen in den Nackenwirbeln (Cervicalgie), Bandscheibenvorfall
  • Muskelhärte (Myogelose)
  • Prellung/Zerrung/Quetschung/Muskelfaserrisse
  • Lokale Entzündungen:
    • Schleimbeutelentzündung (Bursitis)
    • Sehnenscheidenentzündung (Tendovaginitis)
    • Abzess / Furunkel
    • Gicht (Podagra)
  • Weitere Indikationen wie Tinnitus, Herpes Zoster, Krampfadern (Varizen), akute Thrombosen (Thrombophlebitis)
orthopaedie-mediapark-icon-fragen

Häufig gestellte Fragen

Haben Sie Fragen zu unseren Sprechzeiten, zur Terminvergabe oder möchten Sie wissen,
wie Sie uns am besten erreichen? Zu vielen Fragen finden Sie hier Antworten.

Orthopädie MediaPark
Im MediaPark 3
50670 Köln
info@orthopaedie-mediapark.de

Sprechstunden
Montag bis Freitag
08:00 – 18:00 Uhr
(Termine nur nach Vereinbarung)